Beiträge von Gidian

    Hallo zusammen,


    ich hoffe, ich bin in diesem Unterforum richtig.


    Kurz zum Hintergrund: Ich verkaufe ab und an auf ebay und überlege, das zu intensivieren. Um Abmahnungen wegen gewerblichen Handels zu vermeiden, würde ich ein Kleingewerbe anmelden und einen ebay-Shop eröffnen. Auch wenn man bei einigen Erfahrungsberichten den Eindruck gewinnt, die Chance auf eine Abmahnung ist als gewerblicher Händler größer (Abmahnanwälte finden ja auch gerne mal Fehler, wo keine sind ;)).
    Vielleicht nicht unwichtig: Ich habe einen Job (Angestellter) und würde das nur nebenher machen. Krankenversicherung usw. sind also kein Thema.


    Ich habe schon einiges gelesen und die Grundlagen habe ich hoffentlich verstanden:
    - Umsatz unter 17.500 Euro (kein Problem, Umsatz dürfte bei max. 6.000 Euro liegen)
    - Einkauf zu Bruttopreisen, keine USt. ausweisen und abführen (außer auf ebay-Gebühren)
    - Alle Pflichten eines gewerblichen Händlers (Fernabsatzgesetz, Gewährleistung, AGB, Impressum usw. ausweisen)
    - Einkommenssteuer auf Gewinne zahlen


    Dazu kommen die ebay-Gebühren, die für Händler teilweise höher sind als für private Verkäufer. Da muss ich mir dann schon dreimal überlegen, ob sich das am Ende des Tages noch lohnt. Was ich mich jetzt am Anfang erstmal frage:
    - Welche Kosten kann ich in der EÜR anrechnen? Arbeitszimmer/Lagerraum im Eigenheim? DSL-Anschluss (anteilig)? Fahrten zur Post? Kosten für Anwalt, Gewerbeeröffnung etc.?
    - Kann ich Ware, die ich schon vor Gewerbeanmeldung gekauft habe, in der EÜR einfach angeben (Rechnungen vorhanden)? Gibt es dafür einen bestimmten Zeitraum?
    - Hat man als gewerblicher ebay-Händler – abgesehen von der Legalität – Vorteile, die ich bisher übersehe?
    - In welche Fallen kann ich mit so einem Shop tappen?


    Ich habe zwar noch die eine oder andere Detailfrage, aber das kommt später. ;)


    Ach so, könnt ihr vielleicht noch Literatur oder Websites empfehlen, wo die Gründung eines Kleingewerbes gut beschrieben wird, wo es gute Muster für AGB, Rechnungen, Fernabsatzgesetz usw. gibt? Das ganze Drumherum wie Markt sondieren, Business-Plan aufstellen, Marketing usw. brauche ich nicht. Sooo groß ist mein Vorhaben nicht. ;)


    Danke fürs Lesen und für eure Hilfe


    Gidian

    Eine Alternative zu Flash sind gif-Elemente. Das ist halt die einfachste Form von bewegten Ihnalten.


    Zu w2d: Ja, es gibt verschiedene Templates, die Du noch selbst variieren kannst. Auf der oben verlinkten HP von w2d kannst Du Dir Beispiele anschauen. Ansonsten einfach mal die Demo runterladen. Wenn Du willst, kannst Du Dir auch eine Imagemap als komplette Seite anlegen.


    Du musst halt abwägen: Was möchtest Du und was bist Du im Stande selbst zu programmieren, bzw. zu bezahlen.


    Ich muss noch mal ganz blöd ein paar Schritte zurück gehen: Welchen Zweck soll die Seite denn eigentlich erfüllen? Möchtest Du im Prinzip einfach nur eine Visitenkarte im Netz haben? Wenn ja, wie sollen potentielle Kunden darauf aufmerksam werden? Ich würde nicht zu sehr darauf setzen, dass Du über Google schnell gefunden wirst. Falls Du Leute direkt ansprechen und ihnen Deine Visitenkarte mit URL geben willst, sollte die Seite natürlich noch mehr bieten als nur Kontaktinformationen.


    Gruß


    Gidian

    Dreamweaver und Web-2-Date unterscheiden sich schon recht deutlich. w2d ist ein Content Management System. Es gibt verschiedene Designs für Deine Homepage, bei denen Du ein paar Möglichkeiten zur Individualisierung hast (Farben, Schriften, Banner, etc.) Dieses Design wird automatisch von allen Unterseiten übernommen, so dass Du nicht jede Seite neu aufbauen musst, wie es so weit ich weiß bei Dreamweaver der Fall ist. Dafür bist Du etwas limitierter in Deinen Design-Möglichkeiten. Mit ein wenig Übung und Hilfe aus besagtem Forum kannst Du die Designs aber auch nach Deinen Wünschen abändern (anderen Hintergrund, andere Designelemente, etc.).


    Anders gesagt: Wenn Du neue Inhalte einfügen willst, musst Du Dich nicht jedes Mal um das Design kümmern, sondern ganz einfach die neuen Inhalte schreiben und das Programm baut diese ins Design Deiner HP ein.


