Widerrufsbelehrung in Englisch?

  • Ich betreibe einen Shop. Da ich immer wieder Anfragen aus dem nicht deutschsprachigen Raum erhalte möchte ich den Shop auch in englischer Sprache anbieten.


    Gibt es die deutsche Widerufsbelehrung irgendwo schon fertig übersetzt? Find in den Suchmaschinen nichts brauchbares.


    Habt ihr noch ein paar Tipps was man noch beachten soll, wenn man ins Ausland verkauft? Zahlung nur via Vorkasse ist klar.

  • Das Problem ist, dass es DIE deutsche (wasserdichte) Widerrufsbelehrung nicht gibt. Aber mal davon ab, ich bin mir nicht sicher, ob im Ausland die selben Bestimmungen bzgl. Widerruf gelten...

    Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient ;)
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    Virtuelle Babyparty :D
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    [COLOR="SeaGreen"]ich will mehr grüne kästchen!

  • Ich werd wohl die Englische Übersetzen (lassen) und dazuschreiben, dass aufgrund der Rechtslage nur die Deutsche Fassung gelten kann. Natürlich steht dann erst die Englische gefolgt von der Deutschen.

  • Ich werd wohl die Englische Übersetzen (lassen) und dazuschreiben, dass aufgrund der Rechtslage nur die Deutsche Fassung gelten kann. Natürlich steht dann erst die Englische gefolgt von der Deutschen.


    Hallo !
    Das könnte ein schöner Grund für eine Abmahung sein! Soweit ich weiss muss die Belehrung in der jeweiligen Sprache vorliegen. Es ist dem Kunden nicht zuzumuten erst die Deutsche zu übersetzen. Ich würd mich da erstmal informieren ....


    Gruss
    DTP

    Gruss
    d_T_P !

  • Zitat

    (...) - die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehenden Sprachen: Die für das Geschäft zugrunde zu legende Vertragssprache ergibt sich bereits aus dem Internetangebot, so dass ein ausdrücklicher Hinweis nicht erforderlich ist. Ist die Website in deutsch gehalten, ist auch die Vertragssprache deutsch. Ist das Internetangebot mehrsprachig gestaltet, müssen alle Informationen in diesen Sprachen zur Verfügung stehen. Vorsicht also bei der allzu leichtfertigen und vorschnellen Einfügung von Länderfahnen etc. zur Kennzeichnung eines mehrsprachigen Angebotes! (...)

    Quelle (pdf)

  • Ich habe mich zu diesem Thema extra von einem Anwalt beraten lassen, da ich auch gerne den shop in englisch, deutsch und französisch anbieten würde. Ich hätte sogar jeweils jemanden,der das perfekt übersetzen kann alles, aber aber aber....


    Wenn der shop sich explizit an bestimmte Kunden aus einem anderen Land richtet, gelten automatisch auch die dortigen Gesetze, d.h. AGB, Widerrufsbelehrung, usw. unterliegen dann dem jeweiligen Land. Man kann dies nur umgehen, wenn man den shop unter der jeweiligen deutschen Domain laufen lässt und nur Sprachen verwendet, die in vielen Ländern gesprochen werden, also deutsch, englisch, spanisch, französisch. Wenn man aber bspw. sein Angebot in polnisch oder russisch übersetzt, dann unterliegt man direkt dem dortigen Gesetz, weil man sich explizit an die Kunden in Polen oder Russland wendet. Gleiches gilt, wenn man z.B. eine Domain in einem anderen Land hat, also englisches Angebot mit .uk oder französisches mit .fr oder spanisches Angebot mit .es...


    Wer sowas vor hat, sollte auf jeden Fall zum Anwalt gehen, internationales Recht hat es hier wirklich in sich und ich habe das ganze Vorhaben erst mal ad acta gelegt, weil ich keine Lust habe, eines Tages nach Spanien zu einem Gerichtstermin zu müssen.... Mal abgesehen davon, dass man dann ziemliche Verständigungsprobleme bekommen wird, von den horrenden Kosten mal ganz abgesehen...

  • Hallo !
    Das ist auch der Grund warum wir den Versand ins "Ausland" eingestellt haben. Ein weiterer wichtiger Grund ist das Reklamationsrecht und das Widerrufsrecht/Fernabsatz.


    Der Teufel steckt im Detail...
    Gruss
    DTP

    Gruss
    d_T_P !