Ständige abstürze bei fast allen Progs

  • Hallo Leute,
    quäle mich seit einiger zeit mehr am rechner statt zu arbeiten. Sobald auch nur ein bischen Arbeitseinsatz von meinem Rechner gefordert ist friert er ein und in der oberen Fensterleiste heißt es "keine Rückmeldung". Gelegentlich (nach einer 4telstunde) fängt er sich wieder. Betroffen sind vor allem Photoshop, ACDSee, der Internet Explorer und neuerdings sogar Outlook. aber auch Nero, Wavelab oder der Realplayer bleiben stehen.


    Ich habe einen Pentium 4 und 556MB Arbeitsspeicher. Betriebssystem winXP.


    Ich weiss, die Infos sind recht mager, aber vielleicht hat jemand eine Idee.


    Danke für eure tipps
    ziriander

  • Generell lässt sich immer sagen, dass; wenn es nicht all zu viele Umstände macht; es sich lohnt, dass System komplett neu Aufzusetzen. Sprich: => Format c: und reinstall.


    Einen Hardwaredefekt kann man auf Grund der Fehlerbeschreibung nahezu ausschließlich, da der Rechner bei einem solchen stets komplett einfriert und sich nicht mehr retten lässt.


    Ein Hardwarefehlerursache wäre jedoch, dass eines deiner Geräte (CPU/System) etc. schlichtweg zu warm wird, und das Bios auf Grund einer Sicherheitseinstellung dass System - sobald dieser Zustand erreicht ist - verriegelt. Sprich, Prozessorleistung komplett wegnimmt, damit das System abkühlt. Das passt jetzt am besten zu deiner Fehlerbeschreibung. Dann wird wahrscheinlich nur ein Lüfter (meistens CPU/Graka) nicht gnaz in Ordnung sein, was ein Wechselschaden von 20 Euro bedeutet.


    Wenn du einfach mal das Gehäuse öffnest und einen Ventilator da reinblasen lässt, lässt sich schnell feststellen, ob das die Fehlerursache ist. Oder du verwendest ein Programm, welches Temperaturdaten von CPU/System etc. abslesen kann. Z.b. das Freewareprogramm Aida32, was eigentlich bei keinem Computerbenutzer fehlen sollte.


    Wenn das Problem erst seit einer gewissen Zeit auftritt, ist es oft hilfreich, die Systemwiederherstellung von Windows zu benutzen und den Rechner auf einen vorherigen Zeitpunkt zurückzusetzen. Oft lässt sich dabei auch Viren/Trojaner/Spyware nicht ausschließen, daher => ruhig mal AntiVir Guard, Ad-Aware und/oder Spybot drüberlaufen lassen.


    hoffe, es hilft!

    Zwei Dinge sind Unbestreitbar:

    • In einem Land, in dem Amerika Krieg führt, herrscht nachher Demokratie.

    • Die Erde ist eine Scheibe!

    Aktuelle Abendlektüre: Stephen King, Peter Strauch: Das schwarze Haus (Black House, 2001)
    Aktuelle Bewertung: Abgesehen davon, dass der Roman mal wieder demonstriert, dass der Author geistesgestört ist, sehr träge; wenig Spannung; schlechter Erzählstil. King halt^^!

  • Erst mal danke für die ausführliche Antwort.



    Virechek mache ich 2-3x wöchentlich
    C habe ich schon 2 mal neuformatiert. Das Problem tauchte bei den ersten malen auf, nachdem ich den Treiber für Telekom-Eumex installiert hatte. Nach einigem hin und her mit meiner Virenschutzsoftware (Kaspersky) ging das dann aber für 2 Monate. Dann plötzlich nach Defragmentierung fuhr das System auch nach mehreren Versuchen nicht mehr hoch. Also habe ich über CD-ROM den reparieren-Modus drüberlaufen lassen. Seit dem besteht das Problem erneut. Und selbst wenn ich den Eumex-Treiber und Kaspersky lösche und aus der Registry entferne ändert das diesmal nichts. :(


    Unter Systemstart > Verwaltung > Ereignisanzeige bekomme ich übrigens schon nach dem Hochfahren einige Fehlermeldungen.


    Das mit der zusätzlichen Belüftung werde ich noch mal testen.

  • Zitat

    Das Problem tauchte bei den ersten malen auf, nachdem ich den Treiber für Telekom-Eumex installiert hatte.


    Da ich nicht annehme, dass die Treiber von Microsoft verifziert sind, sind sie
    denn zumindest laut Herstellerangaben für dein Betriebssystem verwendbar?


