Ich bin überfragt...

  • Hey Leute,


    ich versuche seit einiger Zeit ein eigenes kleines Business hochzuziehen. Ich komme aus dem Bereich Fotografie und würde mir gern mit dem Projekt ein zweites Standbein aufbauen. An einer Homepage kommt man ja heutzutage nicht mehr vorbei. Leider bin ich auf dem Gebiet ein totaler Anfänger, von dem Angebot im Internet wird man ja erschlagen. Die ganzen Schlagworte wie CMS, Wordpress, Hosting, Domain sind für mich alle Neuland. Habt ihr Tipps bzw. Ratgeber für blutige Neulinge? Was muss ich beachten / was brauch ich alles?


    Danke schon mal!

    Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen. -Franz Kafka

  • Du brauchst einen Hoster.

    Bei diesem suchst Du Dir ein Paket mit (mind.) einer Domain (http://www.xyz.ys), Speicherplatz, PHP, MySQL, E-Mail...

    Dann benötigst Du eine Website - diese kann auf Basis eines CMS erstellt werden. Aber auch direkt mit HTML, CSS, PHP...


    Viele Hosting-Anbieter bieten die Installation von CMS wie z.B. Typo3, Wordpress an. Mit diesen hast Du als Einsteiger eine Grundlage und kannst im Netz viele Templates nutzen (viele auch kostenlos), bist aber dann nur ein Teil der Masse. Evtl. reicht das aber auch für den Anfang.


    Viele rechtliche Sachen wären noch zu beachten - gerade mit der DSGVO u. CMS etc.


    Es ist also nicht sooo einfach, mal eben im Internet mit einer Website vertreten zu sein - vor allem, wenn man keine Grundlage hat. Dann ist es wirklich zu empfehlen, sich jemand zu suchen, der damit Erfahrung hat.

  • Zuerst solltest du wissen was Dein Internetauftritt alles können muss, was Du mit diesem alles erreichen willst.
    ( nur VC? Shopsystem? Großes Bildvolumen? Blog? ... etc.)

    Danach kannst du dann bestimmen, was du von Anbietern abfragen, wonach du suchen musst.

    Gibst du dir keine Mühe - geb ich mir auch keine!

  • Ich würde dir folgende Schritte empfehlen:


    1. Bei Provider XYZ eine eigene Domain (Website-Namen) auszusuchen und anschließend gleich den Hosting-Vertrag dort zu machen.

    2. Bei ABC ein geeignetes Wordpress Themplate auszuwählen und zu kaufen

    3. Wordpress auf deinem Server in der Domain installieren lassen

    4. Das gekaufte Wordpress Template in Wordpress aufsetzen zu lassen


    Und dann geht die eigentliche Arbeit los wie Texte schreiben, Inhalte füllen mit Bildern etc.


    Bei Rückfragen oder für Hilfestellungen kann ich und meine Partner dich gerne dabei unterstützen.


    Schönes Wochenende.


    Jermaine

  • Tipps from Hell ... bzw. Hill.

    Texte und Inhalte kommen vor allen anderen Schritten. Nennt sich KONZEPT. Das sollte stehen bevor dem Bedarf entsprechend Einkäufe getätigt werden. ;)

    Gibst du dir keine Mühe - geb ich mir auch keine!

  • Das sind Tipps für Einsteiger, weil es sehr abschreckend wirken kann, wenn man die ersten Fragen mit best practice torpediert. Sie scheinen Spaß daran zu haben Foren- Neulinge von oben herab zu behandeln. Ich arbeite zu lange im online Marketing um darauf anzuspringen Schönes Wochenende

  • Und ich arbeite seit langem daran StartUps vor dem Ruin zu bewahren oder Firmen aus finanzieller Schieflage zu bringen.

    Da darf dann meine Taktik der Fehlervermeidung in der Gründerphase auch gerne mal als "von oben herrab" bezeichnet werden.


    Es macht mir keine Spass immer wieder Unsinn zu lesen, falsche Ratschläge in Foren oder vermeintliche Experten mit Fehlinformationen korrigieren zu müssen. DAS ist das was Neulingen das Leben schwer macht, da z.T. dieser Schmarrn übernommen wird.

    Gibst du dir keine Mühe - geb ich mir auch keine!

  • Abgesehen von unserer Bekanntschaft muss ich keusch Recht geben...


    Die Tipps, die vom Optimizer kamen, habe ich doch schon genannt - nur eben ohne gezielte Provider-Empfehlung mit Link etc..


    Was mir immer noch unklar ist: Worum geht es in dem Projekt als zweites Standbein überhaupt?!

  • Ich kann den Wirbel um meine empfohlene Vorgehensweise nicht nachvollziehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Leute gibt die eine einfach aufbereitete Vorgehensweise zu schätzen wissen um überhaupt mal anzufangen und andere wiederum die erst online gehen wollen, wenn alles perfekt ist. Jeder hat doch mal klein angefangen und die Professionalisierung kommt von selbst wenn man am Ball bleibt.

