KM-Pauschale - einfachster Weg!

  • Hallo,


    seit Januar 2007 besitze ich einen Kleinwagen, der fast nur für Betriebszwecke eingesetzt wird. Täglich fahre ich zwischen Wohnung und Büro hin und her (insgesamt ca. 50km beide Strecken zusammen). Was wäre jetzt die einfachste Lösung diesen für 2007 als Kostenpunkt mit aufzunehmen?


    Oder kann ich einfach alle Benzinquittungen etc. ansetzen wenn dieser fast nur für Betreibszwecke genutzt wird?


    Herzlichen Dank für die Info!


    mfg n0bbY

    Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.

  • Da das tägliche Aufsuchen des Büros als "Weg zur regelmässigen Arbeitsstätte" angesehen wird, kannst du das nur im Rahmen der EkSt.-Erklärung als einfacher Weg - wie jeder Arbeitnehmer auch - geltend machen.

    Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.

  • Befindet sich der Wagen im Betriebsvermögen oder in deinem Privatvermögen?


    Wenn sich der Wagen im Privatvermögen befindet, dann kannst du pro Entfernungskilometer zum Büro 0,30€ geltend machen.


    Befindet sich der Wagen in deinem Betriebsvermögen, dann kannst du einfach die Tankquittungen als Betriebsausgaben geltend machen.


    Gruß,
    Matthias


    [edit]Ich gehe jetzt davon aus, dass du selbstständig bist, als Arbeitnehmer bleibt Dir nur die Variante die auch dorintia schon beschrieben hat.[/edit]

    Dieser Beitrag stellt keine individuelle rechtliche Beratung dar, sondern gibt lediglich die Meinung des Verfassers wieder.
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    Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Zahlenmüssen. Die Kenntnis aber häufig schon.


    JOKER | meine Leidenschaft | meine Fotos | artflakes | GESETZE

  • Ich bin eigentlich davon ausgegangen das er selbständig ist... aber selbst da kann er imho nur die einfache Entfernungspauschale geltend machen, da regelmässige Betriebsstätte... dachte hatten wir hier schon ausgiebig erörtert...

    Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.

  • Wenn das Fahrzeug im Betriebsvermögen ist dann nehme ich sämtliche Pkw-Kosten (Benzin, Öl, Reparaturen, etc.) als Betriebsausgaben.


    Die 1%-Regel (inkl. 0,03% pro Km Entfernung zur Arbeit) erhöht dann für die private Nutzung mein Betriebsergebnis...


    Sollte das Fahrzeug natürlich nicht im Betriebsvermögen sein, dann hast du natürlich Recht... :) dann darf nur die einfache Entfernung zwischen Wohnung und Betriebsstätte geltend gemacht werden.


    Gruß,
    Matthias

    Dieser Beitrag stellt keine individuelle rechtliche Beratung dar, sondern gibt lediglich die Meinung des Verfassers wieder.
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    JOKER | meine Leidenschaft | meine Fotos | artflakes | GESETZE

  • Das stimmt doch nicht.
    Auch wenn das Fahrzeug im Betriebsvermögen ist, darf man für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte nur die Entfernungskilometer ansetzen.
    Diese muss man den echten Kosten gegenüberstellen und was von den echten Kosten darüber liegt ist "nicht abzugsfähige" Betriebsausgabe.
    Der Selbständige darf nämlich nicht besser gestellt sein als der Angestellte.
    Nur für Dienstfahrten kann man die vollen Kosten geltend machen.


    Nachtrag: ...lesen hilft: du schreibst ja von der 1% Regelung inkl. 0,03 % für Fahrten Wohnung/Betriebsstätte. Stimmt auch so. bin wohl heute nicht ganz wach...