    Um alles etwas ansprechender zu gestalten, gibt es diverse Plug-Ins, mit denen Du beispielsweise Galerien, Tabellen, usw. erstellen kannst.
    Was genau hast Du denn mit Flash vor? Ich habe es absichtlich vermieden, zu viel Bewegung auf meiner HP zu haben. Das sieht schnell nach Effekthascherei aus, zumindest wenn es nicht gut gemacht ist oder wenig mit dem Inhalt zu tun hat. Wenn Du Bewegung haben möchtest, sollte diese auch Sinn machen.


    Schau Dir einfach mal meine Seite an - die ist größtenteils mit w2d gemacht. Nur die Galerien habe ich mit einem externen Programm erstellt, weil sie teilweise 50 und mehr Bilder enthalten und so praktischer zu handhaben sind.
    Gidian-Gelände



    Wenn Du das ganze allerdings als Übungsprojekt für ein entsprechendes Studium siehst, kannst Du die Seite natürlich auch anders erstellen. Dafür müsstest Du Dir halt einiges an Wissen aneignen und im Zweifelsfall noch deutlich teurere Programme kaufe (beispielsweise Dreamweaver). Dann hast Du natürlich alle Freiheiten.


    Zitat


    Die seite muss nicht viel können, nur gut ausehen. Also einfach nur ein tolles Plakat im netz! Sprich nichts anderes können als:
    Attension, Interrest, Desire, Action.


    Du willst Dich mit Deiner Seite präsentieren, von daher würde ich mit Informationen nicht hinterm Berg halten. Du schreibst oben, dass Du als Fotograf arbeitest. Entsprechende Arbeitsbeispiele wären also für Deine potentiellen Kunden durchaus interessant. Wenn ich einen Fotografen suche, schaue ich mir doch gerne an, was er kann.
    Was für Promotion machst Du? Vielleicht kannst Du dazu auch ein paar Beispiele zeigen oder beschreiben? Evtl. mit einer Referenzliste?
    An Deiner Stelle würde ich die Möglichkeiten einer Homepage nutzen. Einfach nur "Hallo - hier bin ich - das ist meine Telefonnummer" ist vielen Kunden denke ich zu wenig. Das passt auch auf eine Visitenkarte. Gib Deinen Kunden mit der Seite das Gefühl, dass Du professionell arbeitest und sie bei Dir in guten Händen sind.


    Gruß


    Gidian

    Ein relativ gutes und leicht zu erlernendes Programm zum Erstellen eigener Webseiten ist web-2-date von Databecker. Dieses kostet allerdings auch ein paar Euro - ämlich 150,- Euro in der Downloadversion. Es gibt aber zumindest eine kostenlose, voll funktionsfähige Demo-Version zum Download. Damit kannst Du erstmal 10 Tage lang testen, ob die Software etwas für Dich ist.
    Vorteil dabei: Du kannst jederzeit allein Änderungen an Deiner Seite vornehmen. Updates sind damit wirklich schnell gemacht und für Probleme gibt es ein sehr gutes User-Forum, in dem Dir schnell geholfen wird. Du hättest also einmal die Anschaffungskosten, aber dann bist Du unabhängig und kannst die Seite immer Deinen Wünschen anpassen. Wenn man erstmal eine eigene Homepage hat, fällt einem nämlich immer wieder etwas auf, dass man ändern und noch addieren möchte. Zumindest geht es mir so. ;)


    Zum Webspace: Das Angebot sieht für mich ok aus. Es ist allerdings schon ein paar Tage her, dass ich mich mit Preisen auseinander gesetzt habe.
    Überleg einfach, was Dir wichtig ist und wie viel Platz Du brauchst. Ich habe beispielsweise eine Homepage mit über 1.000 Bildern und habe noch nicht mal 800 MB erreicht. Die angebotenen 25.000 MB sind also sehr viel. Und wenn Du nicht viel Speicher auf Deiner Seite benötigst, ist vermutlich auch der Traffic nicht sonderlich hoch. Wenn es also "kleinere" Angebote für weniger Geld gibt, nimm die ruhig. Ich würde mich nur kurz vorher bei Google über den Anbieter informieren. Nicht alle sind gleich gut. Support ist nicht unwichtig und vor allem muss die Erreichbarkeit Deiner Seite gewährleistet sein. Es wäre ärgerlich, wenn Dir Kunden entgingen, weil der Server Deines Webhoster häufiger mal offline ist.


    Zu Google: Tja, das ist so eine Sache für sich und es ist nicht besonders leicht, dort ganz oben in der Liste angezeigt zu werden - zumindest nicht ohne Google Adwords. Ich bin auch noch nicht ganz dahinter gestiegen, nach welchem Prinzip Google die Reihenfolge erstellt, doch ich habe festgestellt, dass es nicht reicht, entsprechende Schlagworte auf Deiner HP oder in den Metatags zu haben. Dafür hilft es, wenn von vielen Seiten auf Deine verlinkt wird. Dadurch hat Deine HP eine gewisse Präsenz im Netz, die auch Google nicht entgeht. Bei mir hat es aber auch mind. 2 Jahre gedauert, bis sich meine Seite bei Google nach vorne kämpfen konnte.