    Brauchst du sie überhaupt; kenn nicht jede Eumex. Ist da das Modem drin
    eingebau? Wenn ja, bleibt dir eh nichts anderes übrig.


    Was passiert, wenn du c formatierst, und als ALLER ALLER erstes die
    Eumextreiber installierst? NOch bevor du Chipsatztreiber (ich weiß,
    dass soll man eigentlich nicht machen) und normale Treiber installierst?


    So lässt sich am besten herausfinden, ob es wirklich an den Treibern liegt,
    oder - mit welchen es im Konflikt steht.


    Zitat


    Dann plötzlich nach Defragmentierung fuhr das System auch nach mehreren Versuchen nicht mehr hoch.


    Defragmentieren ist bei heutigen System eh ein akt der Schwachsinnigkeit; also - wenn dein System nicht gerade nen 486er ist, verschwende damit
    nicht all zu viel Zeit.


    Btw.: Was sagen eigentlich wie Windows Service Packs 1 u. 2 zu deinem Problem. Hilfts was, ändert sich gar nichts, verschlimmert es sich gar?

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  • Servicepack 1 hat nichts verändert. Bei Servicepack 2 laufen verschiedene Sachne bei mir nicht mehr (u.a. Virenschutz). Hab’s also wieder entfernt.


    Die Eumex-Tr. sind nicht verifiziert, laut Telekom jedoch die richtigen. Sogar allerneustes Update. Leider benötige ich sie. Habe ISDN-Umwandler und Modem in einem. Aber wie gesagt auch nach Löschung mit Telekom eigener Entfernungstool und Registry-Eintragsentfernug per Hand bleibt das Problem.


    Was die Neuformatierung betrifft ... bin langsam echt müde auf verdacht alles neu aufzuspielen. Hab das dieses Jahr sowohl mit meinem Alten wie mit meinem neuem Rechner mehrere male durch.

  • Zitat


    Hab das dieses Jahr sowohl mit meinem Alten wie mit meinem neuem Rechner mehrere male durch.


    Das Problem bei (d)einem Betriebssystem generell ist es, dass es von Userseite her nicht sonderlich einsehbar ist. Die Anzahl möglichlicher Fehlerquellen ist gigantisch. Du suchst nicht die Nadel im Heuhaufen, sondern das Sandkörnchen im atlantischen Ozean.


    Daher lassen sich in der Regel nur Standartantworten/Vorgehensweisen geben.


    Das ständiges Formatieren irgendwann frustriert, ist klar. Oft, da die Fehler nur marginal sind; jedoch manigfaltige Auswirkungen haben.


    Die letzte Möglichkeit, die man dann oft hat, ist - alles, was der Rechner nicht braucht, rausbauen. Im Bios alles, was onBoard ist, deaktivieren; usb etc ebenfalls. Und Windows blank auf das nackte System aufspielen; so das wirklich nur GraKa, Festplatte, CPU, Ram im System hängen.


    Dann wird er generell nicht abstürzen. Und dann - ich weiß, dass ist Zeitrauben und nervend - stumpf, jedes Feature in Bios einzeln einbauen, rechner neustarten. Intensiv testen. Die Treiber installieren. Intensiv testen. Nächstes Hardwareteil einbauen etc. etc. Irgendwann wirst du den Zeitpunkt erreichen, an dem der Rechner wieder den Geist aufgibt. Wenn du pech/glück hast, ist es z.b. wirklich die Eumex. Das muss nicht heißen, dass die Eumex kaputt ist; sie kommt i.a.W. nur mit einem anderen Treiber/hardwareteil o.ä. nicht klar.

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  • Ich weiß das du leider recht hast und das es der einzigst gangbare weg ist. Kommt nur echt schräg wenn man zwischen lauter Terminen feststeckt, und weder mit noch ohne der Kiste arbeiten kann.
    Weißt du irgenwo eine gut verständliche Einführung für's Bios? Hab' mich da noch nie so richtig rangewagt.

  • Zitat


    Weißt du irgenwo eine gut verständliche Einführung für's Bios?


    Als Software wirst du überall Bios Kompendium 6.0 finden.
    http://www.bios-info.de/


    Ansonsten gibts auch nen Bios Kompendium als Online-Lesvarriante
    ebenfalls: http://www.bios-info.de/ ^^


    [edit]
    nein, ich war schneller. Der Server hat nur zum verarbeiten so lange gebraucht ;)

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