Kleinunternehmer-Mutter und selber versichern

  • Ist hier vielleicht eine Mutter, die sich als Kleinunternehmer versucht / versucht hat und schon ein paar Erfahrungsberichte hat ?


    Ich bin über meinen Mann familienversichert, da ich in keinem Angestelltenverhältnis mehr bin.


    Natürlich würde ich gerne unseren Geldbeutel was auffüllen und die Kleine
    geht ab Herbst in den KiGa, somit hätte ich auch mehr Zeit.


    Ich habe jetzt schon gelesen, dass man als selbständige im Nebenberuf nicht mehr als 18 Stunden / Woche arbeiten darf.


    Die Grenze der Krankenkasse habe ich bei meiner erfragt, GEK. Diese sagten mir, ich dürfe Brutto nicht mehr als 345 Euro im Monat verdienen. Klingt für mich so unlogisch (Gewinn 345 Euro fände ich sinniger), aber sie meinten deutlich BRUTTO. DArüberhinaus muss ich mich selber versichern, was ca. 197 Euro pro Monat kostet, bis zu einer monatlichen Einnahme von max. 1220 Euro. Nun gut, die müsste man erstmal verdienen, sodass ich mich über höhere Grenzen erstmal nicht informiert habe.


    Jedoch dachte ich schon, um die 200 Euro Krankenkasse raus zu haben, muss man ja erstmal einiges verdienen, um dann noch die Steuer abzuziehen, die am Ende des Jahres per GuV in der Steuererklärung noch gezahlt wird etc.


    Mich würde interessieren, ob es hier welche gibt, die gerade diese ersten SChritte vor sich haben oder eben schon erfolgreich hinter sich gebracht haben.


    Freue mich auf regen Austausch, vielen lieben Dank

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    Vielen lieben Dank für Eure Hilfe


    Birgit :)

  • na z.B., ob es sich jetzt alles irritierender gelesen hat, als es letztendlich war


    Dann vorallem, ob diese 345 Euro denn wirklich bei allen KV´s Brutto zu sehen waren, das kann ich mir ja so schwer vorstellen.


    Wie es bei Euch angelaufen ist, allgemeine Erfahrungen und Anregungen vielleicht noch ??? *ganz lieb guck*


    Ich denke, dass ich wahrscheinlich nicht drum rum komme, diese Krankenversicherung extra zu machen, aber es möchte mir einfach nicht in den Sinn, dass diese 345 eben brutto sind. Wenn ich mir vorstelle, dass ich Bleistifte verkaufe, gut, da werden die nicht so schnell erreicht sein, wenn ich aber z.B. jetzt einen PC verkaufen würde, werde das Budget unter Umständen mit nur einem erreicht.


    Genau das verstehe ich eben nicht.

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    Vielen lieben Dank für Eure Hilfe


    Birgit :)

  • Ich denke, dass ich wahrscheinlich nicht drum rum komme, diese Krankenversicherung extra zu machen, aber es möchte mir einfach nicht in den Sinn, dass diese 345 eben brutto sind.


    Ist auch nicht "brutto", sondern die 345.- EUR sind der Gewinn pro Monat. Nachlesen kannst Du das unter http://www.gkv.info/gkv/filead…t_und_Gesamteinkommen.pdf


    Wenn Du über die Grenze kommst, kannst Du Dich seit letztem Jahr als freiwilliges Mitglieder mit einer Mindestbeitragsbemessungsgrenze von 828,33 EUR versichern. Dafür zahlst Du einen ermäßigten Beitrag von rund 130.- EUR. Es gelten dafür aber die gleichen Voraussetzungen wie für die Familienversicherung: nebenberuflich Selbstständig, Arbeitszeit unter 18 Stunden wöchentlich, keine Arbeitnehmer beschäftigen.