    Gruß


    Gidian

    Ich seh ja ein, dass es viele Hindernisse gibt, die man beachten muss. Gerade beim Import. Dieser war bisher eigentlich auch nicht eingeplant - er kam nur als mögliche Erweiterung des Shops dazu, da es thematisch zu meinem geplanten Angebot passt und weil der aktuelle Dollarkurs dafür sorgt, dass es lukrativ wäre. Der Import ist aber kein Muss für meinen Shop.
    Gerade in diesem Punkt habe ich noch die meisten Fragezeichen, weil ich mich damit noch intensiver beschäftigen muss. Es ist auch nicht so, dass die Bestellung bereits getätigt wäre. ;)


    Aber gut, wahrscheinlich werde ich mich dann doch erstmal auf das konzentrieren, was ich ursprünglich vor hatte: Gelände basteln und dieses verkaufen. Das kann ich "nebenbei" machen. Das klingt jetzt auch wieder blöd, aber es ist so, dass dies ohnehin mein Hobby ist und mehr Spaß als Belastung. Meine Frau unterstützt mich dann bei der "Büroarbeit" und ich rechne ohnehin nicht mit 50 Kunden im Monat. Davon abgesehen habe ich einen ordentlich bezahlten Job und bin daher auch nicht darauf angewiesen, dass der Shop einige hundert Eure pro Monat abwirft. Aber mit einem gewerblichen Shop bin ich einfach unabhängig von ebay. Bliebe ich weiterhin Privatverkäufer, würde mir am Ende vielleicht noch jemand vorwerfen, ich würde gewerblichen Handel betreiben, wenn ich häufiger die gleichen Sachen verkaufe. Dann gibt´s auch wieder ´ne Abmahnung.
    Apropos Abmahnung: Da habe ich nun auch einige Horrorberichte gelesen und aus diesem Grund möchte ich zumindest zur Prüfung der AGBs einen Anwalt zu Rate ziehen. Denn das Letzte worauf ich Lust habe, ist die tägliche Angst, jemand würde bei mir einen Fehler suchen, um mich abzumahnen.


    Gruß


    Gidian

    Ich weiß, es ist nicht privat. Daher will ich das Gewerbe anmelden, daher will ich als Kleinunternehmer die Sachen gewerblich verkaufen. Daher informiere ich mich. Hier, auf anderen Seiten und auch bei der Handwerkskammer, beim Zoll und beim Anwalt (folgt als nächstes). Ich denke, dass ich ganz und gar nicht naiv an die Sache heran gehe. Wie schon geschrieben, überlege ich schon recht lange, einen Shop zu eröffnen. Bisher habe ich es gelassen, gerade weil es so viele Bestimmungen gibt, auf die man achten muss. Nun will ich es aber doch probieren und dafür habe ich mir auch eine recht lange Zeitspanne von mehreren Monaten eingeräumt, bevor der Shop online geht. Ich will also nichts übers Knie brechen und mit ein wenig Halbwissen einer Abmahnung entgegen rennen oder anderen Problemen. Daher die Frage, ob ich grobe Stolpersteine übersehe. Ich denke einfach, dass hier viel Wissen über das Thema Selbstständigkeit versammelt ist und auch wenn niemand alles wissen kann, hatte ich gehofft, dass mir vielleicht der eine oder andere bei ein paar einzelnen Fragen weiterhelfen kann, weil der oder die ein ähnliches Konzept bereits realisiert hat.


    Gruß


    Gidian

    Da magst Du Recht haben, doch wenn man sich von meinem - wie Du selbst sagst - sehr umfangreichen Text einen vielleicht unglücklich formulierten Satz heraus sucht und damit die allgemeine Befähigung zum Leiten eines kleinen Webshops in Frage stellt, ist das nicht gerade hilfreich oder zielführend. Ich will schließlich keinen Laden wie Hasbro auf die Beine stellen, sondern lediglich auf meiner privaten Seite ein paar wenige Dinge legal anbieten können.


    Gruß


    Gidian

    Komisch, dass den Hilfesuchenden hier so häufig eine Antwort genannt: Bei Dir wird das nichts - lass es bleiben. Zumindest so oder so ähnlich formuliert - mal freundlicher, mal weniger freundlich. Wie schon erwähnt, habe ich die entsprechenden Gänge zu den Behörden und auch zum Zoll noch vor mir. Dass ich Zoll zahlen muss, ist mir schon klar. Ich vermute, es sind 4,7% (wie oben geschrieben), bin mir aber nicht ganz sicher. Das kriege ich aber schon noch raus. Meine eigentliche Frage war, welche Steuern beim Import sonst noch anfallen (können).
    Übrigens ist der Import nur ein Teil meines zukünftigen kleinen Geschäfts.


    Wie dem auch sei, ursprünglich war mein Gedanke, mir Informationen im Netz zusammen zu suchen - teils anlesen, teils nachfragen - um nicht ganz ahnungslosen die Behörden abzuklappern. Nicht mehr, nicht weniger.


    Und Ihr könnt mir glauben, dass ich nicht völlig naiv an die Sache rangehe. Ich bin nicht eines morgens aufgewacht und dachte mir: Hups, ein Shop, das wäre mal eine tolle Idee um reich zu werden. Gleich morgen startet der Verkauf.