  • Wenn du die Reaktionen hier auf Deine Vorgehensweise schon als Wirbel verstehst, dann läuft was falsch.

    Ich unterstelle Dir einfach mal wirklich gut gemeinte Hilfestellung. Jedoch entbehrt diese einer gewissen Logik. Eben der von mir korrigierten logischen Abläufe.
    Diese werden von den "Leuten" auch geschätzt - wenn ihnen diese so an die Hand gegeben werden.
    Denn konzeptionelle Herangehensweise hat den Vorteil, daß sie die Möglichkeit eröffnet Zeit, Geld und Nacharbeit zu sparen, diese zu planen und vorab zu kalkulieren.

    Erst mit einem solchen Projektmanagement ist es den "Leuten" möglich ihr Projekt schon vorab auf Erfolg zu prüfen ohne in ein finanzielles oder zeitliches Desaster zu geraten.

    Gibst du dir keine Mühe - geb ich mir auch keine!

  • Nur weil man erstmal klärt, was man erreichen möchte, heißt das doch nicht, dass man das nicht Schritt für Schritt umsetzen, und bspw. erst einmal eine Visitenkarte online stellen könnte, die man dann nach und nach weiter ausbaut. Aber einfach blind loszulegen, davon kann man eigentlich nur abraten, denn auch wenn man WordPress selbst installiert bekommt und damit kurzerhand eine Website zusammenbastelt, wird man spätestens bei der sicheren Konfiguration und den rechtlichen Anforderungen scheitern. Von der vielleicht eher negativen Wirkung auf mögliche Interessenten ganz abgesehen...

  • Wie kommst du darauf? Nicht jeder möchte sein Wochenende online verbringen. Wir haben bereits einige grundlegende Überlegungen zusammengetragen. Gerade wenn jemanden ein Thema zunächst erschlägt, ist es sehr ratsam, strukturiert vorzugehen, und sich nicht unvorbereitet in die konkrete Umsetzung zu stürzen. Portfolio? Abzugsbestellung? Terminkoordination? Was genau soll deine Website leisten, JetteTrumer ?

  • Hallo,



    gerade zum thema Webhosting kann ich folgendes sagen: Nimms nicht auf die leichte Schulter, ich bin da schon einige Male auf die Nase gefallen. Bei Homepages und Homepages und müssen unzählige Dinge bedacht werden.. Ein guter Webhoster muss auch bei hohem Kundenaufkommen eine hervorragende Performance gewährleisten. Die Leistungen des Webhosters wirken sich auf die Suchmaschinenoptimierung aus, die für einen Großteil der potentiellen Kunden verantwortlich ist.



    Und dann noch der rechtliche Teil… Das Internetrecht ist eine komplexe Materie, der ebenfalls Beachtung geschenkt werden muss. Denk nur an die neue Datenschutzverordnung. Große Unternehmen haben dafür extra Anwälte. Wer sich den falschen Webhoster aussucht oder gesetzliche Vorgaben nicht einhält, wird von der Konkurrenz abgemahnt. Dies kann unter Umständen mit immensen Kosten verbunden sein. Ich würde mich da gründlich Informieren.

    Die Schwächsten sind der Maßstab für die Gerechtigkeit.

  • Bezüglich des Webhosters abgemahnt?!


    Das Thema Abmahnungen im Zusammenhang mit der DSGVO sollte man auch hier bitte nicht zu heiß reden - es ist noch relativ wenig passiert, die meisten sind der Meinung, Verstöße gegen Datenschutz-Sachen sind kein Wettbewerbsvorteil und somit nicht von Mitbewerbern abmahnbar. Aber es stimmt: man muss sehr vieles beachten - aber es ist machbar. Man benötigt Zeit, Interesse und vielleicht auch ein paar gute Kontakte.


    Wie kommst du darauf? Nicht jeder möchte sein Wochenende online verbringen.

    Ok, vielleicht ist man nach dem Wochenende dann noch kurz eine Woche im Urlaub...

    </andy>
    m-ra

    Einmal editiert, zuletzt von Rinaldo ()

  • Ich würde sagen. Mach es ganz einfach mit Wordpress. Wordpress und verschwende nicht viel zeit mit anderen CMS. Als Anfänger ist jetzt wichtig, einfach eine gute webseite, so schnell wie möglich auf zu bauen.


    Wichtig dabei ist, dass du die ein vernünftiges Theme holst. das kostet meist etwas, spart dir aber VIEL zeit. Du kannst auch einen pagebuilder wie Elementor dazu nehmen, um selber Seiten per Drag and Drop bauen zu können.


    Mit Wordpress hast du auch gute möglichkeiten für SEO in Zukunft