Gründung aus Angestelltenverhältnis heraus

  • Nach 15 Jahren Angestelltendaseins, möchte ich jetzt endlich den Schritt für mein Traumprojekt gehen. Ich spreche eigentlich schon seit ich denken kann darüber, dass ich mich selbständig machen möchte. Das vergangene Jahr war bei uns im Office nur noch ein einziger Krampf. Jetzt will ich endlich den Schritt wagen und eine Vermittlungsagentur im Tourismusbereich starten.

    Eigentlich würde ich gerne ins kalte Wasser springen, allerdings benötige ich schon noch ein Mindestmaß an finanzieller Stabilität. Dementsprechend habe ich mir jetzt überlegt, dass ich das Business erstmal aus meinem derzeitigen Angestelltenverhältnis parallel starte und sobald es sich trägt, dann kündige. Jetzt habe ich gelesen, dass ein Gründerzuschuss unter Umständen auch noch möglich wäre, welcher allerdings als Ermessensleistung des Sachbearbeiters daher kommt. Bedeutet das, dass der jeweilige Sachbearbeiter allein über meinen Antrag entscheidet?

    Eine Komplexität kommt noch hinzu. Unter https://arbeitskreis-krankenve…er-existenzgruender-7208/ habe ich gelesen, dass man seit mindestens 150 Tagen arbeitslos gemeldet sein muss, um den Gründerzuschuss zu erhalten. Das macht es für mich natürlich nicht einfach, aus dem Angestelltendasein heraus zu gründen. Allerdings wenn meine Gründung sich irgendwann trägt, könnte ich kündigen und nach 150 Tagen den Antrag für den Zuschuss stellen. Meine Frage ist; würde das so funktionieren? Also ist es für das Amt ein Problem, dass ich meinen Job gekündigt habe?

  • Geronimo

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Servus Oli,

    Glückwunsch zu Deiner Entscheidung den Schritt der Selbstständigkeit zu wagen.

    Hier solltest du vorstellig werden: https://www.ihk-berlin.de/Serv…Einstiegsberatung/2264180

    Zu unterscheiden ist generell die Form und der Träger des Gründerzuschuss. Das "Amt" - also Jobcenter, kann natürlich kein Interesse haben dir eine Förderung zukommen zu lassen für eine finanzielle Situation in die du dich selbst manövrierst. Und das tust du mit einer Kündigung als AN. Anders ist das bei Langzeitarbeitslosen, deren Prognosen für den AM schlechter stehen als für die Tätigkeit als Selbstständiger.


    Mein Tipp: Nutze den gebotenen Link!

    Gibst du dir keine Mühe - geb ich mir auch keine!