Ebay Gewerbe als Nebenverdienst

  • Also ich weiss nicht ob ich als unwissender Kunde, auf eine mir unbekannte Firewall vertrauen/kaufen würde.


    Hast du dein Gewinn, sowie deinen eigenen Arbeitslohn mit einkalkuliert, also das dann auch später Rentenversicherung, Krankenkasse etc bezahlen kannst?

  • Wie stark muss man das Thema Haftung und Gewährleistung einrechnen?


    Was ist, wenn mit Deiner Firewall was schief läuft - wer übernimmt Ausfälle o.ä. Ersatzansprüche der Kunden? Ich wäre ziemlich wütend, wenn ein Gerät, das mich schützen sollte, aussperrt und einschränkt. Ebenfalls dann weiter gedacht an kleinere Unternehmen / Gewerbetreibende, die dann (Geschäfts)Ausfälle haben...


    Ich befasse mich schon auch mit aktueller Technik - aber eine Hardware-Firewall zusätzlich einzusetzen, halte ich momentan noch zu viel. Ok, IoT-Geräte halten sich noch in Grenzen aktuell, aber auch wenn diese mehr werden: ich denke, der Hersteller solcher Geräte wird sich über Sicherheit Gedanken machen (und bei Problemen gegensteuern) und vor allem: Hacker werden dann auch von Deiner Firewall nicht abgeschreckt, denke ich jetzt einfach mal...

  • Ich wäre ziemlich wütend, wenn ein Gerät, das mich schützen sollte, aussperrt und einschränkt.

    Gut, das hat man wohl bei jeder Sicherheitslösung, die Internetnutzung wird langsamer und auch umständlicher. Dienste, die man privat mal eben nutzt, muss man zukünftig erst freischalten. Bei schlechter Vorklärung und mangelnder Information erstmal ein riesiger Negativpunkt. Out of the box verhindern die ernsthaften Sicherheitslösungen jedweden Internetzugriff. Problematischer wird es aber insbesondere bei selbstgestrickten Produkten, wenn die Firewall mal nicht das tut was sie soll, eine Anfrage nicht abweist oder einen Virus nicht erkennt. Die Haftung dürfte man nicht ganz ausschließen können.

  • Die vom Threadersteller vorgeschlagene Hardware halte ich in den heutigen Zeiten für erforderlich. Wie auch schon diskustiert ist jedoch die Notwendigkeit bei Otto-Normal-Anwender noch nicht angekommen. Eine weitere Hürde ist, dass der Verbraucher (Anwender) zumindest einige Basics der Netzwerktechnik lernen müsste.

    Das Heimnetzwerk ist wie ein Haus mit einer Eingangstür. Durchbricht man die Eingangstür kann man sich im Haus frei bewegen und alles tun. Werden weitere Türen, Löcher durch miserabel gesicherte IoT-Geräte ins Heimnetzwerk gebohrt, hat ein Angreifer noch leichteres Spiel.

    Wie der Threadersteller im folgenden Zitat erläutert ist hier eine Trennung der Netzwerke sehr sinnvoll. Mit Hilfe der Trennung kann ich mehrere Netze aufbauen und bestimmte Geräte jedem Netz zuweisen.
    - ein Büronetz für den Büro-PC und eine evtl. vorhanden NAS

    - ins andere Netz alle IoT, Geräte, Smartphones und evtl. Gäste-WLAN
    Im einfachsten Fall kann man einen zweiten Router hinter den ersten Router schalten (Kaskadenschaltung)

    Hier ein älterer Artikel der c't, welcher dies gut beschreibt.

    https://www.heise.de/ct/artikel/Router-Kaskaden-1825801.html

    Hierbei käme neben Verbesserungen bei RAM und Speicher zu oben vor allem ein Ethernetport für eine DMZ dazu. Das hieße man könnte zuhause zwei unterschiedliche Netzwerke nutzen die voneinander getrennt wären so dass beispielsweise der PC zwar auf ein Netzwerkgerät zugreifen könnte, dieses aber nicht auf den PC

    Der Einsatzzweck geht von separaten Netzwerken die unterschiedliche Regeln haben (Contentfilter für Kinder, Regeln für IoT-Geräte oder auch eigener Homeserver der aus dem Internet erreichbar sein soll im Gegensatz zu dem restlichen Netzwerk)