Beiträge von ratze

    Hallo Traum-Projekt'ler,


    ich bin Mitgesellschafter einer GbR und fange ein Fernstudium an einer privaten Hochschule an. Das Studium hat inhaltlich einen direkten Bezug zu meiner GbR-Tätigkeit, könnte also auch als betriebliche Weiterbildung verstanden werden. Die Kosten betragen 5.000 jährlich, auf der Rechnung des Bildungsträgers ist keine Mehrwertsteuer ausgewiesen.


    - Ist es sinnvoll dies privat abzurechnen und ist es dann möglich, die Kosten (in voller Höhe?) als Werbungs- bzw. Ausbildungskosten bei der Einkommenssteuer abzusetzen? Oder ist es möglich / sinnvoller das Ganze über den Betrieb laufen zu lassen und die Kosten somit als Ausgaben der GbR zu deklarieren?


    - Bei letzterer Lösung: Wie lässt sich das einfach und sauber mit meinem Mitgesellschafter regeln? Dieser sollte ja dann einen Anspruch auf Auszahlung in gleicher Höhe haben, auf der anderen Seite profitiert dieser ja auch von einem kleinen Steuervorteil, weil auch sein zu versteuerndes Einkommen aus der GbR geringer sein wird...


    - Was ist mit Fahrt- und Unterbringungskosten für Präsenzveranstaltungen am Studienort (Entfernung rund 250 Km)? Sind diese Kosten auch irgendwie absetzbar?



    Zugegeben, etwas kompliziert ;) Vielleicht hat jemand eine Idee?


    Vielen Dank
    Matze

    Hallo liebe Leute,


    wir handeln seit einiger Zeit mit individuell bedruckten Textilien, was durch eine sehr zielgruppenspezifische Ansprache auch gut funktioniert. Das Ganze läuft als klassischer Versandhandel mit Katalog, unterstützt durch massive Online-Aktivitäten.


    Weil wir auch immer wieder Anfragen aus Österreich bekommen, überlegen wir unser Angebot "offiziell" auf Österreich auszuweiten (mit angepasster Webseite, Katalog usw.). Nur, welche rechtlichen und steuerlichen Aspekte haben wir dabei zu beachten? Ist eine solche Anpassung kosten-/ zeitmäßig überschaubar oder eher aufwendig?


    Sehr allgemeine Fragestellung, ich weiß... Wo bekomme ich schnell und verlässlich Informationen darüber?

    Bei Unsicherheiten hilft auch einfach mal ein kurzer Blick ins Gesetz. Ja, die sind manchmal schwierig zu lesen und vor allem zu interpretieren, aber im Falle der Impressumspflicht relativ eindeutig. Wer auf seiner Webseite mit Paragrafen um sich wirft, sollte die zumindest auch mal gelesen haben :)

    Das ergibt sich ja aus dem Auftrag. Wenn ich mit Dir (also deinem Einzelunternehmen) einen Vertrag eingehe, dann haftest du, wenn ich mit der GbR einen Vertrag abschließe, dann haftet ihr beide.


    ... aaaahhh! Das ist logisch :)
    Und durch die gesonderte umsatzsteuerliche Behandlung können wir die Buchhaltung ja auch sauber trennen, sehr schön.


    Super, danke für die Infos, Matthias! ;)

    18 jahre alt


    von einer bekannten den tipp bekommen mich doch selbstständig zu machen.


    nebenjob in einer disco


    hausmeisterservice


    keine abgeshlossene ausbildung


    (k)einen führerschein und (k)ein auto.



    Das ist so ziemlich die schlechteste Ausgangssituation für eine Selbstständigkeit, die ich mir vorstellen kann. Jede anderslautende Aussage von Beratern, vom Arbeitsamt oder von sonstwen halte ich für unverantwortlich.

    Hallo zusammen,


    folgende Situation: Zwei Gewerbetreibende (Einzelunternehmer), beide arbeiten unabhängig von einander und bieten unterschiedliche Leistungen an. Beiden haben einen eigenen Kundenstamm, auch regional gibts keine Überschneidungen.


    Ist es möglich, dass diese beiden für ein völlig neues Geschäftsfeld eine GbR gründen - unabhängig von der schon bestehenden Selbstständigkeit? Ist es möglich durch den Gesellschaftervertag festzulegen, dass BEIDE nur dann haften, wenn der Anspruch im gemeinsamen Geschäftsfeld entstanden ist? Gibt es Vorschriften, wie diese Abgrenzung des jeweils eigenen und des gemeinsamen Geschäftsfeldes vorzunehmen ist?


