Blöde Angebotssammler

  • Hi !
    Ich wollte mal ein Phänomen beschreiben, dass sicher alle kennen, die ihr Geld mit Webdesign verdienen. Mich nerven diese Angebotssammler ohne Ende. Ich gebe mir ziemlich Mühe bei der Erstellung eines Angebotes: der Entwurf ist ca. 3 html-Seiten lang, der Kommentar über 4 DIN A4 Seiten nebst Screenshots, der Kostenvoranschlag dauert ne gewisse Zeit und zum Kunden rausfahren kostet bekanntlich auch Geld. Wenn dieser einfach keinen Bock hat, oder er die Homepage dann doch vom Sohn des Hausmeisters machen läßt, kommt oftmals nicht mal ne Ablehnung !
    Wie sind Eure Erfahrungen damit, bzw. wie schützt Ihr Euch vor solchen Kunden ? Gibt es einen Schutz davor? Welchen Aufwand betreibt Ihr, um in eine Endrunde zur Auftragserteilung zu kommen ? Vorab schon mal vielen Dank !

    Betriebsklimabeauftragter

  • Ich habe ne Demoseite auf CD-Rom!


    Mit allen Spielerrein! Die schnappe ich mir und fahre mit meinem Laptop zum Kunden! Zeige ihn die Möglichkeiten einer Präsentation.


    Dann sage ich ihm allgemein die Kosten, nichts spezielles nur so umrissen aus Erfahrungswerten. (Alle Kosten mein Risiko, aber als Betriebskosten voll absetzbar!!!)


    Wenn er dann Interesse hat und sich wieder meldet, fahre ich nochmal hin und schreibe mit ihm zusammen den Vertrag. Vordruck habe ich dann in der Tasche! Im Vertrag werden ja schon die meisten Sachen festgehalten (Bilder scannen und bearbeiten, Preise, Menge der Seiten, Standarts, etc.). Da dieses ja schon ein Kundengespräch ist, zahlt er es! (Hat bisher auch jeder)


    Der Rest läuft per Brief oder Email.


    Ist das Ding Final, fahre ich zur Übergabe nochmal vorbei. incl. Rechnung


    Bisher (Teu, teu, teu) alles ohne Probleme!

    the0bone


    Wissen ist Macht, nichts Wissen macht nichts! Doch auch wenn man es nicht besser weiss, sollte man beim Erstellen einer Webseite auf Tabellen verzichten.

  • das ist doch schon mal ne Aussage. Das bedeutet aber: das erste Angebot, der erste Entwurf, das erstmalige Rausfahren zum Kunden etc, ist alles for free !
    Gibt es jemanden, der sich den ersten Entwurf bezahlen läßt, oder ist es Praxis, dass dies alles erstmal umsonst und auf eigenes Risiko geschieht ?

    Betriebsklimabeauftragter

  • Ja scheint wohl normal zu sein, dass du die ersten Sachen voll auf eigene Kosten machen musst. Mich nervt es auch und ich habe auch schon überlegt beim Erstgespräch, bei der der Erstellung des Kostenvoranschlages die "Entwurfskosten" mit einzubeziehen, mit dem Vermerk, das diese bei Auftragserteilung und Abrechnung verrechnet werden.


    Ich habe Kunden die wollen meist 4-5 Layoutentwürfe haben und ich sitze dann 2-3 Tage an den Entwürfen und dann kommt kein Auftrag ;(


    Wenn man dann diese Kosten in Rechnung stellen würde, überlegen die Kunde sich vielleicht wie oft sie sich Entwürfe fertigen lassen.


    Was haltet Ihr davon? Würdet Ihr das machen?

    FORMAT//WEBDESIGN
    zertifizierter JTL-Premium Servicepartner
    für JTL-Shop3+4, JTL-Wawi und JTL-WMS

  • Wenn der Kunde nen paar Probe Entwürfe haben will, muss er bei NICHT Auftragsvergabe auch Geld bezahlen!!!


    Das ist überall in der Industrie üblich! Und so handhabe ich es auch!

    the0bone


    Wissen ist Macht, nichts Wissen macht nichts! Doch auch wenn man es nicht besser weiss, sollte man beim Erstellen einer Webseite auf Tabellen verzichten.

  • Also stellst du dem Kunden Deine Enwürfe dann in Rechnung!?


    Das meinte ich doch, ob man wenn der Auftrag nicht erteilt wird, dann mit seinen Entwürfen einfach wieder lostrottelt oder sie genauso in Rechnung stellt!

    FORMAT//WEBDESIGN
    zertifizierter JTL-Premium Servicepartner
    für JTL-Shop3+4, JTL-Wawi und JTL-WMS

  • So ist das wohl. Am Anfang muss man in seine Kunden halt etwas investieren.


    Ich halte es so, ein erstes Beratungsgespräch für den Kunden prinzipiell kostenlos zu machen. Und das dauert dann aber auch nur maximal eine halbe Stunde.


    Dann sollte mir und dem Kunden klar sein, ob wir mit einander können und wollen.


    Wenn ich sehe, das er da nicht so recht dran glaubt, wars halt ein Schuss in den Ofen.


    Wenn er Interesse hat ist alles, bis auf die erste halbe Stunde Service(=Arbeitszeit) und fleisst mit in die Rechnung ein.


    Das sage ich dem Kunden und wenn es klappt ist es gut. Wenn nicht - siehe oben.


    Bei den paar Aufträgen, die ich bis jetzt so an Land gezogen habe, kam das eigendlich immer gut an. Ein normaler Kunde versteht das auch.


    Naja, vielleicht muss ich mit der Taktik auch erstmal richtig daneben langen. Aber bisher...

  • Mit einwenig Geschick kann man den, kunden alles verkaufen und wenn es der kunde zu lässt kann mann ja dafür einen kleinen Banner in das endprojekt einbauen (klein ), und auch nur dann wenn es rein passt.


    ansonsten mache ich das so das ich erst mal mit dem kunden bespreche was er den genau haben will und dann, komme ich in den nächsten tagenmit ein paar Form ent würfen zu ihm die ihm vor augen halten was ich ihm bieten kann und was eben nicht wenn er internet zuhause oder im betrieb hat kann ich auch auf seine Wünsche die er von anderen seiten mitbringt eingehen und sagen hier das ist kein prob. aber das wird schwer und das kostet zeit und auch geld.


    Fazit: Betriebskosten kann man meist durch Steuerrückzahlungen einschrenken, aber erst investiert man immer in den kunden bevor der in einen investiert.8) und dann ist man erst mal auf der Sonnenseite.8)