mite. - Geniales Online-Zeiterfassungstool

  • Hallo,


    als professioneller Webdesigner (aber natürlich in anderen Branchen genauso denkbar) steht man oft vor dem Problem der Erfassung seiner täglichen Arbeiten. Wie lange hat man an jenem Projekt gesessen, wie lange an dem anderen. Irgendwann quillte meine Zettelwirtschaft über und ich habe mich auf die Suche nach einer elektronischen Lösung gemacht. Und bin dabei auf mite. gestoßen, dass ich wirklich jedem empfehlen möchte, der darauf angewiesen ist Rechenschaft über seine Arbeitszeit abzulegen.
    Man registriert sich nur auf mite.-Website und bekommt sofort einen Zugang freigeschaltet. Der ganze Dienst ist kostenlos und finanziert sich über Spenden.
    Die Handhabung ist ganz simpel: man hat drei Hauptrubriken: Kunden, Projekte und Zeiten. Man kann hierbei für jeden Kunden diverse Projekte anlegen und für jedes Projekt beliebig viele Aufgaben. Zeiten werden hierbei über eine Stoppuhr erfasst, können aber auch (nachträglich) von Hand eingetragen bzw. korrigiert werden. Hinzu kommt noch eine sehr übersichtliche Reporting-Übersicht, die man ausdrucken lassen kann und gegebenenfalls dem Kunden zuschickt mit genauer Auflistung aller Tätigkeiten, die im Verlauf des Projekts angefallen sind.
    Was wirklich an dem Tool besticht, ist die stupende Einfachheit in der Bedienung. Dass es nebenher mit etwas Ajax aufgepeppt wurde und nett anzuschauen ist, spricht auch nicht gegen mite. ... ;)


    Fazit: für Zeiterfassung wirklich genial und genial einfach aufgebaut. Eine genuine Projektsoftware kann es natürlich nicht ersetzen, aber um beispielsweise kleinere Abläufe zeitlich festzuhalten (Support etc.) sicher absolut geeignet.


    Nähere Infos unter: http://bemite.de/

  • Und ihr speichert dann eure Arbeitszeiten pro Kunde, mit denen Ihr kalkuliert und berechnet auf einem Fremd-Server?!?


    Was komt als nächstes? Google Faktura? caipi

    Find ich fast grob-fahrlässig.
    Ich möchte niemandem was unterstellen, aber wäre ich Herr über solche Daten, würde ich sie benutzen und könnte mir zu fast sicher sein, dass ich meine Angebote (vor allem die Wartungsverträge) auf jeden Fall platziere …


    Naja, mit dem Argument lässt sich jedes Online-Tool trefflich diskreditieren. Oder auch jeder Webmailer, Skype oder wer weiß was für Systeme, wo man sich austauscht und wo dabei Daten anfallen, die auf Servern gespeichert werden. Datensicherheit ist immer ein Problem. Da ich eben oft mit räumlich verteilten Teams arbeite und es auch für Kunden bequemer ist, wickel ich sehr oft sogar mein komplettes Projektmanagement online bei einem kommerziellen Anbieter ab (nicht mite.). Das muß jeder für sich entscheiden, ob ihm das Risiko zu gross ist, aber grob fahrlässig ist das mit Sicherheit nicht. Theoretisch kannst Du ja das Ganze auch anonym halten und irgendeine XY-Mail-Adresse angeben.