Dienstfahrrad oder Dienstwagen?

  • Hey,


    mein Chef hat letztens eine kleine Umfrage gemacht wer Lust auf ein Dienstfahrrad hätte.

    Davon habe ich noch nie gehört, finde die Idee aber super!

    So kann man sicherlich einige Leute auch nochmal motivieren mehr Fahrrad zu fahren!

    Ist ja auch super für die Gesundheit.


    Aber wie läuft das denn generell ab mit Fahrzeugen, die man von der Arbeit bekommt?

    Was passiert wenn da was kaputt geht oder das Rad sogar geklaut wird?

  • Rad kaputt - du zahlst, Rad geklaut - du zahlst! ^^

    Nein, da der Arbeitgeber das Fahrzeug oder Rad als Arbeitsmittel nach der Betriebssicherheitsverordnung zur Verfügung stellt, hat er auch die Wartung, Pflege, Reparatur zu tragen, bzw. eine Versicherung dafür abzuschließen (wenn es sich um ein Kraftfahrzeug handelt). Auf Dienstwegen oder Dienstfahrten bis du eh über die Unfallversicherung des Arbeitgebers abgesichert.

    Gruß HMV

  • Im Prinzip ist es genau wie His.MAsters.Voice sagt. der Arbeitgeber zahlt schon. Ich habe gelesen, es ist ähnlich wich beim Auto Leasing, der Arbeitgeber least dabei ein Fahrrad und sein Mitarbeiter darf es fortan nutzen. Die anfallende Leasingrate kann im Rahmen der Barlohnumwandlung vom Gehalt abgezogen werden: so laut -https://dienstfahrrad.com Nur wirst du hier kein Fahrtenbuch schreiben müssen ;) Obwohl das dann wirklich lustig wäre.


    Ich denke, der Hintergrund ist, dass so die Leute das Auto stehen lassen, aktiver werden und die Strassen frei wären. Also geht es hauptsächlich um Pedelecs und co. Und da lohnt es sich schon eine kleine Hilfe zu bekommen, weil die nämlich sehr wohl noch teuer sind!

  • Halte ich für eine tolle Idee. :)

    Je mehr Fahrrad gefahren wird, desto besser!

    Man muss aber auch überlegen, ob das für jeden sinnvoll ist, wenn ich jeden morgen (auch bei miserablem Wetter) eine Stunde mit dem Rad zur Arbeit fahren müsste, könnte das schon ziemlich nervig werden.

  • Mir wäre ein Dienstmotorad ja am liebsten, aber das ist ja eher unwahrscheinlich ;)


    In usnerer Firma fahren viele mit bis zu 45min Arbeitsweg mit dem Fahrrad, da lohnen sich Diensträder bestimmt.

    Die Schwächsten sind der Maßstab für die Gerechtigkeit.

  • Ein Rad macht mMn auch nur Sinn, wenn die Stadt/ Route es hergibt... und im Winter würde ich mich auch nicht täglich aufs Rad schwingen. Da bin ich vielleicht aber auch einfach faul und bequem

  • Klar würde ich für das Fahrrad tendiere, alleine aus umwelttechnischen Gründen. Allerdings habe ich teilweise 300 Kilometer bis zum Kunden zurpck zu legen. Etwas viel mit dem Drahtesel. Zumindest haben wir schon E-Autos in der Firmenflotte

  • Das ist ja eine coole Idee, hab ich auch noch nichts von gehört!
    Für Schäden am Dienstwagen/-gefährt muss natürlich der Arbeitgeber bezahlen.. Wenn es sich aber um mutwillige Zerstörung handelt würde ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen.

  • Zumindest haben wir schon E-Autos in der Firmenflotte

    Ja wir auch seit kurzem. Um welchen Hersteller handelt es sich denn bei euch? Bin aktuell so drin im Thema, das mich alles rund ums Elektroauto interessiert ^^ Seit neuesten darf ich den BMW i fahren. Unser Chef hat hier beim Autohaus in unserer Nähe ein gutes Leasingangebot bekommen: https://www.autowelt-winter.de/geschaeftskunden/ (Ich gebe mal das Autohaus mit an, weil der Kontakt sehr angenehm war und uns von vornherein faire Konditionen angeboten wurden, auch wenn wir keinen Riesenfuhrpark haben. Dies war bei anderen Autohäusern leider nicht immer der Fall). Ein paar Kollegen und ich waren dabei und durften mitentscheiden. :S Ich muss sagen, privat wollte ich nie ein Elektroauto, jetzt hab ich ihn an der Arbeit und finde ihn klasse. UND ein Dienstfahrrad haben fast alle hier bei uns. Es lohnt sich einfach steuerlich. Seit Anfang des Jahres gibt es noch eine Änderung: Wer von seinem Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt ein Dienstrad zur Verfügung gestellt bekommt, auch privat nutzbar, bleibt der geldwerte Vorteil steuer- und beitragsfrei bis zum Dezember 2021. Die Entfernungspauschale kann trotz Steuerfreiheit in der Steuererklärung angegeben werden. Wir benutzen unsere Räder eher selten im Dienst, eher wird es fast nur für den Weg zur Arbeit genutzt.

    Für die Gesundheit ist es allemal besser, man sitzt ja schon so den halben Tag vorm Schreibtisch. Außerdem haben wir einen Vorteil gegenüber unseren motorisierten Kollegen: kein Nervenkrieg im Berufsverkehr: rote Ampel, Stau…Die Nerven werden geschont… Vorgestern hatte ich einen Artikel in der Hand, bei dem es darum ging, dass das Bundesverkehrsministerium den Kommunen 25 Millionen für Radschnellwege stellt. Die verbesserte Infrastruktur soll vor allem den Berufspendlern von Nutzen sein.

    Wie anfangs geschrieben bin ich trotzdem froh, meinen BMW für die längeren Dienstwege zu haben. Also von meiner Seite: Daumen hoch für beides! :thumbup: