Beiträge von Geronimo

    Hallo,


    ich halte wenig davon, Menschen aus der Arbeitsumgebung herauszureißen, und irgendwelche Aktivitäten zur Teambildung vorzuschreiben. Für mich klingt das als wäre man bereits bei der Teamzusammenstellung gescheitert. Eine sinnvolle Zusammensetzung ist absolute Grundvoraussetzung. Wir haben bei einem Kunden zahlreiche Projektleiter, die können in kurzer Zeit funktionierende Teams zusammenstellen, aber steck zwei von denen in einen Raum, und es wird ihn nur maximal einer wieder verlassen.


    Der wichtigste Punkt ist denke ich, dass jeder weiß was im Team seine Aufgaben sind, und was genau als Ergebnis von ihm erwartet wird. Wir hatten das vor einiger Zeit im Support unseres Systemhauses. Der vor allem mit weniger erfahrenen Technikern besetzte First Level Support war frustriert, dass er alle Probleme abbekam und in der ihm zur Verfügung stehenden Bearbeitungszeit kaum welche davon lösen konnte. Der Second Level Support beschwerte sich über improvisierte Lösungen.


    Damals ist ein Großteil der Anfragen bis in den Third Level Support durchgeschlagen. Wir haben aber nicht versucht, das Problem dort aufzufangen, sondern den Third Level Support kurzerhand temporär eingestellt, und stattdessen den First Level Support verstärkt. Klar könnte man als erfahrender Techniker viele Probleme direkt beheben, und dabei vielleicht sogar die Bearbeitungszeiten einhalten, aber das löst das Problem nicht, also haben wir exakt die Aufgaben des First Level Supports erfüllt.


    Anfrage annehmen und Problem eingrenzen. Kleinigkeiten mit Bearbeitungszeit unter 15 Minuten sofort beheben. Für das Team hat das extrem viel gebracht, denn der First Level Support wusste genau, was von ihm erwartet wird, und der Second Level Support wusste, auf was er aufbauen kann, und im Third Level Support konnten wir uns endlich wieder auf unsere Projekte konzentrieren.


    Die Kunden waren durchaus etwas irritiert, uns als Innendienst- und Außendienstleitung im First Level Support anzutreffen, aber das hat auch viel dazu beigetragen, uns als Team zu sehen, und nicht den First Level Support als Türsteher vor dem Second Level Support.


    Das erreicht man nicht durch Herumklettern im Hochseilgarten. ;)


    Beste Grüße


    Gerhard

    Also das auf dem Bild ist bereits der Nachfolger. Der ist Jahre so gelaufen. Wenn das Gehäuse dicht ist, kann die hinten durch Gehäuse- und Netzteil-Lüfter ausgeblasene Luft nur vorne wieder einströmen, so dass auch ohne einblasenden Lüfter auf der Vorderseite ein optimaler Luftstrom entsteht. Ich denke der Lüfter auf der Vorderseite würde den Luftstrom sogar behindern.

    Also ich hatte ja mal die Idee, meinen Pentium 4 passiv zu kühlen, im Winter, hat auch genau bis zum nächsten Sommer gehalten. Der Nachfolger wurde ebenfalls wieder passiv gekühlt... Da hat das dann schon deutlich besser funktioniert... ^^



    Und was verbessert sich jetzt mit der neuen DSGVO? Auf jeder Seite bekommt man neue Sachen vorgelegt - wieviele lesen sich das durch? Die meisten wollen "ihren" Dienst weiter nutzen und finden eine Aufforderung bezüglich neuer Datenschutzgesetze etc. nervig, klicken OK und weiter geht's.

    Der wichtigste Punkt ist denke ich eine gemeinsame Regelung was den Datenschutz angeht, EU-weit, was den Anbietern eine rechtskonforme Gestaltung stark erleichtert. Die Nutzer profitieren vor allem durch das gesteigerte Bewusstsein für den Datenschutz. Dass sie ihre Rechte nicht nutzen, ist alleine ihre Entscheidung und nicht das Problem des Gesetzgebers. Wenn man sich aber mal durchliest, wofür die Anbieter diese Zustimmung einholen, erkennt man schnell, dass sich wenn man einfach nur schnell weiterklickt, eine datenarme Einstellung vorgegeben wird. So jedenfalls ist das vorgesehen.

