Welches Betriebssystem benutzt ihr?

  • Also einen Mac hätte ich ja schon gern, weniger wegen macOS, sondern vor allem wegen der genialen Hardware. Wobei ich bei den aktuellen Modellen schon den einen oder anderen Anschluss vermisse und irgendwie könnten die auch langsam mal einen Touchscreen einbauen.

  • Die Hardware ist aber nicht das geniale :-) Das letzte Modell ist auf nem Stand von vor 2 Jahren(iMac, Mac Pro dagegen fast 5 Jahre ), technisch gesehen hat jede "PC" Lösung in dem Sektor deutlich mehr zu bieten!!! MacOS macht das ganze eigentlich in der Performance so nutzbar. Wobei viele mittlerweile, seit Win10 sagen, Sie würden in dem Bereich keine zu großen Unterschiede mehr sehen.


    Wenn du Touch willst, greif zum iPad, alternativ zum Apple Trackpad, via Touchscreen Grafiken erstellen, vor allem Vektor stelle ich mir unheimlich schwer vor... Ist aber sicher wie mit allem reine Gewohnheitssache.


    Bezüglich der Anschlüsse hast Du nicht unrecht, das lässt sich Apple bzw. die ganzen Aftermarket Riesen in Form von Adaptern natürlich gut bezahlen..

  • Hm, stimmt, hätte ich wirklich etwas ausführen sollen. Damit meinte ich vor allem, dass die Geräte gut ausschauen und sauber verarbeitet sind, die technischen Daten spielen für mich gar nicht mal so die Rolle, das Gerät muss lautlos sein und möglichst verzögerungsfrei arbeiten. Im letzten Sommer bin ich komplett auf mein Notebook umgestiegen. Das kann, auch wenn der mobile Prozessor laut Datenblatt weniger leistet, locker mit meinem „großen“ Rechner mithalten.


    Und dabei ist das Dell Latitude E5450 mit 16 GB RAM und 512 GB SSD zwar durchaus gut ausgestattet, aber zählt halt noch lange nicht zu den absoluten Topgeräten, und einen Touchscreen hat es auch nicht. Aber ich nutzte es ja eh meist mit einem externen Monitor.


    Touchscreens sind trotzdem etwas feines. :)

  • Ok, da sieht die Welt sicher anders aus.

    Ich wollte kein Windows mehr, auch wenns ewig her ist, Windows 7.. Ich hatte die Schnauze voll.

    Dann Windows 8 bei meiner Mutter auf dem Notebook, ach du Herr Je... Was mich an Windows 10 abschrecken würde ist, das man so oder so schon gläsern ist bis zum Abwinken, und das dank des OS noch Intensiver geschieht.

    Wenn dem wirklich so ist, und Win10 mittlerweile mit Speicherauslastung klar kommt, und es nicht als feind im eigenen Körper definiert, sollte sich Super mit den Mobilen Lösungen und WIn10 arbeiten lassen.


    Speicherauslastung ist z.B nur eine Sache die MacOS gut beherrscht und es zum funktionieren Hernimmst, anders als einst bei Windows, dies und CPU Auslastung machten das System schlichtweg kaum nutzbar.


    Was ich an MacOS gut finde ist die Tatsache das du fast alle Aktionen die du unter Windows mit der Maus erledigen würdest, per Shortcuts an der Tastatur regeln kannst, die Ordner"strukturen" die nahezu Wegfallen weil du Sie schlichtweg nicht brauchst. Egal wo, du findest die gewünschte Datei, meist ohne größere Suchen o.ä.

  • Also für die rein private Nutzung, Internet, Mails, etc., würde ich mir evtl. auch einen Mac kaufen. Beruflich konzeptioniere und administriere ich allerdings halt überwiegend Windows-Umgebungen. Da wäre es dann irgendwo schon sinnlos ein anderes Betriebssystem einzusetzen. Aber seit dem iPhone 3GS verwende ich zumindest ein Apple-Gerät. Windows hat mich auf dem Handy nicht überzeugt. Speicherauslastung ist bei 16 GB RAM natürlich kein wirkliches Problem.


