USB-Stick Inhalt sicher löschen!

  • Hallo,


    ich habe hier einen USB-Stick, den ich oft an meinen Bruder ausgeliehen habe. Dieser hat den USB-Stick oft und intensiv genutzt. Vor kurzem hat er wohl ein paar Probleme mit auf dem USB-Stick gespeicherten Daten gehabt.
    Nachdem er Daten, die er sich von einem Uni Rechner herunter geladen, auf dem USB-Stick gespeichert und auf seinem Rechner zu Hause installiert hatte, kam es auf seinem Heimrechner zu vielen Fehlermeldungen. Er geht davon aus, dass dies auf die Daten zurückzuführen sind, die er sich heruntergeladen hatte, weil vor der Installation auf dem Heimrechner alles ordnungsgemäß lief.
    Meine Frage ist jetzt:
    Wenn ich den USB-Stick formatiere, sind dann alle unsicheren Daten verschwunden oder muss ich, wenn ich ihn weiter nutzen möchte, noch was anderes machen.
    Wäre schön, wenn mir da mal schnell einer antworten könnte, denn ich benötigte ihn am Montag (24.03.2008 ) ganz dringend, sonst müsste ich mir morgen, Samstag, einen neuen kaufen.
    Vielen Dank und weiterhin schöne Osterfeiertage!


    Babaji




    Babaji!

  • Eigentlich sollte eine Formatierung langen, um sicher zu gehen, kannst Du den Inhalt noch mit dem eraser platt machen - da bleibt kein Bit auf dem anderen... ;) und sämtliche evtl vorhandene Schadsoftware gibts nicht mehr.

    Gruß, der Michl



    * * * if you want them to RTFM, make a better FM! * * *

  • Webmichel hat's bereits angedeutet. Eine schnelle Formatierung bzw. ein vollständiges Löschen über das Kontextmenü von Windows sorgt nicht dafür, dass deine Daten wirklich "weg" sind.


    Stell' dir dein USB Stick wie ein Buch vor. Du hast vorne ein Inhaltsverzeichnis, wo genau drin steht, an welcher Stelle man welche "Datei" findet. Windows löscht einfach den Eintrag aus dem Inhaltsvzeichnis und nennt das löschen.


    Vorteil: Das geht sehr schnell.
    Nachteil: Spezielle Software kann die Dateien auch ohne Inhaltsverzeichnis suchen, finden und öffnen.


    Genau das nutzt zum Beispiel die Polizei aus. Aber auch Privatanwender können mittels dieser speziellen Software, die es sogar zuhauf kostenlos versehentlich gelöschte Daten wiederhestellen.


    Wie bereits der webmichel angedeutet hat, gibt es diverse Software für sicheres Löschen. Nebem dem oben beschriebenen "Inhaltsverzeichnis" wird eben noch der komplette Datenträger (ggf. mehrmals) überschrieben.


    Soweit zu der Geschichte. In deinem Fall lädst du irgendwas in der Uni runter und installierst es zuhause. Seit dem macht der Rechner Probleme. Ich würde eher vermuten, dass hierbei das Installationssetup schuldig ist und keine "schlecht gelöschten Daten, die davor drauf waren".


    Daher würde ich den Übeltäter mal an anderer Stelle suchen: Was für Fehlermeldungen kommen genau? Mal den PC mit nem Virenscanner durchchecken lassen? Ich würd dir eher mal raten, in diese Richtung zu ermitteln :)


    Gruß Stefan :)