    Die wenigsten werden jemals Facebook, Google, o.a. auffordern, ihnen ihre Daten zu schicken etc.

    Ist auch gar nicht mal so interessant, denn die Daten hat man ja selbst veröffentlicht, aber weißt du beispielsweise, welche Daten dein Hausarzt oder deine Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung über dich speichert, an wen sie diese Daten weitergeben, und auf welcher Grundlage das geschieht? Du kannst es herausfinden. Und das alleine ist sehr viel wert.

    Hier sind auch die Verknüpfungen zu Facebook (ok, Facebook wurde deaktiviert, der Button ist aber noch da), Twitter, Google, etc. eingebaut und es wird auch in der Datenschutzrichtlinie verwiesen. Aber diese Verbindung wird doch schon beim Aufrufen der Seite getätigt, oder nicht? Also ungefragt?

    Erst bei Nutzung des Buttons werden Daten zum Anbieter übertragen. Das kann man, obwohl das rechtlich nicht notwendig wäre, auch in unserer Datenschutzerklärung nachlesen. Diese Daten erhebt Facebook und nicht das Traumprojekt.

    Google hat jetzt also beim Besuch der Seite meine IP, weil Google Werbung genutzt wird.

    Das ist für die Einbindung technisch notwendig. Ob Google jedoch Cookies setzen und nutzen darf, kannst du selbst beeinflussen, indem du deinen Browser entsprechend konfigurierst. Insofern die datenärmste derzeit mögliche Konfiguration.

    Beim Aufruf der Domain bzw. zum Zweck der Auslieferung der Website wird bereits die IP übertragen. Mit einer Landing Page könnte dies nicht vermieden werden.

    Stimmt. Beim ersten Aufruf der ersten Ressource werden Informationen übertragen. Wer das nicht möchte, hat nur die Möglichkeit auf die Internetnutzung zu verzichten, denn das Internet basiert halt einmal auf Anfragen und Antworten darauf.

    Und was ist das dann alles?

    Google AdSense. Genau gesagt die Inhalte des iFrames.

    Der Unterschied ist, dass die Nutzer selbst entscheiden, welche Informationen sie teilen und welche Informationen sie nicht teilen. Wenn ich mich in ein Telefonbuch eintragen lasse, dann mache ich das weil ich gefunden werden möchte, und nehme den Nachteil möglicherweise nicht erwünschter Anrufe in Kauf. Wenn ich bei Facebook ein Erlebnis teile, dann möchte ich damit etwas vorzeigen, und die meisten dürften sehr sorgfältig abwägen, was sie zeigen und was sie nicht zeigen. Wenn mich jetzt aber Facebook ins Telefonbuch einträgt, dann verliere ich Kontrolle darüber, wer meine Daten erhält und was er damit anstellt.


    Möchtest du da nicht auch wenigstens gefragt werden? =O

    Man muss nicht abschalten, was man gar nicht erst einbaut. Wenn man sich aber dafür entscheidet, Dienste von Google oder Facebook zu verwenden, muss man sich, insbesondere im Interesse der Nutzer, mit den technischen und rechtlichen Voraussetzungen befassen. Das ist aber doch nichts neues.


    Die Idee verwendete Schriftarten zentral bereitzustellen, ist technisch erstmal überzeugend, wenn man sich dann aber mal klar macht, dass damit jede Website die IP-Adresse des Nutzers an Google sendet, und Google den Benutzer von Website zu Website verfolgt, und davon müssen wir ausgehen, dann verliert diese Lösung sehr schnell ihren Charme.


    Man selbst kann vielleicht mit den erhobenen IP-Adressen wenig anfangen, aber über mehrere Websites hinweg vertretene Anbieter sehr wohl. Wenn man dich in einem Telefonbuch findet, dann weil du dich bewusst dafür entschieden hast, deine Telefonnummer zu veröffentlichen.

    Ein Techniker wird sein Gehalt trotz all dieser Kosten wieder reinbringen. Vorgabe war bei uns früher das doppelte Gehalt mal Fünf für die Techniker und mal Sieben für die Projektleiter. Für die Projektleiter höher wegen der höheren Stundensätze. Damit man insgesamt einen Gewinn erzielt, müssen allerdings viele andere Bereiche passen, Geschäftsleitung, Kundenbetreuung, Buchhaltung, Weiterbildung, …