Master Medieninformatik

  • Hallo zusammen,

    ich bin noch ganz frisch, aber nutze mal gleich meine Chance eine Frage los zu werden. Ich habe einen Bachelor in Wirtschaftsinformatik der Uni Brandenburg gemacht. Nun bin ich am überlegen ob ich a) überhaupt noch einen Master anschließen soll und b) welche Uni dafür für mich in Frage kommt.


    Bisher habe ich eher im Bereich Kommunikationsmanagement oder Produktmanagement Praktikas gemacht.

    Das letztere würde mich auch am meisten interessieren.

    Kennt sich hier Jemand mit dem Thema aus?

    Danke schon mal!

  • Hallo Nanni,
    ursprünglich war die Hoffnung durch die Aufsplittung in Bachelor und Master, junge Menschen früher für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, da die Wirtschaft Nachwuchs braucht. Am Ende ist dabei aber eine reine Verkürzung der Studienzeit heraus gekommen. Der Master ist von der Definition her eine Vertiefung des Studienganges.

    Das ein Bachelor ein vollwertiger Abschluss ist, haben viele Unternehmen aber noch nicht registriert bzw. verstanden.
    Hier wird rein die kürzere Studienzeit mit weniger Fachwissen gleichgestellt. Hinzu kommt, dass Personaler sich grundsätzlich die Rosinen raus picken wollen.


    Die Folge ist, dass bei Ausschreibungen für eine Stelle als Qualifikation meistens der Master angegeben wird.
    Bsp: für eine Stelle erhält das Unternehmen 50 Bewerbungen. 10 Master und 40 Bachelor Bewerbungen.
    Der Lehrling erhält die Aufgabe alle raus zu suchen die den Master erfüllen. Die 10 Master Bewerbungen werden sich angeschaut und nach Kategorien sortiert. A = werden eingeladen, B = Alternative, falls A Bewerber nicht passen, C = Vielleicht. Die 40 Bachelor werden ungelesen mit einem Standardsatz zurück geschickt.

    Zur Frage, welche Uni kommt in Frage ist schwierig zu beantworten. Einige machen es mehr oder weniger von den Noten abhängig. Andere setzen andere Aufnahme-Voraussetzungen an.

    Da du Wirtschaftsinformatik studiert hast, ist es taktisch besser sich auch dafür zu bewerben. Am Anfang ist der Einstieg schwerer, wenn du dich von Anfang an im Bereich Kommunikationsmanagement bewirbst, wird die erste Frage der Personalabteilung sein - warum dieser Schwenk? Wenn du dann keine glaubwürdige Antwort darauf hast, ist das Gespräch eh gelaufen. Bessere Chancen hast du, wenn du nach ca. 3 Jahren Berufserfahrung wechselst und auf solche Fragen antwortest, dass du nach einer neuen Herausforderung suchst. Legitim ist auch zu sagen, dass deine jetzige Stelle dich unterfordert, dass du sicher bist deine Fähigkeiten hier besser einbringen zu können.


  • Hallo zusammen,


    ich muss His Masters Voice recht geben. Dann ist es auch wirklich so dass je nach Jahrgang immer mal gesagt wird, nein nur Masterabschlüsse bitte oder ja, der Bachelor reicht. Das variiert nach Gusto.


    Ein System steckt dort nicht wirklich hinter!


    Dennoch finde ich es immer quatsch zu sagen " wird die erste Frage der Personalabteilung sein - warum dieser Schwenk? ". Das wird ebenfalls immer eingebläut dass das wichtig sei, seine Meinung ja nicht zu ändern.

    Am besten du weißt schon zum 1. Semester des Studiums welche in Fachrichtung du dich spezialisierst. Ja kein Ausprobieren, erst recht kein Wechsel bitte. So ein quatsch.


    Für mich zählt immernoch, mach das, was dich glücklich macht! Nicht erst 3 Jahre in einem Bereich arbeiten, um dann ne ausreichende Begründung zu haben!


    Ich habe ganz viele Freunde, die neben der (ungewollten) Arbeit ein Fernstudium bei der http://www.wb-fernstudium.de machen, nur um ihren Lebenslauf begründen zu können. Ja nicht zu viel Lücken und alles immer perfekt machen.

    Aber Zeit zum Leben fällt da nicht ab!


    Nimm dir Zeit dich zu entscheiden! Überstürze Nichts!

    Die Schwächsten sind der Maßstab für die Gerechtigkeit.

  • Ich habe Medieninfromatik auf B.Sc. studiert. Allerdings war der Inhalt des Studiums nicht so sehr ausschlaggebend für meine vorige und jetzige Arbeit. Hier waren meine Hobbies wichtiger.

    Wenn man Zeit und Muße hat und auch noch flexibel ist, kann man so eine schöne passende Beschäftigung finden. Sogar in Bereichen, an die man anfangs gar nicht dachte.

    Falls ich nun meinen Arbeitgeber wechseln möchte, muss ich mir zuerst ein neues Hobbie zulegen ;)


    Zum Thema Praktikum: