Beiträge von seb

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    Sinnlos ist es sicher nicht. Und die Idee, die Zeichen zu zählen hatte ich auch schon. Ich habe auch schon davon gehört, dass es relativ genau sein soll, wenn man die durchschnittliche Zeichenanzahl von drei Zeilen misst, doch ist es nicht genau genug. Wenn nun jemand sehr viele Is schreibt, hat er am Ende noch sehr viel Platz.


    Du könntest eine dicktengleiche Schrift (jedes Zeichen gleich breit) vorgeben, das ist für Textareas doch sogar die Standardeinstellung. Dann hast du zumindest dieses Problem nicht.

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    Ok, danke :). Dann hatte ich mir das ja richtig gedacht.


    Nochmal zum Problem: Ich merk gerade, dass ich da nicht gründlich genug nachgeschaut und mitgedacht hab. Ich hab mir nur von der korrekt dargestellten Seite den Quelltext angeschaut, nicht von der im zerrissenen Zustand, und da wird sie tatsächlich nur teilweise geladen, wie maxi schon festgestellt hat. Gerade im Moment tritt das Problem zudem auch bei mir viel heftiger auf, nämlich so wie Du (philson) es beschreibst: Man muss wirklich mehrmals aktualisieren, bis es mal richtig klappt. Das war heute mittag nicht so. Die Sache hat also offenbar irgendeine zeitliche Komponente. Kann es sein, dass das vielleicht irgend eine Form von (vermeintlicher?) Überlastung ist? Vielleicht wird der Ablauf des PHP-Skripts aus irgend einem Grund abgebrochen? Dass es am HTML oder am CSS liegt, glaub ich jetzt jedenfalls auch nicht mehr.

    Also, bei mir kommt die Seite komplett durch. Das Layout ist tatsächlich beim allerersten Aufruf verschoben, aber wirklich nur beim ersten Mal, und danach werden auch alle Unterseiten auf Anhieb richtig dargestellt. Ich meine, solches Verhalten schon einige seltene Male auch bei anderen Seiten gesehen zu haben. Woran es liegt, weiß ich nicht. Ich seh in deinem Quelltext nichts ungewöhnliches, ausser das '@import url("bg.css");'. Das hab ich noch nie benutzt, was ist das genau? "Include" für CSS? Vielleicht hängts damit zusammen? Schreib die paar Zeilen von bg.css doch mal direkt in deine PHP-Datei und schau, was passiert.

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    ...und es würde länger dauern, die neuesten YouTube-Videos herunterzuladen"


    Das is natürlich wahrhaft eine schreckliche Vorstellung ;). Und auch sonst, der Artikel erscheint mir etwas merkwürdig. Der Grundgedanke klingt erstmal plausibel, aber ich könnt mir vorstellen, dass sich das Verhältnis zwischen Bandbreite-Angebot und -Nachfrage eher automatisch in eine erträgliche Situation einpendelt, als dass das Netz wegen Überlastung "zusammenbricht" oder sich "zurückentwickelt". Wenn Videostreams und Downloads langsamer werden, werden solche Angebote vielleicht weniger genutzt, weil die Leute von der verstopfungsbedingten Langsamkeit genervt sind, und dadurch werden dann wieder Ressourcen frei. Es wär schon skurril, wenn das Internet an Youtube-Verstopfung ersticken würde.


    Und wenn sich das tatsächlich nicht automatisch durch soziologische Effekte regeln würde, könnten die Provider sich vielleicht darum kümmern, dass die Bandbreite für eigentlich überflüssigen Quatschkram zugunsten wichtigerer Dienste beschränkt wird.


    Und wenn auch das nicht funktioniert, bleibt immernoch die Hoffnung auf die Durchsetzung des "Youtube-freien Sonntags", so dass die Datenautobahn wenigstens einmal in der Woche für Fahrten zur Bank und zu Amazon frei bleibt.

    CPU ist die Abkürzung für "Central Processing Unit", also den Hauptprozessor (Athlon64 X2 6000 bei deinen Angeboten). Das ist der Kern des Computers, der die ganze Rechenarbeit macht (bis auf 3D-Grafik-bezogene Sachen, das macht die Grafikkarte).


    Ich schließ mich Webcreate an: Entscheidend für die Bearbeitung von großen Bildern wie A1-Postern in Druckauflösung ist fast nur der RAM.


    Das zweite Angebot find ich übrigens extrem überteuert. Ohne das jetzt genau überprüft zu haben, würd ich sagen, dass Du so einen Computer woanders für die Hälfte dieses Preises bekommst.

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    Meine Überlegung war nun, eine neue Festplatte (z.B. 250 GB) zu kaufen, diese wieder zu partionieren und von einem anderen Betriebssystem aus die Platte zu kopieren. Würde das gehen und bräuchte man für eine solche Kopie mehr oder weniger spezielle Programme?


    Du brauchst mehr oder weniger spezielle Programme (jedenfalls ist mir nicht bekannt, dass etwas entsprechendes bei Windows standardmäßig dabei sei), allerdings gibts die kostenlos.


    Ich hatte schonmal jemandem hier im Forum "partimage" empfohlen. Das ist ein Linux-Programm und in diversen Linux-Live-CDs enthalten. Es ist kostenlos (open source) und funktioniert gut, allerdings braucht man zumindest minimale Linux-Kenntnisse (Laufwerke "mounten"), um damit etwas anfangen zu können.


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    Wie sieht es mit den SQL Datenbanken aus, liegen die auf der Platte oder schwirren die irgendwie in der "Luft", Ihr wisst schon was ich meine.


    Ich glaub ich weiß, was Du meinst. Mir war ganz am Anfang auch nicht klar, wo und wie die Daten gespeichert werden ;). Es ist aber völlig ungeheimnisvoll, die Datenbanktabellen sind ganz normale Dateien. Wo genau sie abgelegt werden, weiß ich allerdings gerade nicht mehr, ich hab schon ewig nichts mehr mit MySQL gemacht. Wahrscheinlich entweder im MySQL-Programmordner oder unter "Dokumente & Einstellungen/.../Anwendungsdaten/irgendwas". Musst Du kucken. Mit einem Partitions-Backup werden die auf jeden Fall ganz normal mitgesichert.

    Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich mir richtig erinnere, aber kanns sein, dass Du etwas durcheinander bringst? Waren die "Reparaturinstallation" und die "Reparaturkonsole" nicht zwei verschiedene Dinge, die man schon vorher getrennt auswählen kann?

    Auch wenns erledigt ist, möcht ich noch einen Gedanken dazu loswerden:


    Ich glaub man sollte bei sowas per

    Code
    1. header("content-type:application/rss+xml");

    den MIME-Type richtig setzen. Dann klappt's mit dem Erkennen vielleicht besser, und die Clients zeigen den Feed mit ihrer jeweiligen RSS-Ansicht an.

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    Ich fänd es durchaus angemessen, wenn Leute, die augenscheinlich ein ernsthaftes Interesse an einer bestimmten Software haben, diese für wenig Eier im Wert einer Arbeitsstunde erwerben. Saturn hats doch auch gerafft, Geiz ist gar nicht so geil.


    Seh ich prinzipiell auch so, aber findest Du es auch angemessen, wenn jemand damit Geld verdient, dass er (zumindest teilweise) die Arbeit anderer verkauft, die sie ihm kostenlos überlassen haben? Es ist zwar nicht verboten, GPL-Software zu verkaufen, aber die versuchen ja schon fast, den freien Charakter des Programms zu verheimlichen. Bei sowas find ich es ein besseres Geschäftsmodell, wenn man das Programm deutlich erkennbar frei anbietet (also nix mit "Trial Version" und so...) und sich nur für den Support bezahlen lässt. Was die machen, find ich schon zumindest ein bisschen unfair, auf jeden Fall definitiv unfairer als wenn man sich dann doch den Quelltext holt und es selbst kompiliert.

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    Wenn ich die GPL richtig verstehe, dann darf jeder dieses Quelltext editieren und weiterverbreiten.
    Oder verstehe ich da was falsch ?


    Könnte also jemand von euch den Quellcode in ein Programm wandeln und es mir/uns zur Verfügung stellen ?
    (Oder mir erklären, wie das ginge ?)


    Ist das legal ?


    Du verstehst das richtig, es ist legal. Ich hab mir das Quelltext-Archiv mal angeschaut, aber mir mangelt es an Windows-Programmierkenntnissen und -software, um das zu kompilieren. Leider liegt auch keinerlei Anleitung zur Kompilierung bei, und sogar die Kommentare im Quelltext sind größtenteils offenbar absichtlich unlesbar gemacht (nur komischer Zeichensalat, wobei ich mich da frage, wieso sie die nicht gleich komplett entfernt haben).


    Für mich sieht das sehr danach aus, dass der Hersteller den Quelltext nur ungern freigibt und es nur macht, weil er dazu gezwungen ist. Die GPL ist "ansteckend", d.h. wenn man in einem Programm GPL-lizenzierten Code von anderen Urhebern verwendet, dann muss man auch sein eigenes Programm unter der GPL veröffentlichen.