    Bei Vergleichen zwischen Geräten mit Windows und MacOS werden leider oft Äpfel mit Birnen verglichen, ein veraltetes Betriebssystem auf der Windows-Seite und ein aktuelles Betriebssystem auf der MacOS-Seite, auf vergleichbarer Hardware wird man heutzutage keine Unterschiede feststellen. Wenn ein Windows-Client langsam ist, dann meist weil die alte mechanische Festplatte an ihre Grenzen kommt oder aber sehr wenig RAM verbaut wurde.


    SSD einbauen und mindestens 4 GB RAM und der Rechner läuft performant. Was teilweise unter Windows selbst das schnellste System ausbremst, ist Schlangenöl bzw. der Virenschutz, manche Hersteller haben echt keine Ahnung was sie machen. Sie hebeln dann auch gerne mal selbst Sicherheitsfunktionen aus. Da bleibe ich lieber beim integrierten Windows Defender. Apple baut ja auch auf eigene Lösungen.


    Was die Shortcuts angeht, kann ich nicht so recht einschätzen, inwiefern es da Unterschiede gibt, denn ich kenne halt einmal die Shotcuts unter Windows und bräuchte nicht unbedingt eine Maus. Genauso könnte man grundsätzlich unter Windows alles in einen Ordner packen. Zu suchen ist ja meist eh schneller als den passenden Ordner zu öffnen. Auf den Clients liegen aber zumindest im Unternehmensumfeld normalerweise keine nennenswerten Datenbestände.

  • Touchscreens sind trotzdem etwas feines. :)

    Wie nutzt Du dann einen Bildschirm dieser Art?


    Im Büro steht mein Bildschirm auf dem Tisch vor mir - ich komme da nicht mal mit der Hand ran ohne vom Stuhl aufzustehen oder mich seltsam zu krümmen...


    Wenn Touchscreen, dann sollte dieser - um in meinen Augen den besten Nutzen zu haben - irgendwie liegend im Schreibtisch eingebaut sein. Ansonsten sehe ich keinen Vorteil oder Grund, mir einen Touchscreen zu kaufen.


    Touch am Handy und Tablet - keine Frage. Aber am Notebook/Büro-Rechner sehe ich keinen Bedarf für das (teure) Feature.


    Und ich nutze Win10 im "normalen" Modus - also ohne Kacheln etc., somit wieder kein Grund zu "touchen".

  • Auch wenn mein Notebook keinen Touchscreen besitzt, finde ich Touchscreens am Notebook generell schon angenehm, vor allem um mal schnell etwas zu zeigen, oder durch Websites zu scrollen. Ich ertappe mich immer mal wieder dabei, auf Monitoren mit glänzender Oberfläche herumzutippen, nur ist nicht jeder Bildschirm der glänzt auch ein Touchscreen.


    Als ITler hat man ja immer mal wieder die Gelegenheit mit neuen Geräten etwas herumzuspielen. Convertibles, die man vom Notebook in ein Tablet und zurück verwandeln kann, haben sicherlich auch ihre Anwendungsbereiche, Außendienstleiter schören beispielsweise darauf, aber ich finde sie als Tablet irgendwie zu schwer und unhandlich, um länger damit arbeiten zu wollen.


    Für den Desktop eignen sich denke ich vor allem Geräte wie das Microsoft Surface Studio. Klar, darin sind Notebook-Komponenten verbaut, aber leistungsmäßig sollten sie trotzdem meist ausreichen. Ich nutze bspw. daheim ein Notebook (i5, 16 GB RAM und 512 GB SSD) mit 24-Zoll-Monitor und in der Arbeit sogar nur einen Intel NUC (i3, 8 GB RAM und 64 GB SSD) mit zwei 27-Zoll-Monitoren.

  • Bei Laptops oder Notebooks ohne Maus versuche ich grundsätzlich mehrmals, auf dem Bildschirm rumzutippen, bevor ich mir an die Stirn klatsche und dann mit diesem fürchterlichen Mini-Touchfeld arbeite. Aber damit stehe ich schon seit 20 Jahren auf Kriegsfuß. Ich würde fast sagen, es ist der Hauptgrund dafür, daß ich nie ein Laptop oder Notebook besessen habe. Von daher fände ich sowas mit Touchscreen schon nett. Zu Hause mit Maus, unterwegs dann Touchscreen, irgendwie sowas.
    Am Schreibtisch-Monitor brauch ich es aber nicht, denke ich - ich komm zwar problemlos dran, aber hier hab ich ja auch immer ne Maus^^

  • Win 7. Will aber bald auf 8 umsteigen. Was meint ihr? Habe auf meinem Win Phone auch Win 8 und finde es sehr gut. Lässt sich das mit der PC-Version vergleichen?