    Wie ist eine solche Konstruktion steuerlich zu behandeln? Wird die GbR unter einer eigenen Steuernummer geführt und werden die Ust.-Voranmeldungen für die GbR separat durchgeführt? Oder muss dann monatlich der Gewinn unter den Gesellschaftern aufgeteilt werden und wird die Umsatzsteuer dann jeweils zur Hälfe und in Verbinung mit dem bestehenden Gewerbe abgeführt?


    Es wäre super, wenn ihr mir ein bißchen auf die Sprünge helfen könntet!


    Vielen Dank
    Matze

    Liebe Traum-Projektler,


    ich suche ein gutes und umfassendes Buch zum Thema "Corporate Design", das auch wissenschaftliche Ansprüche erfüllt (also kein Data-Becker-Kram oder so). Gibt es eurer Meinung nach "Standardwerke" zu dem Thema? Es sollte die wirtschaftliche und die gestalterische Seite umfassend behandelt werden.


    Ich beschäftige mich im Moment mit dem Thema "Implementierung von Corporate Design", also die Einführung von neuen oder veränderten CDs in Unternehmen und die Probleme, die dabei auftreten können. Wenn jemand dazu gute Artikel, Bücher oder sonstige Medien kennt, wäre ich für einen Tipp sehr dankbar ;)


    Weiterhin suche ich Unternehmen (Mittelstand!) sowie Agenturen, die mit diesem Thema Erfahrungen gemacht haben und die vielleicht für ein kurzes Expertengespräch zur Verfügung stehen würden.


    Infos gerne per PM oder Mail an mich :) Vielen Dank vorab!


    alle Paketdienste haben ihre Vor- und Nachteile und unwillige/unfähige Fahrer gibt es auch bei allen ... :rolleyes:


    So ist es. Ich hab schon mit fast allen Anbietern gute sowie schlechte Erfahrungen gemacht. Von DHL hab ich einen recht guten Eindruck, am zuverlässigsten erscheint mir UPS. Aber ist halt sehr subjektiv... schlecht bezahlt sind die alle, entsprechend ist halt die Motivation.

    Es gibt Studiengänge und Fächer, die inhaltlich als Fernstudium sinnvoll angeboten werden können... Grafik-Design gehört definitiv nicht dazu! Schau dir mal die Inhalte eines vernünftigen gestalterischen Studiums an, die sind als Fernstudium kaum zu vermitteln.


    Meine Meinung :)

    Hey klasse,


    vielen Dank für eure Hinweise ;)


    Kann jetzt doch die "Aller Sans" nutzen, unsere dänischen Kollegen haben selbstverständlich an die Umlaute gedacht! Das allerdings merkt man erst, wenn man den Font installiert, in der Auflisung der Zeichen sind die nur nicht mit dargestellt... was also meine Blödheit caipi

    Es wäre ja schon ein Erfolg, wenn das ganze in 1-2 Jahren mal 200 Euro im Monat abwerfen würde.


    (...) wenns gut läuft und der Markt noch mehr Tickets vertragen kann (...).


    (...), also das dürfte den Markt ja noch nicht überschwemmen.


    Und GmbH & Co.KG wäre halt einfach die beste Rechtsform,...



    Dann kann ich dir nur raten, in Zunkunft nicht ganz so großspurig aufzutreten und wünsche dir viel Erfolg :)


    Merkste was? ;)

    Es wäre ja schon ein Erfolg, wenn das ganze in 1-2 Jahren mal 200 Euro im Monat abwerfen würde.


    Gut - wenn dies deine Zielmarke ist, probiere es einfach aus. :) Dann brauchen wir die Diskussion hier nicht fortsetzen, denn dann geht es nicht um eine "Geschäftsidee" oder eine "Selbständigkeit, um das Studium zu finanzieren", sondern um einen Taschengeldjob. Dann kann ich dir nur raten, in Zunkunft nicht ganz so großspurig aufzutreten ("Investitionen", "GmbH & Co. KG", "Provisionen", "Zusammenarbeit mit Eventim", ...) und wünsche dir viel Erfolg :)

    Abgesehen von der berechtigten Kritik an deinem Konzept sind es vor allem zwei Dinge, die mich auch an deiner persönlichen Eignung für dieses Geschäft zweifeln lassen:


    - Deine Einstellung gegenüber deinen zukünftigen Kunden. Aussagen nach dem Motto "irgendjemand ist immer so dumm und kauft bei mir" stehen nicht gerade für eine kundenorientierte und dienstleistungsorientierte Grundüberzeugung. Ich bin selbst schon lange selbstständig (habe mir übrigens auch mein Studium davon finanziert, insofern kann ich dein Ziel absolut nachvollziehen) und wenn ich sowas von "Unternehmern" höre frage ich mich wirklich, ob sie verstanden haben wie Wirtschaft funktioniert.