    Ich hab mal auf die Schnelle ohne großartige Anpassungen versucht, das Programm aus Dev-C++ heraus zu übersetzen. Das spuckt mir dutzende von Fehlermeldungen aus. Anschließend hab ich mal "Microsoft Visual C++ Express 2005" installiert (kann man kostenlos runterladen) - gleiches Ergebnis. Mir fehlen offenbar einige Dateien, die man dafür braucht, ich hab aber keinen Überblick darüber, was das alles ist.


    Vielleicht kann dir jemand weiterhelfen, der sich mit Windows-Programmierung auskennt und eine gut ausgestattete und konfigurierte Entwicklungsumgebung installiert hat.

    Ich skizzier dir mal grob mein Konzept (nicht dass ich das nicht schon öfter hier getan hätte, aber wie gesagt, bin stolz drauf ;)):


    Die Applikationslogik ist ein Haufen von Klassen, die in irgendwelchen Beziehungen zueinander stehen (was auch sonst...). Diese Klassen enthalten KEINERLEI Code zur Ausgabe, respektive zur Verarbeitung von Eingaben. Die Rollen von Controller und View übernimmt ein "Template Processor", dem für jede Ein- oder Ausgabeoperation je ein Objekt der Applikationslogik sowie ein dazu passendes Template zur Verarbeitung übergeben wird. Der Template Processor führt das Template auf dem Objekt aus und bewirkt damit (je nach Typ des Templates) Eingaben oder Ausgaben. Bevor Verwirrung auftritt: "Templates" werden bei DWARF nicht nur zur Formatierung von Ausgabe, sondern eben auch für Eingabeoperationen verwendet (aber nie beides in einem vermischt). Ein Template ist einfach eine PHP-Datei mit Code, der im Zusammenhang mit einem Objekt einer bestimmten Klasse der Applikationslogik funktioniert und Sinn ergibt, und der "Template Processor" ist im Wesentlichen ein 'include' ;) (nicht nur ein include, es ist umgeben von einiger Steuerungslogik, aber das include führt letztlich das Template aus, wie ein include eine PHP-Datei eben ausführt...).


    Ganz einfaches, schematisches Beispiel:


    Ein "Benutzeraccount"-Objekt habe die Methoden "string getPassword()" und "void setPassword(string $password)".


    Folgendes wäre ein Ausgabetemplate für die Benutzerobjekt-Klasse, welches das Passwort des Benutzers ausgibt:


    PHP
    1. <p>Passwort: <?php echo $object->getPassword();?></p>


    Und das hier wäre ein Eingabetemplate, welches das Passwort gemäß Formulareingabe neu setzt:


    PHP
    1. <?php
    2. $object->setPassword($_REQUEST['password'];
    3. $object->save();
    4. ?>


    Eine HTTP-Request an DWARF besteht im Kern immer aus entweder zwei oder vier Argumenten:


    Falls eine Seite (oder ander Art von Ausgabe) angefordert wird (also fast immer), übergibt man


    1. Die ID des Objekts, von dem man Daten haben will
    2. Ein zur Klasse des Objekts passendes Ausgabetemplate, welches die Seite generiert.


    Falls mit der Request z.B. ein Formular abgesendet wurde, übergibt man ausserdem:


    3. Die ID des "Zielobjekts" der Eingabe
    4. Ein passendes Eingabetemplate, das die Eingaben entgegen nimmt und an das Zielobjekt bzw. das Model weiterleitet


    Dazu kommen dann natürlich noch die Eingabedaten selbst, und eventuell Steuerungargumente für das Ausgabetemplate (z.B "&page=4" für ein Template, welches eine mehrseitige, mit Paging-Links ausgestattete Sicht auf irgend einen Artikel darstellt).


    Damit man auf diese Weise nicht nur ganz primitive Seiten mit Daten von nur einem einzigen Objekt erzeugen kann, sind Template-Aufrufe ineinander verschachtelbar, d.h. in einem Ausgabetemplate kann der Template Processor mit einem anderen Paar von Objekt und Template erneut aufgerufen werden. Auf diese Weise kann man ohne unnötigen Aufwand beliebig komplexe Sichten auf die komplette Anwendung erzeugen. Am Anfang mag sich das komisch und unintuitiv anhören, aber es is wirklich sehr mächtig, elegant und einfach :).