    Gruß


    Gidian

    Also erstmal vorweg: Mir ist natürlich klar, dass ich hier nicht alle wichtigen Infos auf dem Silbertablett bekomme und mir hier keiner meinen Shop eröffnet. Ich wollte lediglich vor dem Gang zu den zuständigen Kammern, Anwälten, etc. Informationen zusammentragen, damit ich nicht ganz unwissend, bzw. unvorbereitet in die Gespräche gehe und weiß, welche Fragen ich dort noch stellen muss. Denn das kann ich leider erst tun, wenn ich demnächst mal ein paar Tage frei habe. Bei der Arbeit kann ich leider nicht am Telefon die Gründung meines Shops durchsprechen. ;)


    Ansonsten danke für die Antworten. Auch die Antwort, dass etwas nicht zu beantworten ist, hilft schon mal weiter. Das kommt dann auf die Liste mit den Dingen, die ich bei den zuständigen Stellen klären muss.


    Was den Zoll angeht: Auf deren Seite war ich schon und habe versucht, die entsprechende Produktgruppe auszumachen. Leider ist das nicht ganz einfach und ich bin daran gescheitert.


    Gruß


    Gidian

    Hm, ok. Ich dachte, viele Informationen würden bei der Beantwortung helfen. Schreibt man zu wenig, kommt in den meisten Foren die mehr oder weniger nett formulierte Antwort: "Mit so wenig Angaben kann Dir niemand helfen."



    Aber gut, dann präzisiere ich mal meine Fragen/Probleme:


    1. Wenn ich selber Zubehör für ein Spiel herstelle (in sagen wir mal 100-facher Ausführung), muss ich mich wahrscheinlich bei der Handwerkskammer anmelden und dort auch Gebühren zahlen, richtig?


    2. Wenn ich die Teile produzieren lasse und nur selbst bemale - muss ich mich dann ebenfalls bei der Handwerkskammer anmelden?


    3. Ich will Original-Zubehör für besagtes Spiel aus den USA bestellen. Laut Hersteller scheint es damit keine Probleme zu geben (von seiner Seite aus). Mit welchen Steuern muss ich für den Import rechnen? Es handelt sich dabei um Figuren (menschliche Figuren + Monster) und Gelände (Burgen, Berge, Brücken, etc.). Ich habe bisher verschiedene Angaben gefunden und bin nun unsicher, was da noch alles an Steuern oben drauf kommt.


    4. Gilt das Zubehör für das Spiel "Spielzeug" und unterliegt es damit irgendwelchen Sonderbestimmungen, die ich beim Verkauf einhalten müsste?


    5. Um einen abmahnsicheren Shop zu haben, muss man heute scheinbar einen Anwalt hinzuziehen, der die AGBs prüft. Was kostet das eigentlich und macht es darüber hinaus Sinn, für einen kleinen Shop eine extra Rechtschutzversicherung abzuschließen, die einspringt, falls wir doch mal abgemahnt werden sollten? Recht zu haben ist eine Sache - es durchzusetzen eine andere.


    Danke für Eure Hilfe


    Gidian

    Das Thema Namensgebung steht bei uns auch noch an und ich hoffe, ich blicke da einigermaßen durch - fürchte aber, dass ich das nicht tue.
    Also, meine Frau und ich wollen einen Internet-Shop aufmachen - als Kleinunternehmer. Der Shop wird auf ihren Namen laufen und an meine Internetseite (http://www.gidian-gelaende.de) angedockt.


    Der Name der Seite ist inzwischen in der Zielgruppe einigermaßen bekannt, daher möchte ich diesen gerne integrieren. Wie müssen wir uns dann nennen, wenn wir keinen Eintrag im Handelsregister wünschen? Der Name meiner Frau muss wohl auftauchen und den Namen "Gidian-Gelände" dürfen wir nur als Zusatz führen, richtig? Also z.B. "Gidian-Gelände - Gabi Mustermann"
    Klingt als Name eines Shops irgendwie ziemlich bescheuert. Wo muss denn der komplette Name überall auftauchen? Wäre es auch möglich, mir ein Logo zu erstellen mit dem Schriftzug "Gidian-Gelände" drin und den kompletten Namen nur im Impressum und als Absender auf Rechnungen zu verwenden - dann so:


    Gidian-Gelände
    Gabi Mustermann
    Musterstraße 12
    12345 Musterdorf



    Danke


    Gidian

    Ich will ja nicht nerven ... aber ich tu´s trotzdem. ;)
    Kann denn wirklich niemand etwas dazu sagen?


    Ich habe inzwischen Kontakt zum Hersteller des Spiels aufgenommen, die zwar sehr aufkunftsfreudig waren, aber mich auch nur an einen dt. Großhändler verweisen konnten. Zumindest haben sie keine Einwände dagegen erhoben, dass ich das Spiel in den USA beim Online-Shop kaufe, um es dann hier gewerblich zu vertreiben.
    Dem dt. Großhändler habe ich auch bereits geschrieben, aber bisher noch keine Antwort erhalten.


    Was den Import der Waren angeht: Ich muss da ja scheinbar keine MwSt zahlen, sondern eine Einfuhrsteuer, die aber in de gleichen Höhe liegt, oder? Kommt da denn noch irgendwas anderes außer Zoll dazu?


    Wenn die anstehenden Kosten mal kurz überreiße, wären das also:


    Allgemein:
    - Antrag Gewerbeschein
    - Evtl. Handwerkskammerbeitrag
    - Evtl. Anschaffungskosten Shop-Software
    - Anwaltskosten für die Prüfung der AGB
    - Evtl. Kosten für Warenrücknahme
    - Steuer auf Gewinn


    Import:
    - Kosten für den Einkauf
    - Einfuhrsteuer
    - Zoll


    Produktion Gelände:
    - Materialkosten



    Wie gesagt, ich würde mich über eine kleine Hilfestellung freuen. Habe ich irgendwo Stolpersteine übersehen? Habe ich Kosten übersehen? Kann mir jemand einige meiner Fragen beantworten? ;)


    Danke für Eure Hilfe


    Gidian

    Hallo zusammen,


    wie so viele andere auch, überlege ich, einen Online-Shop zu eröffnen.


    Kurz zum Hintergrund:
    Ich denke schon sehr lange über den Shop nach, nur hat mich das ganze Drum und Dran bisher abgeschreckt. Scheinbar ist heute nicht unbedingt das Problem, einen Konzept für einen profitablen Shop zu finden, sondern vielmehr beim Start keine bürokratischen und juristischen Stolpersteine zu übersehen.
    Gut, meine Frau ist momentan in der Elternzeit (bis 03/09) und wir müssen unseren Kleinen ab August oder September in die KiTa, bzw. zur Tagesmutter geben. Da wir nur Zuschüsse bekommen, wenn sie arbeitet, wollen wir die Shop-Idee endlich in die Tat umsetzen. Das Gewerbe soll auf ihren Namen laufen. Ich habe schon bzgl. der Krankenkasse informiert und sie darf bei 18 Stunden pro Woche bis zu 345,- Euro pro Monat dazu verdienen (durchschnittlich). Mehr Gewinn werden wir ohnehin nicht machen denke ich.



    Das Geschäftsmodell für den Shop steht auch:
    Für ein Spiel, das es in Dt. nicht mehr zu kaufen gibt, für das aber noch eine (begrenzte) Nachfrage besteht, möchte ich Zubehör basteln (Geländeteile). Diese werde ich selbst mittels Gießformen vervielfältigen und in einem Shop auf meiner Seite verkaufen. Ich habe bereits eine eigene Homepage zu dem Thema, die recht ordentlich besucht wird.
    Zusätzlich möchte ich den günstigen Dollarkurs nutzen, um Teile des Spiels aus den USA zu bestellen - bei einem Shop für Endverbraucher. Der Kontakt besteht bereits. Trotz Zoll (4,7%) und MwSt könnte ich günstiger anbieten, als die beiden Verkäufer, die es hier noch gibt (und die wohl auf dem gleichen Weg bestellen). Zudem hoffe ich, dass mein exklusives Angebot von eigenem Zubehör die Käufer dazu bringt, alles bei mir zu bestellen.
    Sollte der dt. Markt für mein Gelände zu klein sein, ist der Händler aus den USA auch interessiert, meine Waren in seinen Shop aufzunehmen, denn dort ist der Markt deutlich größer.


    So weit das Konzept, doch nun geht´s an die Fomalitäten. Ich habe schon einiges gelesen und demzufolge habn wir das weitere Vorgehen wie folgt geplant:


    1. Meine Frau holt sich erstmal von ihrem Chef die Genehmigung sowie eine schriftliche Bestätigung der Krankenkasse mit den Höchstgrenzen für ihren Nebenverdienst.


    2. Gewerbeschein beantragen.


    3. Nun kommt das erste Problem. Wenn ich das Gelände selber reproduziere, muss ich mich wohl (bzw. meine Frau) bei der Handwerkskammer registrieren, oder? Wie sieht´s aus, wenn ich nur den Prototyp herstelle, das Gelände von einem Dienstleister fertigen lasse und es am Ende nur selbst bemale? Wahrscheinlich das gleiche, oder?


    4. Wenn das geklärt ist, würde ich das Spielmaterial (die Original-Teile) aus den USA bestellen. Das Risiko ist bei einem Einsatz von vorerst ca. 1.500,- Euro kalkulierbar, denn zu dem Preis würde ich es allemal wieder loswerden. Aber auch hier bin ich unsicher, ob ich die Genehmigung des Herstellers brauche. Ich habe gelesen, dass ich diese nicht benötige, sofern das Material in Europa in Umlauf gebracht wurde, doch ich weiß nicht, wie es sich mit Amerika verhält.


    5. Sobald ich das Material habe, soll der Shop anlaufen. Eine ordentliche Shop-Software, bei der ich Waren ohne MwSt. einstellen kann, suche ich noch. Gut, aber nun kommt meine größte Sorge: Die Seite juristisch korrekt aufzusetzen, so dass sie abmahnsicher ist. Die vielen Berichte über Abmahnungen haben bei mir Wirkung gezeigt. Wahrscheinlich werde ich mir hierfür eine Art Muster-AGB suchen müssen, diese an meinen Shop anpassen und dann von einem Anwalt absegnen lassen müssen. Was kostet soetwas eigentlich?


    6. Bei der Buchführung richte ich mich dann nach den Regeln für Kleinunternehmer. MwSt nehme ich von den Kunden nicht und kann sie auch meinerseits nicht als Vorsteuer geltend machen. Abgerechnet wird einmal im Jahr über die Lohnsteuererklärung als Einkünfte aus selbstständiger Nebentätigkeit. Hier reicht eine einfache Auflistung der Kosten und Einnahmen (mit Beleg), um unseren Gewinn anzuzeigen, richtig?


    7. Noch ein Punkt, bei dem ich mir nicht sicher bin: Wenn ich Zubehör für ein Spiel verkaufe, gilt das dann automatisch als Spielzeug, welches irgendwelchen besonderen Kriterien unterliegt? Wenn ja, kann ich dies irgendwie umgehen, indem ich eine Altergrenze einfüge, oder es anders benennen, z.B. "Modellbauartikel, die für Spiel XY genutzt werden können"?



    Ihr merkt, ich stecke in den Planungen gerade ein wenig fest und bräuchte etwas Hilfe. Auch wenn es viel Text ist ;), vielleicht kann mir jemand von Euch weiterhelfen. Und falls Ihr meint, die ganze Idee wäre Blödsinn, weil es zu viel zu beachten gibt und das in keinem Verhältnis zum erwarteten Gewinn steht, dann nur raus damit. ;)


    Danke


    Gidian


    dazu habe ich noch ne Frage ist was aufwendiges z.B. ein gebundenes Heft auch ok oder zu aufwendig und zu hochgestochen


    Zu hoch gestochen? Nein, sicher nicht. Ich dachte einfach nur an die Kosten - deswegen der Vorschlag eines Faltblattes als Alternative. Die Broschüre ist Deine Selbstdarstellung, bzw. die Darstellung Deiner Dienstleistung. Und viele werden diese sehen, bevor sie Dich sehen. Daher darf sie ruhig hochwertig aussehen. Wem würdest Du beispielsweise die Reparatur Deiner Waschmaschine lieber anvertrauen: Jemandem, der eine nette, hochwertige, persönliche Broschüre gestaltet hat und jemandem, der Dir einen A4-Ausdruck vom heimischen Drucker in die Hand gedrückt hat? Wahrscheinlich wohl eher Anbieter 1 und genauso geht es Deinen potentiellen Kunden.


    Gruß


    Gidian

    Vorweg: Bitte verstehe meine Kommentare nicht als persönlichen Angriff oder dergleichen. Ich schreibe es einfach mal aus Sicht eines Werbetexters:


    Das wichtigste für die Website: Sie muss seriös und professionell wirken. Bunte Farben, viele Bilder, ein riesiges und so verspieltes Logo sowie die ebenfalls verspielte Schrift erwecken nicht das Gefühl, man hätte es mit einem vertrauensvollen Dienstleister zu tun. Weniger ist häufig mehr. Die einen mögen es konservativ nennen, ich nenne es eher seriös und professionell.


    "Geht Ihr Computer nicht, dann komme ich" (hier fehlt übrigens ein Punkt am Ende ;)), klingt ebenfalls nicht sonderlich professionell.


    Versetz Dich einfach mal in die Lage der Kunden: Die sitzen zuhause oder im Büro, der Rechner gibt ohne Vorwarnung den Geist auf und man muss ganz dringend etwas erledigen. Also bleibt nur noch der PC-Notdienst. Im Fernsehen gibt es aber ständig Berichte über unseriöse Anbieter, die mit bunten Bilder auf sich aufmerksam machen wollen. Was also tun? Wem kann ich vertrauen?
    Die Skepsis ist groß, das Angebot ebenso. Hier musst Du aus der Masse hervor stechen und auf den ersten Blick das Gefühl geben, dass man bei Dir in den besten Händen ist.



    Zur Werbung:
    Hier kann ich Dir leider nur bedingt weiterhelfen, da ich nur große Kunden betreue und da natürlich die Ansprüche und das Budget ganz anders aussehen. Ich versuche es aber trotzdem mal:


    1. Du schreibst, Du machst das zur Zeit schon nebenberuflich. Hast Du also schon einen gewissen Kundenstamm, von dem Du profitieren kannst? Mund-zu-Mund-Propaganda ist immer noch das Beste. Nutze Deine bisherigen Kontakte, damit Du weiterempfohlen wirst. Visitenkarten wirst Du sicher schon haben, die Du Deinen Kunden da lässt, aber wie sieht´s aus mit einer kleinen Broschüre, bzw. einem kleinen, unaufwändigen Faltblatt, in dem Du Dich und Dein Angebot (inkl. Preise) kurz vorstellst?


