Das Mailing - eine Pleite (oder: Wie erreicht man Aufmerksamkeit von Ärzten?)

  • Hallöchen!


    Aus gegebenem Anlass möchte ich dir einen Tipp zur Zielgruppe mit auf den Weg geben:


    Gynäkologen! Schwangere Frauen sind verrückt (caipi) und haben eine Million Fragen. Sie sind bereit, Geld für eigentlich völlig unsinnige Dinge (wie z.B. 3D Ultraschall) auszugeben. Ich selbst bin gerade in der Situation und freue mich über Ärzte, die zu den "freiwilligen Leistungen" mehr oder minder umfangreiche Informationen, Fotos und vielleicht sogar Videos von 3D-Ultraschalls anbieten.


    Sicherlich bieten auch zahlreiche andere Fachärzte ähnlich umfangreiche Leistungen an, doch gerade die schwangeren Patientinnen haben definitiv nen Hau wech. Wenn du es schaffst, den Gynäkologen das zu vermitteln stehen die Chancen gut, würde ich mal tippen ;)

    Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient ;)
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    Virtuelle Babyparty :D
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    [COLOR="SeaGreen"]ich will mehr grüne kästchen!


  • Hallo !
    Ich würde eine Art "Erinnerungskarte" an die Ärzte schreiben. Gleiches Layout, als Postkarte. Die "Kosten" dürften ja überschaubar sein. Besser als 100 neue Ärzte anzuschreiben.


    Gruss
    dtp

    Gruss
    d_T_P !

  • Hallo !
    Ich würde eine Art "Erinnerungskarte" an die Ärzte schreiben. Gleiches Layout, als Postkarte. Die "Kosten" dürften ja überschaubar sein. Besser als 100 neue Ärzte anzuschreiben.


    Gruss
    dtp


    Ich denke für eine Erinnerungskarte ist noch nicht genug Zeit vergangen. Es ist ja noch nicht mal 3 Wochen her das die Ärzte den Brief bekommen haben.


    winternet : Generell schließe ich mich dem Rest an. Du hast eine Marketingaktion versucht, die allerdings zu 100% gescheitert ist. Sowas passiert. Das Wichtige ist aber, dass du daraus lernst und Rückschlüsse ziehst. Genau dieselbe Aktion nochmal zu wiederholen ist nicht nur rausgeschmissenes Geld sondern schlichtweg unklug!


    Ich würde mich jetzt mal hinsetzen, überlegen welche Fehler du gemacht hast, das hier in diesem Thread Gesagte berücksichtigen , und eine neue Strategie auf die Beine stellen!


    Viel Glück,
    doCOMP

    "Fences are made for those who cannot fly"

  • Also mich würde so eine "Erinnerungskarte" nerven, fände es sogar aufdringlich. Vielleicht hat mich das Angebot nicht interessiert und daher hab ich auch nicht geantwortet?


    Wenn dann so eine "Erinnerung" kommt, fällt das schon fast in die Kategorie "Spam" :D

    My software never has bugs. It just develops random features ... :D
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  • Hallo,


    Danke für eure Meinungen. Mir ist klar, dass es von zweifelhaftem Nutzen ist ein gescheitertes Mailing zu wiederholen - doch habe ich die Hoffnung, dass ich mit geändertem Text (ohne Preise, direkter Zuschnitt auf die Zielgruppe Zahnärzte) und veränderter Adressbasis (direkt recherchierte Adressen, keine Gelben Seiten mehr) vielleicht einen oder zwei Referenzkunden finden kann.


    Eure Anregung, direkten persönlichen Kontakt mit den Ärzten aufzubauen, finde ich zwar gut - allerdings kann ich mir kaum vorstellen, wie das von statten gehen soll. Direkt hinfahren, anklingeln fällt raus - Stichwort "chronisch busy". Einen Termin wird mir wohl keine Helferin für Werbezwecke geben. Schließlich bleibt mir nur zu hoffen, dass ich mit einem oder zwei Referenzkunden weitere Kunden über Mund-zu-Mund-Propaganda erreichen kann.