    Ganz aus der Luft gegriffen ist die Kritik offenbar nicht (siehe Wikipedia), allerdings würd ich gern wissen, für welche Kategorien von Projekten das tatsächlich spürbar ins Gewicht fällt. Ausserdem werden die Schwachpunkte ja nicht ignoriert, sondern immer wieder was verbessert. Und nicht zuletzt: Man kann auch in "schlechten" Sprachen gute Programme schreiben, und ebenso in "guten" Sprachen schlechte Programme.

    Hallo Levis!


    Mein von mir immer wieder gern zitiertes DWARF-System (es ruhe in Frieden) implementiert MVC sehr konsequent und gleichzeitig einfach. Obwohl die Konzipierung des Systems mittlerweile schon fünf Jahre zurückliegt, würde ich eine größere Webanwendung nach wie vor vom Grundprinzip her genauso aufbauen. Ich glaub es gibt bisher kein besseres Konzept. Zum Thema MVC mit PHP bzw. PHP-basierten Web-Frameworks kann ich dir auf jeden Fall einiges erzählen. Im Detail kenn ich zwar nur mein eigenes System, aber von dem bin ich dermaßen überzeugt, dass ich ohne Hemmungen so darüber rede, dass es schon beinahe überheblich wirkt :D. Du kannst ja mal im Forum danach suchen, ich hab im Lauf der Jahre schon etliches dazu geschrieben.


    Zwischen MVC und Usermanagement/Berechtigungen erkenn ich allerdings gerade keinen Zusammenhang, das ist doch ein völlig anderes Thema. Was meinst Du da genau?

    Hm. Ich hab mich da noch nie eingeschränkt gefühlt. Ubuntu ist Debian in schick und einsteigerfreundlich, also unter der Haube fast das selbe, und Debian gilt doch total als Profi-System ;). Und ganz unten, wo die allerkrassesten Geekz und Nerdz rumschrauben, ist doch jede Distribution, also Ubuntu wie Debian wie Suse, das selbe, nämlich Linux. Mit anderen Worten: Wenn sich jemand bei Ubuntu eingeschränkt fühlt, muss er doch bloß eine Ebene tiefer graben. Allerspätestens im Quellcode kannst Du ändern, was immer Du willst.


    Nachtrag:
    Is mir aber auch egal, mein Linuxbasteldrang reicht nicht so weit. Das, was in der Hinsicht vorhanden war, ist mittlerweile gestillt und ich benutzt das System längst tatsächlich völlig ernsthaft und selbstverständlich für alle ganz alltäglichen Computerdinge, die man damit machen kann :) (sprich alles ausser diverse Spiele, die es nur für Wintendo gibt).

    Tatsächlich :eek: . Aber Dittboy hatte was dagegen ;).


    Aber wieso bei Ubuntu "gleich bei Windows bleiben"? Isses dir zu benutzerfreundlich? :D

    Mein Opa hatte die gleiche Situation, und er hat ein langes Telefonkabel in den ersten Stock gelegt und das für normales Ethernet-LAN benutzt. Ich glaub, es läuft sogar ganz verschlungen, an der Aussenwand vom Haus entlang und über den Dachboden wieder runter. Es dürfte locker 15-20 Meter lang sein, und wie gesagt, ordinäres Telefonkabel von der Rolle, also nichtmal für Netzwerk gedacht. Es funktioniert. Ob die Übertragungsrate leidet, weiß ich aber leider nicht und kann ich bis Samstag auch nicht überprüfen. Ich wär an deiner Stelle aber optimistisch und würd's mit Netzwerkkabel versuchen. An das Ende kannst Du dann zwecks Weiterverteilung einen WLAN-Router stecken, das sollte gehn.

    Ich find die Grundlage, also das Blumenbild mit dem Verwisch-Effekt, gut. Der "Trendwhorige" Deko-Kram obendrüber und aussenrum macht das Gesamtwerk für mich eher kaputt. Die Wellen und Karos unten links find ich völlig danebengegriffen, und der Rest is halt das übliche blabla, zudem mit einem Tippfehler sogar im noch deutlich lesbaren Schriftgrößenbereich ;) (das meiste is ja "genretypisch" so winzig, dass man nix erkennen kann...). Sorry für den Verriss, aber da hab ich von dir schon sehr viel kreativere und stimmigere Sachen gesehn.

    Was habt ihr gegen KDE? Ich find KDE das in jeder Hinsicht beste GUI, was es für PCs gibt, einschließlich Mac. Nichts ist nur annähernd genau so featurereich, komfortabel und konfigurierbar. Aber das is nur meine Meinung, und jeder soll mögen und benutzen, was er möchte, ich will nicht die 23894724ste "KDE gegen Desktopumgebung XYZ"-Diskussion anzetteln ;).