Beiträge von Trauben-Nuss

    Mit der Kleinunternehmerregelung hat das nichts zu tun... man ist halt nicht per Gesetz automatisch verpflichtet an Endkunden eine Rechnung zu schreiben.
    Ich persönlich würde bei Händlern nicht kaufen, wenn ich keine Rechnung bekomme...


    Gut, Danke. Wenn du mal was bei mir kaufst bekommst du eine:)

    Es ist ganz egal mit welcher Nummer du beginnst, hauptsache sie sind fortlaufend und man kann das System nachvollziehen.


    Viele Geschäfte beginnen mit hohen Fantasynummern um vor den Kunden nicht als Anfänger dazustehen.


    Was anderes zu Rechnungen, ich habe gelesen, daß man keine Rechnungen schreiben muß (Kleinunternehmer), außer den Kunde hätte gerne eine. Trifft das auch für Versand etc zu?

    Ich habe mich mittlerweile auch noch bei einem Steuerberater schlau gemacht und das bisher geschriebene stimmt mit dessen Angaben in etwa überein.


    Bei einer Einlage von gebrauchten oder ursprünglich für den Privatgebrauch gekauften Sachen ist man mit etwa 50% des Neuwertes ganz gut beraten. Wenn etwas im Vorfeld der Gründung direkt für das Gewerbe angeschafft wurde, kann man auch den Kaufpreis buchen.
    Es ist empfehlenswert eine genaue Liste anzufertigen, was alles eingelegt wurde.


    In meinem Fall waren es allerdings nur einige hundert Euro und nicht einige tausend.

    Wenn du Fotograf bist kannst du das Arbeitsmaterial und die Kosten doch als Betriebskosten angeben.


    Tauschgeschäfte kann man nicht absetzen außer ihr schreibt euch gegenseitig eine Rechnung. Für Spenden brauchst du eine Quittung. Geschenke bis 35 Euro im Jahr pro Person kannst du auch abschreiben.

    Die Vorsteuer kannst du sofort geltend machen.


    Alles GWG zwischen 150 und 1000 Euro werden dann in einem Pool zusammengefaßt und dann über 5 Jahre gemeinsam abgeschrieben.
    Gemeinerweise bedeutet das, daß ein 1200 Euro Computer üer 3 Jahre abgeschrieben wird während ein 600 Euro Computer im Pool über 5 Jahre abgeschrieben wird.

    Ich überlege gerade wie ich als Kleinunternehmer meine Paypal Umsätze und Gebühren am einfachsten in der Buchführung verwalte.


    Da Paypal die Gebühren je eingehender Zahlung sofort einzieht, und das auch auf der Kontoübersicht entsprechend ausweist, müßte es doch möglich sein, gleich den tatsächlichen Endbetrag zu buchen.


    Z.B. Verkauf für 20 Euro, 3 Euro Paypal Gebühren = 17 Euro auf dem Konto.


    EÜR Betriebseinnahme 17 Euro (anstatt Einnahme 20 Euro, Ausgabe 3 Euro).
    Der tatsächliche Geldfluß läßt sich ja anhand der Kontoübersicht nachvollziehen.


    Wäre das für die Buchführung mit EÜR ausreichend?

    Kühlschrankmagneten finde ich ganz praktisch. Ebay hat zu Weihnachten so schicke Sternchen verschickt.
    Wenn es ein nettes Design ist hängen sich die Leute sowas vielleicht an den Kühlschrank oder an eine Magnettafel oder die Garderobe und errinnern sich daran, wenn es zum PC Supergau kommt. Somit hat es auch eine gewisse Langzeitwirkung.


    Die Kosten dürften sich auch in Grenzen halten.

    Nein, den Gründungszuschuss muss man nicht zurückzahlen, aber den bekommt man auch nicht einfach so nachgeschmissen und dass Du den für eine Kleingewerbe bekommen würdest, halte ich für ausgeschlossen. Der Gründungszuschuss soll nämlich Existenzen sichern helfen, also hauptberufliche Geschäftstätigkeit fördern.


    Ich bezog mich auf diese Aussage. Als Kleingewerbe verstehe ich Gewerbe, die unter die Kleinunternehmerregelung fallen. War wohl ein Mißverständnis meinerseits.

    Das stimmt natürlich, Gründungszuschuß gibt es nur, wenn man das hauptberuflich betreibt.
    Aber man kann Hauptberuflich Kleinunternehmer sein.
    Sorry wenn ich das unklar ausgedrückt haben :) .


    Aber die Idee ist nicht schlecht, arbreitslos sein, neuen Job finden, Gründungszuschuß beantragen caipi

    Nein, den Gründungszuschuss muss man nicht zurückzahlen, aber den bekommt man auch nicht einfach so nachgeschmissen und dass Du den für eine Kleingewerbe bekommen würdest, halte ich für ausgeschlossen. Der Gründungszuschuss soll nämlich Existenzen sichern helfen, also hauptberufliche Geschäftstätigkeit fördern.


    ....


    Das stimmt absolut nicht. Den Gründingszuschuß beantragst du bevor du ein Gewerbe anmeldest, die Kleinunternehmerregelung nachdem du ein Gewerbe angemeldet hast. Und natürlich kann man auch mit einem Kleingewerbe eine Existenz sichern, es kommt nur darauf an, was man macht.


    Soweit ich weiß mußt du Arbeitslosengeld bekommen und das noch mindestens drei Monate lang. Und du mußt eine "Stellungnahme zur Tragfähigkeit deiner Existenzgründung" von einer fachkundigen Stelle haben. D.h du brauchst einen Businessplan etc, der einen Unternehmensberater oder Steuerberater etc davon überzeugt das du weißt, was du tust.


    Das Arbeitsamt gibt dir die ganzen Unterlagen, zum Businessplan findet sich viel im Internet. Die einfachste aber auch teuerste Möglichkeit ist, sich von einem Steuer/ Unternehmensberater beraten zu lassen. Die können dir schnell sagen ob und wie dein Plan Chancen hat.

    Websitegestaltung ist natürlich Geschmackssache. In deinem Fall reicht ja eigentlich die Angabe, was du machst, WO du bist, wie man dich erreichen kann und ggf was es kostet. Das paßt alles auf eine html Seite und ist beim Kaffeetrinken am Nachmittag erledigt.
    Kommentare wie WIR BAUEN NOCH UND SIND BALD WIEDER FÜR SIE DA finde ich eher kontraproduktiv, entweder du bietest den Service an oder nicht.


    Für die Zukunft:
    Reparaturen an Computern sind immer stark Vertrauenssache und wenn ich jemanden über eine Website suchen würde fände ich eine kurze Biographie und ggf ein Photo nicht schlecht. Bau ein Gästebuch ein und bitte deine Kunden einen Kommentar reinzuschreiben. Es geht nichts über ein Gästebuch mit glaubhaften Kommentaren von zufriedenen Kunden.

    Soweit ich weiß gibt es doch die Möglichkeit der Sacheinlagen und Eigenleistungen.
    Wenn ich z.B. ein Gewerbe als Tischler anmelde und bringe aus meinem Privatvermögen Werkzeuge und Verbrauchsmaterial in mein Gewerbe ein, muß ich das doch berücksichtigen können.

    Ich habe vor kurzen ein Gewerbe angemeldet und bastele gerade als Kleinunternehmer and meiner ersten EÜR. Da ich handwerklich tätig bin habe ich einiges an Sacheinlagen aus meinem Privatbesitz in mein Gewerbe mitgenommen und ich würde gerne wissen wie ich das am besten verbuche.


    Z.B. Gewerbeanmeldung 15.01.2008
    Sacheinlagen und Eigenleistungen -1000 Euro
    Computer, Werkzeug (auflistung) usw.


    D.h. ich starte mein Gewerbe praktisch mit -1000 Euro, für die ich naturgemäß keine Belege habe weil sie aus meinem Privatbesitz kommen.


    Wie detailiert beschreibt man sowas? Benennt man z.B. bei Fachliteratur jeden einzelnen Titel oder kann man das zusammenfassen?


    Sehe ich das richtig?


    Vielen Dank!

    Ich arbeite viel mit Paypal und habe und neben Euro auch USD oder GBP auf dem Konto mit denen ich dann auch wieder Ware einkaufe. Jetzt überlege ich wie ich das am besten in eine EÜR einbaue, wie rechnet iht so etwas um? Nach dem ungefähren aktuellen Wechselkurs?