    Übrigens, was haltet ihr von
    [Blockierte Grafik: http://www.daklapack.de/data/de/productgroepen/foto-161-groot.jpg]
    anstatt der grünen Umschläge? Ein Werbefachmann hat mich dazu ermutigt nach dem Credo: Je auffälliger, desto besser....


    Viele Grüße,
    winternet

  • Zitat

    Übrigens, was haltet ihr von

    Mein erster Gedanke - willst du uns jetzt veräppeln?

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  • Auf den ersten Blick sieht das für mich wie eine längliche Kondompackung aus ... oder eine Packung von einem Zäpfchen :D

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  • ganz abgesehen vom umschlag - ich würde dir von nochmal so einer mailingaktion an ärzte sowieso abraten. wie schon öfter erwähnt, ärzte müssen persönlich "behandelt" werden, die blicken das sonst nicht (ja, manche kennen sich in ihrem fach aus aber bei allem anderen sind sie echt d**f) und werfen das direkt in den müll.


    meinst du ein arzt, der sowieso jede menge zu tun hat mit patienten & co, mit seminaren und alles was dazugehört, ne familie mit 3 kindern hat, hat die zeit oder lust sich so ein mailing durchzulesen?


    investier das lieber woanders... zum beispiel in SEO, damit du mit deiner firmenwebsite besser stehst und die kunden von alleine kommen, ohne dass du dir gedanken über deine eigene vermarktung machen musst ;)

  • Hallo


    Zitat

    Eigentlich bin ich von dem Produkt ... überzeugt


    Das Problem vieler Geschäftsgründer. Der Knochen muss jedoch dem Hund schmecken, nicht dem Herrchen.


    Zitat

    Ich meine: Es ist ja de fakto so, dass Ärzte ohne Homepage _dringend_ eine Homepage benötigen,


    Das gleiche Problem. Warum sollen Ärzte mit vollen Wartezimmern eine Homepage benötigen? Die Ärzte werden doch sowieso durch die Vorgaben säuberlich über die Republik verteilt, wodurch die Konkurrenz gering ist, und haben die Kunden in der Regel in der Nachbarschaft.


    Zitat

    ich hatte wenigstens auf eine Response gehofft


    Na dann mal willkommen in der Realtät. Bei solchen Aktionen ist eine Rückläuferquote 1 bis 2 % der Normalfall, 3 % sind schon super. Und du verschickst grade mal 100 Schreiben? Bei einer konserativen Klientel wie den Ärzten, zumal wenn sie wahrscheinlich keinen Bedarf für dein Angebot sehen, ist eine Rückläuferquote von unter 1% eher die Regel.


    Ich arbeite in einer Firma, die nur Ärzte als Kunden hat, allerdings nicht im Bereich Webgestaltung oder ähnlichem. Wenn wir einmal ein Jahr so eine Briefaktion mit Flyern starten starten verschicken wir ca. 30.000 Schreiben und haben einen Rücklauf von ca. 1,5 %, was nach Auskunft der Kammer bei Ärzten schon hoch ist. Das sind aber nur die Reaktionen überhaupt, Verträge kommen dann mit deutlich weniger Ärzten zu Stande.


    Mit 100 Schreiben kommst du deshalb mit Ansage nicht weit. In einem so engen Umfeld wie einer Stadt ist es daher wirklich besser persönlich in den Praxen vorzusprechen. Hilfreich ist da der gute Kontakt zu den, in der Regel, Helferinnen. Grade in Bereichen, die nichts direkt mit der Behandlung zu tun haben, haben die einen starken Einfluß auf die Ärzte, die deren Entscheidung dann nur noch abnicken.