    2. Such Dir Unternehmen raus, für die Deine Dienstleistung in Frage kommt. Und dann stell Dich vor. So machst Du auf Dich aufmerksam und bist schon mal in den Köpfen der Leute drin ("Da war doch mal der Herr XY bei uns, den könnten wir anrufen..."). Lass auch hier etwas zurück, dass die Leute abheften können. Denkbar wären sogar verbesserte Konditionen für die Mitarbeiter, falls sie mal Probleme mit dem privaten PC haben. So könntest Du Deinen Kundenstamm erhöhen.


    3. Überlege Dir, wo Du Deine Zielgruppe geballt ansprechen kannst, ohne große Streuverluste. Geh zum Beispiel mal in Computergeschäfte und frage dort nach, ob Du Zettel, Visitenkarten oder ähnliches auslegen darfst. Das werden sicher nicht alle erlauben, weil einige ihren eigenen Service haben. Wenn sie diesen Service nicht anbieten, kannst Du vielleicht deren Kooperationspartner werden. Davon profitieren dann beide. Das Computergeschäft kann als Verkaufsargument anführen, sie hätten einen eigenen Service - und Du kommst an neue Kunden.


    4. Schau Dir die lokalen Zeitungen an. Sind diese voll von anderen Anbietern? Dann such Dir vielleicht ein anderes Medium. Oder überlege Dir eine auffällige Anzeige, die mit den anderen konkurrieren kann. Gibt es nur wenige Anbieter? Dann solltest Du dort auf jeden Fall etwas machen.



    Das wäre es, was mir spontan einfällt. Ich denke, Du solltest Dich auf günstige Werbemittel konzentrieren und schauen, wo Du am wenigsten Streuverluste hast. Am wichtigsten sind die persönlichen Empfehlungen Deiner Kunden. Versuche in dieser Richtung so viel wie möglich zu erreichen.


    Gruß


    Gidian

    Ich bin kein Verkäufer von Hardware, kaufe sie aber gelegentlich. Ich kann Dir gerne schildern, wie das bei mir abläuft:


    1. Ich informiere mich im Internet über die für mich besten Sachen. "Beste" bezieht Preis-Leistungs-Verhältnis mit ein.


    2. Ich schaue bei geizhals, was die Sachen so kosten. Gibt es sie in einem Ladengeschäft in der Nähe für den gleichen oder leicht teureren Preis, kaufe ich sie dort. Ich hatte schon öfter Probleme mit Hardware und in diesem Fall will ich einen direkten Ansprechpartner, der mir die Ware sofort austauscht (in den ersten 4 Wochen zumindest).


    3. Hat der Laden um die Ecke keine vergleichbaren Preise im Internet, schaue ich nach Händlern bei geizhals. Dabei sind mit die Bewertungen der bisherigen Käufer sehr wichtig - vor allem beim Service im Schadenfall und in Sachen Fernabsatzgesetz. Zudem schaue ich in Foren, wie die Erfahrungen sind. Ich bin bei den vielen "Schwarzen Schaafen" sehr vorsichtig geworden und zahle lieber ein paar Euro mehr bei einem seriösen Händler.


    4. Wenn ich mehrere Sachen bestellen muss/möchte, versuche ich so viel wie möglich bei einem Händler zu bekommen, um nicht x-mal Versandkosten zu zahlen. Ein breites Angebot ist in diesem Fall also sehr wichtig.



    Ebay steht bei mir ehrlich gesagt nicht auf der Liste. Dort tummeln sich zu viele Händler, die mir zu unseriös erscheinen. Und ich habe keine Lust, mir die seriösen heraus zu suchen bei den hunderten und tausenden von Ageboten.



    Tja, so ist die Sicht eines Käufers - auch wenn es nur meine ganz persönliche ist. Die Frage ist nun: Mit welchem Geschäftsmodell würdest Du mich auf Dich aufmerksam machen und davon überzeugen, dass ich bei niemand anderem als bei Dir bestellen soll?


    Versteh das jetzt bitte nicht als Angriff oder so auf Dein Vorhaben. Es ist nur so, dass die Idee einen Shop zu eröffnen sehr schnell geboren ist. Wie man ihn erfolgreich betreibt, ist eine ganz andere Sache. Und darüber haben sich schon viele Gedanken gemacht - häufig ohne Erfolg.


    PS: Wie sieht´s denn überhaupt mit Deinem Startkapital aus? Wenn Du Sachen anbieten willst, musst Du diese ja vorher erstmal einkaufen. Wenn Du erst nach erfolgreichem Verkauf die Ware bestellst, bedeutet das lange Wartezeiten, die niemand gern auf sich nimmt.
    Außerdem können ja auch ein paar unkalkulierte, bzw. unkalkulierbare Kosten auf Dich als Händler zukommen. Stichwort "Fernabsatzgesetz". Wenn Du bei den ersten 50 Käufern auf beispielsweise 10 Leute triffst, die Dir ihre geöffnete Ware zurückschicken, hast Du Versandkosten auf der Uhr und Waren, die Du schlecht wieder als Neuware verkaufen kannst. Falls Du es doch tust, wird sie Dir im schlimmsten Fall vom nächsten Käufer wieder zurück geschickt und es gibt noch eine schlechte Bewertung gratis dazu. Wenn Du aber das Fernabsatzgesetzt einschränkst (falls das überhaupt zulässig ist), wird es schwerer, Kunden zu gewinnen.


