Beiträge von Geronimo

    Du kannst dir das Paket ziemlich individuell konfigurieren. Performance, Webspace, Mailspace, Datenbanken, Cronjobs, … Wie gesagt ich war mit All-Inkl nie unzufrieden. Ich glaube der Hauptvorteil von DomainFactory war damals die Möglichkeit unkompliziert Hosted Exchange-Konten einzurichten. Aber inzwischen würden IMAP-Konten auch ausreichen.

    Hallo Sascha,


    willkommen im Traumprojekt! Generell war Let's Encrypt bzw. dessen Fehlen kein Ausschlusskriterium. Bei einigen Websites haben Zertifikate mit umfangreicher Inhabervalidierung sicher auch durchaus ihre Daseinsberechtigung. Möchte man lediglich dafür sorgen, dass die Kommunikation verschlüsselt erfolgt, dann eignet sich letztendlich jedes Zertifikat.


    Und da wäre es dann halt schon sehr angenehm, ein kostenloses Zertifikat zu erhalten, denn so könnte man auch kleinere Projekte mit Zertifikaten versehen, bei denen sich das bisher nicht rechnete. Aber die Zertifikate sind offenbar für Webhoster ein recht lukratives Geschäft. Und diese Kuh möchte man offenbar melken so lange es nur irgendwie geht.


    All-Inkl., das ist so ein Thema, klar, die Leistung passt und der Support auch, aber DomainFactory war da einfach noch einmal besser.


    Den Anbieter habe ich damals vor allem verlassen, weil ich unkompliziert auch Hosted-Exchange-Postfächer nutzen wollte, ohne gleich für die ganze Domäne die MX-Einträge anzupassen. Aber der Punkt ist weggefallen.


    Die wenigen Anbieter, die beides bieten könnten, Webhosting und Exchange, überzeugen mich allesamt nicht. Also habe ich meine Postfächer auf IMAP umgestellt und die Kalender und Kontakte lokal angelegt und inzwischen kann man auch durchaus damit arbeiten.


    Und wie oben schon gesagt war mir auch die Lücke zwischen Webhosting und Server zu groß. Das größte Webhosting-Paket reicht nicht mehr wirklich aus und der kleinste Server war nicht zu bezahlen. Bei DomainFactory kann man sein Webhosting-Paket deutlich stärker anpassen.


    Ein eigener Server, ja, ich habe darüber nachgedacht, prinzipiell sollte das möglich sein, aber die Frage ist auch, möchte ich mich wirklich laufend damit beschäftigen und kann ich wirklich zuverlässig dafür sorgen, dass mein Wissen und damit der Server auf dem aktuellen Stand bleibt.


    Beste Grüße


    Gerhard

    Also ich habe erst mal etwas mit der Software meines Dell Latitude 7490 herumgespielt. Man kann die Charakteristik zwar beeinflussen, bspw. maximale Kühlung oder lautloser Betrieb, aber die Vorgaben sind ziemlich gut gewählt. Werden die Lüfter nicht gesteuert und laufen dauerhaft mit maximaler Drehzahl, kann daran vermutlich auch eine Software nichts ändern, gerade wenn das BIOS noch nicht mal eine Einstellung dafür besitzt.

    Gut, Hosteurope ist erstmal raus, denn die sind Ursache für die Probleme bei DomainFactory. Die Unterstützung von Let's Encrypt ist definitiv ein Entscheidungskriterium. Mit den kostenlosen Zertifikaten könnte ich endlich auch kleinere Projekte sauber absichern. Meine nähere Auswahl wären All-Inkl, Hetzner, Mittwald und Webgo.


    Bei All-Inkl hatte ich früher die meisten Websites. Mir war damals die Lücke zwischen Webhosting und Server zu groß, sowohl was die Leistung, als auch was den Preis angeht. Unser aktuelles Paket haben wir bspw. stark angepasst. Das geht bei All-Inkl soweit ich weiß noch immer nicht. Und die Oberfläche schaut auch noch so aus wie vor zehn Jahren.


    Bei Mittwald hatte ich vorgestern ein Paket bestellt, und zwei Stunden drauf erfahren, dass dort aufgrund eines Sicherheitsvorfalls das Kundencenter abgeschaltet wurde und die Passwörter geändert werden müssen. So wirklich testen konnte ich deshalb deren Server nicht. Der Support per Telefon und E-Mail war kompetent und freundlich. Und das trotz und während des Sicherheitsvorfalls. Für die Statusupdates zum Sicherheitsvorfall auf Google Docs zurückzugreifen macht allerdings keinen sonderlich guten Eindruck.

    Hallo,


    seit langer Zeit verwende ich überwiegend den noch nie günstigen aber immer sehr überzeugenden Webhoster DomainFactory. Aber seit die Münchner erst durch Hosteurope und dann durch GoDaddy übernommen wurden, hat sich leider vieles verschlechtert, so dass ich mich derzeit nach möglichen Alternativen umschaue. Server in Frankreich. Das aufpreispflichtige Webhosting in Deutschland wurde lediglich nach massiven Protesten wieder ermöglicht. Und das ausgerechnet bei einem Webhoster, der jahrelang mit „Hosting made in Germany“ warb, und für den sich viele gerade deshalb entschieden haben dürften.