    Du könntest auch versuchen mit anderen Anbietern zusammen zu arbeiten, die ein anders Geschäftsfeld haben, z. B. Arztsoftware anbieten.


    Ohne selbst aktiver zu werden wirst du keine Kunden bekommen. Ein paar Schreiben, zumal ohne Referrenzen beifügen zu können, wird dir kaum eine Kunden bringen. Zumal Ärzte zu dem konserativsten Kunden überhaupt gehören und die nicht grade unter einem fehlenden Auftritt im Internet leiden.


    Gruss


    MrMurphy

  • Moin Leute,


    ich wollte euch nur wie versprochen auf dem Laufenden halten. Ich habe viele eurer Tipps umgesetzt und mittlerweile z.B. Anbieter von Arztdienstleistungen bezüglich Kooperationen kontaktiert und bin gerade in Verhandlung.


    Aber - Asche auf mein Haupt - ein habe ich mir nicht nehmen lassen. Noch mal ein Mailing rauszuschicken. Vielleicht wird ja was draus. Toi toi toi. ;) Wenn nicht lasse ich die Finger davon.


    Ich halte euch auf dem Laufenden.


    Gruß,
    winternet

  • Hallo,


    sind Ärzte den überhaupt die richtige Zielgruppe ? Erstmal haben Ärzte strenge Auflagen was Werbung angeht. Noch dazu sind die meisten Wartezimmer randvoll (und dies wird sich in Zukunft nicht ändern, es wird sogar Extremer werden). Eine HP von einem Arzt ist eine nette Sache um mal die Öffnungszeiten und Tel Nr. raussuchen zu können. Aber dies hat genug platz auf einer Visitenkarte.


    Höchstens "Moderne" Ärzte, die sich auch im Internet stolzeshalber präsentieren wollen haben da Interesse. Eine HP hat den Hauptzweck neue Kunden zu finden. Aber dies hat ein Arzt bei überfüllten Wartezimmern eben nun mal nicht nötig.


    Und ich finde die Stückzahl von 100 Werbebriefe für Testzwecke zu wenig. 1000 Sollten es mindestens sein. Bei 1000 Briefen werden auch Erfolgsraten von nur 0,1 % sichtbar. Und dann kann man entscheiden ob man drauf aufbauen möchte oder die Zielgruppe komplett wechseln muss.


    "Aus dem Fenster geworfen" ist das Geld auf jeden Fall nicht. Sieh es als Marktforschung an, du weißt jetzt das du mit dieser Werbemaßnahme absolut nicht erreicht hast. Aus dem Fenster geworfenes Geld wäre es, wenn du daraus keine Rückschlüsse gezogen hast und die Aktion so 1:1 wiederholen würdest.

  • Echt mal, warum bist Du so versessen auf Ärzte? Wenn es bis jetzt trotz aller Bemühungen nicht geklappt hat, kann man vielleicht noch warten, vielleicht melden sich zwei Ärzte in drei Monaten, aber wird es nicht Zeit für Plan B?


    Ist auch nett, dass Du irgendwann mal den Umschlag gewechselt hast (Sieht für mich aus wie ein Rebellen-Jäger aus Star Wars, aber ich habe auch eine oft ausufernde Fantasie), aber glaubst Du echt, ein anderer Umschlag macht den Unterschied?


    Gerade Ärzte sind nicht blöd (unterstell ich mal einfach) und gucken eher auf den Inhalt, als auf die Verpackung.


    Es war eine gute Idee (muss man sagen), aber sie hat halt nicht gezündet. Jetzt heißt es weitersehen...


    Have a nice day,

    Swen...

  • Zitat

    Echt mal, warum bist Du so versessen auf Ärzte?


    Er denkt vielleicht, dass Ärzte den Geldbeutel etwas lockerer halten. Aus Erfahrung kann ich aber sagen: Ist nicht so ;) Sie haben´s zwar, aber überdenken jeden Penny doppelt und dreifach.