Online Englisch lernen?

  • Hallo,


    aus beruflichen Gründen muss ich Englisch lernen.


    Beim "googlen" bin ich auf Englishtown" gestossen.


    Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gesammelt?


    Eventuell Alternativ-Vorschläge?


    Ich möchte es Online versuchen, da ein VHS-Kurs aus zeitlichen Gründen nicht geht und ein Privatunterricht aus finanziellen. (bei EnglishTown kostet es 38 Euro im Monat).


    Danke im voraus für eure Hilfe
    gruss
    rolf

    Nicht wer hinfällt hat verloren, sondern der, der nicht mehr aufsteht

  • Man kann dieses Englishtown-Programm ja mal testen. Hast du das
    gemacht? Und wenn, wie war's?
     
    Und müsstest du quasi von 0 auf 100, oder magst du's nur ein
    bisschen aufpolieren? :)
     
    Gruß
    Rea

  • <Man kann dieses Englishtown-Programm ja mal testen. Hast du das
    gemacht? Und wenn, wie war's?>


    Ich werde es jetzt mal für die sieben freien Tage testen. Mal sehen, ob ich damit klar komme, einmal mit dem Programm und einmal mit dem lernen.


    <Und müsstest du quasi von 0 auf 100, oder magst du's nur ein
    bisschen aufpolieren? >


    Ich habe in der Schule leider kein Englisch gehabt. Wir waren damals über 40 Schüler in der Klasse, hatten alle zusammen 4 Wochen Englisch Unterricht und danach wurde eine Arbeit geschrieben. Die besten 50% durften weiter Englisch lernen, der Rest hat in die Röhre geguckt. Ich als Speditionskaufmann habe das schon hunderttausendmal bereut. Da ich aber bisher nur im nationalen Verkehr gearbeitet habe war der Druck es richtig zu lernen nicht so gross. Jetzt allerdings, Konzernsprache englisch....Das was ich kann, hab ich mir selber beigebracht. Grammatik also 0, Unterhaltung geht so lala.


    gruss
    aus Bremen
    rolf

    Nicht wer hinfällt hat verloren, sondern der, der nicht mehr aufsteht

  • Ich habe in der Schule leider kein Englisch gehabt. Wir waren damals über 40 Schüler in der Klasse, hatten alle zusammen 4 Wochen Englisch Unterricht und danach wurde eine Arbeit geschrieben. Die besten 50% durften weiter Englisch lernen, der Rest hat in die Röhre geguckt.

    nur mal so interessehalber: Ostdeutschland? (dann kannst du aber immerhin russisch ;))
    In Westdeutschland ist Englisch doch seit Jahrzehnten Pflichtfach :confused:

  • (dann kannst du aber immerhin russisch ;))


    looooool der war gut


    hab auch russisch gehabt, 5 jahre lang, aber da lehrer und sprache ätzend waren hab ich mich so durchgewuschtelt, ist noch ne 2 geworden


    aber ich kann jetzt kein einziges wort mehr


    englisch hatte ich nur 2 jahre, toller lehrer - über 70 war der - wir waren seine letzte klasse- leider ist das ganze jetzt schon 21 jahre her und es reicht grad noch so für das nötigste


    ich würde auch gern mehr lernen


    ps: entschuldigt bitte die kleinschreibung, hab hier 'ne schlafende 2jährige auf'm schoß

    Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.

  • Online... naja...


    Es ist schon alles recht und schön, wenn man stundenlang vorm Rechner sitzt und Grammatikübungen macht, aber letztendlich bringt das nicht viel: am Ende kann man zwar aktive Sätze in passive umwandeln, aber lange noch keine E-mail an den Kunden schreiben. Also, interaktiv muss es schon sein, und den Vorteil hat Englishtown zumindest.


    Vier Sachen sollte man beachten:


    1. Es wird eine wahnsinnig fantastische Lernmethode beschrieben (das "Effekta-System"). In meiner Erfahrung bedeutet eine solch hochgepriesene Lernmethode folgendes: Der Lehrer hat einen genauen Stundenplan, an den er sich zu halten hat. Er kann dadurch sehr schlecht auf bestimmte Probleme reagieren und weiß oft nicht, wie er mit einer unerwarteten Frage reagieren soll. Das mit dem "persönlichen Lernplan" scheint mir recht unwahrscheinlich. Vielleicht setzt sich den Lernplan aus verschiedenen Modulen: "Der hat Frage 5 falsch beantwortet, also braucht er das Modul 'simple past vs present perfect'..."


    2. Englishtown ist ein Angebot aus den USA, also wird wohl hauptschlich amerikanisches Englisch unterrichtet.


    3. Es werden sozusagen Live-Seminare 24 Stunden täglich angeboten. Ich wette, man bekommt praktisch jedes Mal einen anderen Lehrer. Das kann alles andere als vorteilhaft sein.


    4. €38 im Monat ist wahnsinnig billig. Entweder sind die Gruppen sehr groß, oder die Lehrer schlecht bezahlt, oder beides.


    Nun, die 7 Tage gratis würde ich an deiner Stelle schon annehmen. Es könnte genau das Richtige für dich sein.

  • Das hätte ich auch vorgeschlagen. Ansonsten würde ich aber immer
    zu ner VHS o.Ä. mit nem 'native speaker' als Dozent raten. Die Zeit
    hast du letzten Endes doch, es macht mehr Spaß und es ist vielleicht
    auch mehr Druck da, was zu tun.
    Dazu gibt's ja meist noch CDs über den Stoff, den bei Autofahrten
    reinziehen oder per MP3-Player bei irgendwelchen ansonsten erlebnislosen
    Beschäftigungen, möglichst bald Bücher und Zeitungen lesen und dann
    nichts wie rüber über den Kanal. :)

  • Erstmal Danke für eure Hilfe.


    Also, nix mit Ostdeutschland, nur, meine Schuljahre liegen etwas weiter zurück und es war noch kein Pflichtfach. (Wieso schäme ich mich eigentlich fast, dies hier zuzugeben?)


    Nochmal also, ich hab mich angemeldet und bin jetzt nach dem Einstiegstest fast erschlagen von dem "Stundenplan".


    Zum dritten mal also, werd ich mir das jetzt mal 2-3 Tage ansehen und mich dann entscheiden.


    gruss
    aus Bremen
    rolf

    Nicht wer hinfällt hat verloren, sondern der, der nicht mehr aufsteht