    Die Schwächsten sind der Maßstab für die Gerechtigkeit.

  • Auch wenn die Einstellungen auf Handy und Rechner zunächst ähnlich aussehen: Das sind noch immer zwei unterschiedliche Systeme. Aber warum nicht gleich Windows 10? Windows 8 hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel.

  • Seit Sommer MacOS - davor Windows und selten Linux.


    Und was ist das beste? Keine Ahnung, wenn man lange (seit 3.11) Windows-Nutzer war, dann ist die Umstellung zum MacOS schon etwas ungewohnt.

    Aus meiner Sicht jetzt: beide haben ihre Vorteile und Daseins-Berechtigung.


    Das Zusammenspiel MacOS + iOS ist aber schon fein gelöst und es gibt nahezu keine Probleme beim wechseln zwischen MacBook, iPhone oder iPad...

    Da kommt halt der Apple-Faktor dazu: sie machen eine Handvoll Geräte, erstellen das Betriebssystem selbst und optimieren nur auf deren Geräte. Das macht das alles sicher einfacher.


    In der Arbeit wird nur Windows eingesetzt, habe aber auch auf dem MacBook dann den Zugang via RemoteDesktop.

  • Ich liebäugle ja privat schon länger mit einem Mac. Immer als ich kurz vor dem Kauf stand, hat Apple wieder irgendetwas „leicht“ seltsames gemacht, Anschlüsse weggelassen oder Touchstreifen eingebaut. Aber wenn Windows dann ein aktuelles und flottes System. Windows 7, beinahe ein Jahrzehnt alt, würde ich höchstes noch verwenden, wenn ich alte Hardware oder Software einsetze, aber täglich damit arbeiten, nein. Warum bist du bei Windows 7 stehen geblieben?

  • Windows 10 ist ein komplexes Thema. Der normale Anwender wird vermutlich nur die moderne Oberfläche nutzen und gewisse noch vorhandene Altlasten nicht bemerken. Wer sich näher damit beschäftigt, ist durch die Stück für Stück durchgeführte Umstellung ständig gezwungen zwischen neuer und alter Oberfläche hin und her zu wechseln. Und so manche alte Oberfläche schaut heute noch gruseliger aus als damals. Ein kleines Beispiel gefällig?



    Nein, das Fenster ist nicht skalierbar, „Abbrechen“ flüchtet hier gerade vor dem ewigen Streber „OK“. :P


    Die doppelte Systemsteuerung, einmal modern und einmal altmodisch, ist für jemanden der täglich damit arbeitet durchaus nachvollziehbar. Aber wer außer jemand aus dem IT-Support hangelt sich täglich durch solche Einstellungen? Und erklär mal jemanden, welche Funktionen weshalb im neuen oder im alten Look daherkommen. Ich denke da gibt es gar nicht so sehr das große Konzept dahinter, sondern nur das inzwischen fast greifbare Ziel, irgendwann alles auf die neue Oberfläche umgestellt zu haben, oder zumindest das was der gemeine Benutzer so benötigt.


    Bis dahin gibt es bei jedem Update neue Überraschungen und Funktionen verschwinden und tauchen anderswo - vielleicht - wieder auf. Den Kunden muss man heute nicht nur fragen, welche Version er einsetzt, sondern auch welchen Build, denn die Oberfläche unterscheidet sich teilweise stark. Auch was die Editionen angeht müssen sich viele Kunden erst umgewöhnen. Wer wie früher die Professional kauft, wird schnell feststellen, dass es heute eine Enterprise braucht, um Windows gewisse Eigenheiten auszutreiben. Es bleibt also spannend.

  • Ähnlich wie Rinaldo. MacOS + IOS, Windows 7, RemoteDesktop mit iMac

  • Seit einiger Zeit fast nur noch MacOS. Windows benutze ich eigentlich nur noch wenn ich ein paar Games spielen möchte. Zum arbeiten wird dann MacOS verwendet.