    - Du legst eine "Schrotthändler-Mentalität" an den Tag, die garantiert nie zum erhofften Erfolg führen wird. Dein Konzept baut darauf auf, das du irgendwie, irgendwo und von irgendwem ein paar Karten herbekommst. Zur Not werden dann noch irgendwie ein paar Kumpels eingespannt und dann läuft das schon. Und das wird dann irgendwie abgerechnet und am Ende wird schon was für jeden hängen bleiben. Gleichzeitig hoffst du, mit diesem "Konzept" bald bei den großen der Branche an die Tür klopfen zu können - meinste das passt zusammen?


    Wer sich ernsthaft selbstständig machen will, muss im Sinne seiner Kunden handeln und zwar nicht aus Notwendigkeit sondern aus tiefer Überzeugung und Vertrauen in das eigene Produkt und in die eigenen Fähigkeiten. Wer dabei auch erfolgreich sein will, muss dies zudem auf professionelle Füße stellen. Beides scheint mir bei dir nicht der Fall zu sein.

    Ich sehe das inzwischen deutlich entspannter als vor einigen Jahren, als der "Markt" völlig undifferenziert war. Ich glaube nicht, dass MyHammer ein Teil des Marktes ist, der sich professionell mit dem Thema beschäftigt - weder auf Kunden, noch auf Anbieterseite. Kunden, die professionelle Leistungen in diesem Bereich einkaufen wollen wissen, über welche Preise gesprochen wird. Alle anderen Interessenten sind für jeden halbwegs professionellen Anbieter völlig uninteressant, insofern wird kein Markt kaputt gemacht.


    Das der Markt "Webdesign" nach wie vor ein unheimlich schwieriger ist und es ein ständiger Kampf um relativ wenige zahlungswillige Kunden ist, hat nichts mit MyHammer zu tun.


    Das sich so viele Schüler und sonstige Leute dort tummeln, denen offenbar jedes Gefühl für Preis und Leistung fehlt, liegt meiner Ansicht nach daran, dass dieses Geschäft praktisch keine Eintrittsbarrieren hat - einen PC mit Internetanschluss und geklauter Software hat jeder. Wer dort beispielsweise Malerarbeiten anbietet, muss zumindest mobil sein, entsprechendes Werkzeug besitzen und teils auch in Vorleistung treten - alleine das schafft schon einen gewissen Unterschied und damit auch einen relativ marktüblichen Preis. Auch wenn praktisch in allen Bereichen auf MyHammer zu Dumpingpreisen gearbeitet wird.


    Also, wer halbwegs professionelle Leistungen anbieten oder in Anspruch nehmen will, geht einfach nicht auf diese Seite, so einfach ist das :p

    Für den Zusammenschluss von Freiberuflern gilt die GbR eher nicht als die typische Gesellschaftsform würde ich sagen. Für diese Fälle gibt es die "Partnerschaftsgesellschaft", kurz PartG, guck mal: hier


    Kann man aber sicher nicht pauschal beantworten, bei Rechtsformwahl/ -änderung immer professionellen Rat einholen, da stecken immer eine Menge Vor- und Nachteile dahinter.

    Hat mir die Krankenkasse (TK) gesagt.


    Womit sie im Prinzip auch recht hat, was aber nur im Zusammenhang mit der Krankenkasse stimmt. Generell ist es natürlich möglich Leute einzustellen, auch wenn das Gewerbe nur nebenberuflich betrieben wird.


    Im konkreten Fall: repas_kris wird wahrscheinlich über seine gesetzliche Krankenversicherung versichert sein. Diese muss darüber informiert werden und wird regelmäßig überprüfen, ob es sich bei dem Gewerbe tatsächlich um eine nebenberufliche Tätigkeiten handelt und hier gibt es drei Kriterien:


    1) Einkommen
    2) Arbeitszeit
    3) Angestellte


    Die genauen Werte sind unterschiedlich, die Krankenkassen haben nach meiner Erfahrung einen gewissen Ermessensspielraum, das Ganze ist eher eine Plausibilitätsprüfung. Wenn Angestellte da sind, wird eher davon ausgegangen das die selbständige Tätigkeit der Hauptberuf ist. Ob das auch für eine 400 Euro-Kraft gilt, ist dann aber wieder nicht so eindeutig...