vorstellungsgespräch was kann alles auf mich zukommen

  • Hi Tpler,


    So habe die erste zusage zu einem Bewerbungsgespräch für den ausbildungsberuf Mediengestalter (war auch die erste Bewerbung)


    Jetz wollt ich mal wissen was da alles auf mich zukommen kann ?


    Bin für jeden Tipp dankbar


    Mfg

  • Das wichtigste hat 1XbolleX eigentlich schon gesagt: Sei einfach Du selbst und studiere keine Sprüche ein, die du dann im Gespräch nachplappern willst. Das fällt sofort auf und Du bist "durchgefallen".


    Was vielleicht nicht schaden kann:
    1) rechtzeitig überlegen, was Du anziehen willst
    2) Weg planen, Staus einplanen und rechtzeitig losfahren (lieber noch eine Stunde im Auto oder auf der Parkbank vor der Türe warten als 5 Minuten zu spät kommen!)
    3) evtl. mal umhören was die "branchenübliche" Ausbildungsvergütung ist, damit Du hier mitreden kannst.
    4) Ein paar "Basisinfos" über die Firma einholen, damit Du bei der Frage "was erwarten Sie von uns" was plausibles antworten kannst - bitte aber nicht alle Fakten über das Unternehmen auswendig lernen, in einem Bewerbungsgespräch bei einer seriösen Firma solltest nicht nur Du dich vorstellen, in aller Regel ist das ein beiderseitiges Vorstellen, sprich auch die Unternehmensvertreter werden Dir das Unternehmen vorstellen. Schau' Dir einfach kurz an was die Firma in etwa macht, dafür reicht es sichmal 2 Minuten die Firmenhomepage anzuschauen.


    5) KEEP COOL. Klar machst Du dir jetzt den Kopf verrückt, aber normalerweise laufen solche Gespräche in sehr lockerer Atmosphäre ab und es geht hier auf keinen Fall um eine Situation, die mit einer Prüfung vergleichbar wäre. Letztendlich plauderst Du da einfach nur mit jemandem über das, was Dich interessiert und was Du bisher gemacht hast, das sollte doch nicht so schwer sein, oder?

  • Das wichtigste hat 1XbolleX eigentlich schon gesagt: Sei einfach Du selbst und studiere keine Sprüche ein, die du dann im Gespräch nachplappern willst. Das fällt sofort auf und Du bist "durchgefallen".


    Naja, das ist aber in der Regel nicht so einfach wie es klingt... Antworten auswendig zu lernen, ist ganz sicher lächerlich, aber es gibt einfach Fragen, die in jedem Vorstellungsgespräch kommen. Und sich da jeweils zwei, drei Argumente und Antworten zurechtzulegen, ist nicht nur sinnvoll, sondern man fühlt sich auch besser vorbereitet und ist weniger aufgeregt.

  • Hatte ich bei ein, zwei speziellen Dingen ja auch noch erwähnt. Aber ansonsten sehe ich da nur die Gefahr, dass man sich zu sehr verrückt macht, was absolut unnötig ist.


    Und auch wenn ich weiß, dass es oftmals sehr schwer ist einen Ausbildungsplatz zu bekommen: Euer Leben hängt nicht von diesem einen Gespräch bzw. diesem einen Job ab. Gerade wenn es das erste Bewerbungsgespräch überhaupt ist sollte man es vielleicht mit reduzierter Erwartungshaltung angehen. Vielleicht sollte man gerade für dieses erste Gespräch als Ziel erst mal nicht setzten "ich muß diesen Job bekommen" sondern "ich will mal sehen wie so ein Bewerbungsgespräch läuft, damit ich beim nächsten Mal weiß, was auf mich zukommt". Befreit vielleicht auch ungemein, und vielleicht läuft's dann ja erst recht gut wenn man mit der Einstellung / Erwartungshaltung reingeht ;) Jedenfalls war's bei mir kein Nachteil.


    Ich hatte damals auch etwas das Glück die Termine so legen zu können, dass ich zuerst bei einer Firma war, die mir weniger gefallen hat und dann erst später zu denen gegangen bin, bei denen ich eher anfangen wollte.

  • Ja kann verstehen was du meinst. Das is eben auch ein Problem die Firma is nich schlecht, bilden auch als einzige ab sofort aus,im Gegensatz zu den anderen,welche erst im September anfangen. Aber darunter befinden sich auch ein paar Wunschkandidaten


    MFg


    LA

  • Fragen, die mir in Gesprächen z.B. gestellt wurden:


    - Warum haben Sie sich ausgerechnet bei uns beworben?
    - Warum sind Sie der Richtige für diese Position?
    - Was erwarten Sie von uns?
    - So sehen Sie sich in drei Jahren?


    Sind vielleicht für einen Ausbildungsplatz unsinnige Fragen, aber man weiß ja nie.