Beiträge von Kaba

    Bei Gewerbe gehen die erstmal davon aus, dass du ein eigenes Arbeitszimmer dafür hast,
    das werten die als Büro. Was bei dir aber nicht der Fall ist.


    Du schreibst denen, dass du nichts bezahlen musst und fertig.

    Man kann auch sagen:


    Was schneller und bequemer geht und (vielleicht auch gerade deshalb) am Ende
    besser aussieht, ist vorzuziehen.


    Allerdings:


    Je nach Talent ist es aber oft besser, das Programm zu nutzen, das möglichst wenig
    Spielraum lässt und ein "zuviel" möglichst schwer macht.


    Und nicht zuletzt die Art des gewünschten Prospekts ist für die richtige Wahl des Werk-
    zeugs entscheidend.


    Eine Antwort auf Frage 3 ist deshalb nur individuell zu beantworten.

    Wenn ich, sagen wir, 5 Packungen in Ebenen übereinanderschiebe,
    dann ist (in meinem Fall) der Großteil der Packungen verdeckt, also
    nicht sichtbar.


    Vergleichbar mit Photoshop: Wenn ich die Ebenen alle "auf Hintergrundebene reduziere",
    dann wird die Dateigröße wesentlich kleiner, bei gleichem Druckergebnis.


    Ich wollte über PS gehen und im Distiller dann ein PDF X1 oder X3 erzeugen,
    um zu sehen, ob die unnötigen Bildteile, die verdeckt sind, dann weg sind.

    Mit PDF X1a exportiert ergab: 3,2 MB
    mit PDF X4 ergab: 1,4 MB
    mit PDF X3 (mit Transparenzreduzierung) ergab: 3,3 MB


    Obwohl also bei PDF X4 Inhalte enthalten sind, die eigentlich verdeckt
    und für den Druck unnötig sind, ist die Datei wesentlich kleiner.


    Aber mir fällt auf, dass die Schlagschatten (in X3) komplett als extra Bilder
    im PDF erhalten bleiben (also die kompletten Schatten hinter den Objekten,
    die man gar nicht sieht) InDesign4 kann irgendwie keine echte komplette
    Transparenzreduzierung. Weiß auch nicht, was das Programm da macht...


    Ich müsste mal über ein EPS oder PS gehen und dann schauen ob es klappt.

    Das Ausgangsbild hat die Auflösung des Monitors.


    Wenn du mit einer Kamera aufnimmst, hat das Foto auch nicht mehr Informationen
    als das Monitorbild. Im Gegensatz zum Hochrechnen per Software kommen beim Foto
    noch Verzerrungen und mögliche Unschärfen oder, noch schlechter sogar Moirees
    (Überlagerungen der Monitorpixel mit Pixeln des Kamerabildes) Zudem gehen Farb-
    informationen verloren weil minimales Streulicht nicht ausgeschlossen werden kann.


    Also lieber gleich hochrechnen.


    Wobei das ja in der Regel die Software des Belichters sowieso macht.

    Die Mieze hat Recht – abfotografieren bringt gar nichts.


    Den gleichen Effekt, nur besser, hat man, wenn man hochskaliert und ein wenig
    Weichzeichner einsetzt.


    Das ist aber auch unsinnig bzw. nutzlos. Am besten nimmt man den Screenshot
    1:1 wie er ist. Ein modernes RIP rechnet fehlende Auflösung selbst hoch.


    Im Übrigen reichen bereits 150 ppi (nicht dpi) für kleine, scharfe Ausdrucke, für ein Poster
    dieser Art sind sowieso viel weniger nötig. ( der 300 ppi - Mythos ...)


    Grüße
    Kaba

    Schau doch mal in deine Glaskugel ... :D


    Ich hatte ganz komische Fenster-Meldungen auf dem Mac hier. Ich solle mich
    einloggen zu "Traum-Forum Wartung" oder so.. und das, obwohl ich nicht mal
    auf der Homepage war!


    Also irgendwas mit Wartung hatte das zu tun...

    Wenn ich mich entschieden habe und der Kunde OK sagt, Bilder in Photoshop endgültig skalieren, austauschen, PDF, ab zum Druck.


    Hallo Monika. Du kannst das natürlich so machen. Ich kenne das auch so, aus
    Zeiten von Photoshop 2.0 und QuarkXpress2. Doch seitdem hat sich doch viel
    geändert und die Jungs von Adobe haben viel entwickelt, um es mir zu ermöglichen,
    effektivere Wege zu gehen. Bilder und Dateien nicht x-mal zu speichern.


    Wenn du ein PS-Bild in einer Serie von 20 Produkten und jeweils 5 Größen
    hast, dann ändere ich das einmal in Photoshop und fertig.


    Aber wem erzähle ich das... du bist die Expertin und ich habe schon oft
    von deinem Wissen profitieren können. Nur darum hat mich das jetzt etwas
    gewundert. ;)