    Naja, und dann gibt es sicher noch jede Menge weiterer Stolperfallen. Dazu kommen Diskussionen mit Kunden, die defekte Ware reklamieren wollen, etc. Alles nicht so ganz einfach.


    Gruß


    Gidian

    Zur Krankenkasse, wundert mich, dass Du jetzt von Gewinn sprichst, denn meine KV meinte ausdrücklich, dass die 345 Euro Brutto wären. Denn da meinte ich auch, jenachdem was man verkauft hat man das doch schnell.


    Ich habe gerade mit der Krankenkasse meiner Frau gesprochen, denn unsere Situation ist momentan ähnlich: Sie ist in der Elternzeit und wir möchten nebenbei auf ihren Namen einen kleinen Online-Shop eröffnen, den sie als selbstständige Nebentätigkeit laufen lässt. Und da war eben auch die Frage, welche Dinge wir beachten müssen, damit sie sich nicht selbst zusätzlich versichern muss.
    Der Mann von der DAK meinte folgendes:


    - Nicht mehr als 18 Stunden arbeiten
    - Keine Angestellten
    - Der Verdienst darf nicht zu hoch sein, damit ihre eigentliche Arbeit (die ja momentan ruht) weiterhin als Haupteinnahmequelle gilt.


    Eine sehr ungenaue Angabe, aber er meinte, um auf der sicheren Seite zu sein, dürfe sie nicht mehr als 345,- Euro durchschnittlich verdienen. Damit ist das gemeint, was am Ende übrig bleibt. Oder anders gesagt: Das, was das Finanzamt als zu besteuernde Grundlage nimmt. Daher wahrscheinlich die Angabe "Brutto" von Deiner Krankenkasse. Und die Krankenkasse bekommt laut seiner Aussage nur Angaben mit einem Jahreswert, den sie dann auf die Monate verteilen.
    Macht ja auch Sinn: Wenn jemand keine Ausgaben hat, bedeuten 345,- Euro Umsatz gleich 345,- Euro Gewinn. Wenn ich einen Fernseher für 1000,- Euro verkaufe, aber 850,- Euro Kosten habe, dann dann macht das nur 150,- Euro Gewinn. Folglich kann der Umsatz kaum maßgeblich sein, denn dann wären ja eigentlich alle selbstständigen Nebentätigkeiten ausgeschlossen, die mit Kosten, bzw. Investitionen verbunden sind.


    Am besten telefonierst Du bei Deiner KraKa noch mal mit jemandem, der Ahnung hat.


    Gruß


    Gidian

    Hallo zusammen,


    ich brauche mal wieder Eure Hilfe. Vor längerer Zeit habe ich mal überlegt, einen kleinen Online-Shop zu eröffnen. Die Idee habe ich nie realisiert, aber auch nie verworfen. Nun überlege ich, ob ich den Shop zusammen mit meiner Frau aufziehe. Der nötige Gewerbeschein würde auf ihren Namen laufen. Sie ist momentan allerdings in der Elternzeit und ich weiß nicht, wie es mit der Krankenversicherung aussieht, wenn sie nun eine selbstständige (Neben)tätigkeit anfängt. Wäre sie dann nicht mehr durch ihren Arbeitgeber versichert und müsste sich privat versichern? Gibt es sonst irgendwelche Stolpersteine, auf die wir achten müssten?


    Die Arbeitszeit würde wohl bei ca. 20 Stunden pro Woche liegen, falls das relevant ist. Den Umsatz des Shops würde ich auf ca. 300-400 Euro pro Monat schätzen.
    Allerdings kommt noch etwas hinzu: Unser 2 Jahre alter Sohn sollte ab August oder September in den Kindergarten, bzw. zur Tagesmutter. Um nicht die vollen Kosten dafür tragen zu müssen, brauchen wir vom Jugendamt einen KiTa-Gutschein. Den bekommt man aber nur, wenn man arbeitet, egal, ob angestellt oder selbstständig. Und die wollen wissen, wie hoch wir den Umsatz des Shops einschätzen. Wir können da also keine geschätzten 100,- Euro angeben. ;) Wobei natürlich jeder Shop eine Anlaufzeit mit erstmal kleinerem Umsatz braucht - das werden die wohl verstehen.


    So, Ihr bemerkt mein, bzw. unser Dilemma. Aus verschiedenen Gründen können wir mit dem KiTa-Platz nicht warten, bis meine Frau ab März 2009 wieder arbeitet. Also wollen wir mit dem Shop zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen Geld verdienen, um den Platz zu bezahlen, zum anderen würde meine Frau dann als "arbeitend" gelten, wodurch wir einen KiTa-Gutschein bekämen. Und ganz nebenbei wäre es endlich der Startschuss für den Shop, den ich seit ca. 2,5 Jahren im Kopf habe.
    Wenn sie sich dadurch aber privat versichern müsste, würden wir am Ende noch draufzahlen - auch nicht Sinn der Sache. ;)


    Ich hoffe, Ihr könnt mir bei dieser Sache helfen.


    Danke


    Gidian