    Sicherheitsvorfälle lassen sich vermutlich niemals ganz vermeiden, aber entscheidend ist die Reaktion darauf, und die hat viele sehr enttäuscht. Und nebenbei wurde bekannt, dass den Support teilweise ein ominöser Dienstleister aus der Ukraine übernimmt. Da ist einfach zu viel vorgefallen. Positiv ist weiterhin die technische Leistung. Der Support ist vielleicht etwas langsamer und wortkarger geworden. Aber ich denke es ist an der Zeit weiter zu ziehen.


    Mit welchen Anbietern habt ihr gute Erfahrungen gemacht?


    Beste Grüße


    Gerhard

    Ja. ^^


    Was man hier halt auch sehr stark merkt, das ist, dass einige Benutzer einfach nur triviale Beiträge verfassen, um schließlich mehr oder weniger unauffällig einen SEO-Link zu platzieren. Das ist weniger geworden, oder zumindest weniger öffentlich sichtbar, seit wir generell Beiträge neuer Benutzer erst überprüfen. Aber wir haben hier leider noch immer zu wenig Aktivität.


    Schaut man sich mal etwas um, erkennt man schnell, dass die Aktivität in vielen wenn nicht allen klassischen Webdesignforen stark nachlässt. Im Grafik- und Printbereich ist das zwar offenbar nicht so stark ausgeprägt aber doch auch spürbar. Die frühere Stärke des Traumprojekts war der enorme Themenumfang. Und der ist aber auch ein großes Problem, wenn es darum geht, hier wieder mehr Leben reinzubringen. Ich hatte gehofft, dass sich früher oder später abzeichnet, welche Bereiche laufen und welche nicht, aber dafür herrscht zu wenig Aktivität.


    Für solche Entscheidungen fehlt mir derzeit ganz einfach die nötige Grundlage.

    Hallo,


    ich halte wenig davon, Menschen aus der Arbeitsumgebung herauszureißen, und irgendwelche Aktivitäten zur Teambildung vorzuschreiben. Für mich klingt das als wäre man bereits bei der Teamzusammenstellung gescheitert. Eine sinnvolle Zusammensetzung ist absolute Grundvoraussetzung. Wir haben bei einem Kunden zahlreiche Projektleiter, die können in kurzer Zeit funktionierende Teams zusammenstellen, aber steck zwei von denen in einen Raum, und es wird ihn nur maximal einer wieder verlassen.


    Der wichtigste Punkt ist denke ich, dass jeder weiß was im Team seine Aufgaben sind, und was genau als Ergebnis von ihm erwartet wird. Wir hatten das vor einiger Zeit im Support unseres Systemhauses. Der vor allem mit weniger erfahrenen Technikern besetzte First Level Support war frustriert, dass er alle Probleme abbekam und in der ihm zur Verfügung stehenden Bearbeitungszeit kaum welche davon lösen konnte. Der Second Level Support beschwerte sich über improvisierte Lösungen.


    Damals ist ein Großteil der Anfragen bis in den Third Level Support durchgeschlagen. Wir haben aber nicht versucht, das Problem dort aufzufangen, sondern den Third Level Support kurzerhand temporär eingestellt, und stattdessen den First Level Support verstärkt. Klar könnte man als erfahrender Techniker viele Probleme direkt beheben, und dabei vielleicht sogar die Bearbeitungszeiten einhalten, aber das löst das Problem nicht, also haben wir exakt die Aufgaben des First Level Supports erfüllt.


    Anfrage annehmen und Problem eingrenzen. Kleinigkeiten mit Bearbeitungszeit unter 15 Minuten sofort beheben. Für das Team hat das extrem viel gebracht, denn der First Level Support wusste genau, was von ihm erwartet wird, und der Second Level Support wusste, auf was er aufbauen kann, und im Third Level Support konnten wir uns endlich wieder auf unsere Projekte konzentrieren.


    Die Kunden waren durchaus etwas irritiert, uns als Innendienst- und Außendienstleitung im First Level Support anzutreffen, aber das hat auch viel dazu beigetragen, uns als Team zu sehen, und nicht den First Level Support als Türsteher vor dem Second Level Support.


    Das erreicht man nicht durch Herumklettern im Hochseilgarten. ;)


    Beste Grüße


    Gerhard

    Also das auf dem Bild ist bereits der Nachfolger. Der ist Jahre so gelaufen. Wenn das Gehäuse dicht ist, kann die hinten durch Gehäuse- und Netzteil-Lüfter ausgeblasene Luft nur vorne wieder einströmen, so dass auch ohne einblasenden Lüfter auf der Vorderseite ein optimaler Luftstrom entsteht. Ich denke der Lüfter auf der Vorderseite würde den Luftstrom sogar behindern.