Beiträge von EarlyStages

    Liebe Leute,


    ich habe eine Frage. 2015 war ich erst vier Monate noch Freiberufler in NRW (davor auch mehrere Jahre), danach acht Monate lang Angestellter in Hamburg. Meine Freiberuflichkeit habe ich nach April 2015 aufgegeben und die Betriebsaufgabe dem Finanzamt in NRW gemeldet. Dabei habe ich die Umsatzsteuererklärung 2015 auf Papier eingereicht für diese vier Monate, da das FA dies von mir forderte.


    Fragen:


    1) Wenn ich nun die Einkommensteuererklärung für 2015 erstelle, kann ich diese dann bei meinem "neuen" Finanzamt in Hamburg einreichen? Dann würde ich diese als eine einzige Steuererklärung sowohl für die vier Monate Freiberuflichkeit in NRW wie auch die acht Monate als Angestellter in Hamburg einreichen. Geht das?


    2) Die Umsatzsteuererklärung für 2015 habe ich damals auf Papier eingereicht (wie gesagt nach der Betriebsaufgabe in NRW). Muss ich diese nun noch mal zusätzlich elektronisch einreichen?


    Nach Internetrechechen gehe ich erst mal davon aus, dass es so funktioniert, aber ich bin mir nicht zu 100% sicher, da neben dem Umzug eben noch der Aspekt des Wechsels Freiberufler -> Angestellter hinzukommt.


    Vielen Dank für jeden Tipp.

    Danke noch einmal für die Antworten, fitheach. Ich habe mir das Ganze noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Da ich ohnehin meine Buchungen möglichst komplett von einem Steuerberater überprüfen lassen wollte, ist es wohl am sinnvollsten, wenn er die ganze "Geschichte" komplett übernimmt und alles noch einmal selbst bucht. Für das nächste Mal werde ich dann von ihm lernen bzw. mir das Wichtigste abgucken.


    Meine abschließenden Überlegungen: Sollte der Steuerberater (STB) dann nicht auch gleich neben der Einkommen- auch die Umsatzsteuererklärung in die Hand nehmen? Ich kann die Umsatzsteuererklärung ja, wenn ich sie selbst erledigen will, nur dann machen, wenn ich die Informationen des STB über die tatsächlich angefallene Umsatzsteuer habe. Und: Die UST-Erklärung müsste ich persönlich bis Ende Mai machen, aber ob die Einkommensteuererklärung, die der STB anfertigt, bis dahin fertig ist, weiß ich nicht. Bei mir kommt nebenbei gesagt hinzu, dass das FA für 2009 keine monatlichen oder quartalsweisen UST-Zahlungen von mir wollte, sondern mich angewiesen hat, diese erst nachträglich mit der UST-Erklärung zu überweisen. Kann die UST-Erklärung dann notfalls auch nach Mai beim FA eingehe, wenn der STB sie angefertigt hat?


    Bedauerlich finde ich nur, dass meinem Verständnis nach für mich gar nicht ersichtlich sein wird, wie der STB welche Buchung vornimmt, wenn er die Einkommensteuererklärung macht. Das Formular mit Angaben zu Sonderausgaben etc. werde ich wahrscheinlich von ihm kriegen, weil ich es für das FA unterschreiben muss, aber ob er im einzeln genauso bucht, wie ich es hier gemacht habe, wird wohl im Dunkeln bleiben. Der Vergleich wäre schon sehr interessant, z.B. ob er nun überall das gleiche Konto anspricht wie ich es getan habe.

    Danke erst einmal euch allen für die hilfreichen Kommentare. Es waren durchaus einige Infos dabei, die für mich neu waren bzw. mich nachdenklich gemacht haben. Ich zitiere mal Fitheach:



    Hinsichtlich des Einkommensteuerformular sind wir beim Steaksalzen... das macht für einen STB definitiv keinen Sinn. Er hat sein eigenes Erfassungsprogramm, muss zum Prüfen deiner Unterlagen die Daten auch noch einmal erfassen. Wie soll er sonst später den Bescheid des FA prüfen? Außerdem ist auch hier der Zeitaufwand der Eingabe im Verhältnis zum Prüfen zu vernachlässigen, daher wäre ein Preisnachlass ebenfalls vernachlässigbar.


    Gut, dass er ein eigenes Erfassungsprogramm verwendet ist ein Punkt, den ich so nicht berücksichtigt habe, auch wenn das nachvollziehbar ist.


    Was allerdings Sinn macht, ist alle Unterlagen pünktlich, vollständig, geordnet und TRANSPARENT abzugeben. Wenn der STB nicht nachforschen muss, sondern die Daten einfach in den Rechner haut, dann hat er selbst bei einer geringen Gebühr einen vernünftigen Deckungsbeitrag. Da kannst du am meisten sparen!


    Dann ist es scheinbar nicht üblich, dass der STB Dateien aus der Buchhaltungssoftware einfach übernimmt? Ich arbeite mit Taxpool, da ist alles fix und fertig gebucht und könnte so theoretisch leichter geprüft werden.


    Es geht auch nicht nur ums Geldsparen, sondern der Punkt ist aus meiner Sicht auch: Wenn der STB zum Beispiel noch mal alle Buchungen inklusive der Kontoauszüge nachprüft, wäre das nicht ohne. Ich habe als Anfänger noch kein Geschäftskonto, weil ich anfangs nicht wusste, ob ich dieser Tätigkeit überhaupt länger als 3 Monate nachgehe. Da auf dem Konto also Privates und Geschäft vermischt sind, würde er sehr lange brauchen, es sei denn, ich kopiere die Auszüge und markiere relevante Stellen o.ä.... ich habe wie gesagt noch keine praktischen Erfahrungen mit STB gesammelt.


    Anderes Beispiel: Ich habe letztes Jahr zweimal höhere Beträge in meine Rürup-Rente überwiesen, was ja als Sonderausgaben vermerkt wird. Ich sehe das jetzt auf einen Blick, kann also auch sofort die Buchungen in meinen Kontoauszügen zuordnen, während der STB, wenn er alle Buchungen auf meinem Konto überprüfen wollte, das erst mal nachvollziehen müsste - so sehe ich das jedenfalls.


    Was ich mache, weiß ich jetzt immer noch nicht so genau... meine Überlegung: Ich beauftrage einen STB, der quasi alles noch mal durchprüft und lasse ihn die Ust- und Einkommensteuererklärung machen bzw. frage, was er an Unterlagen braucht. Lässt der STB dem Kunden, hier also mir, üblicherweise dann die von ihm ausgefüllten Formulare zukommen, damit ich sie an das Finanzamt weiterreiche, oder wie läuft das üblicherweise? Dann würde ich ja auch genau sehen, wie er z.B. gewisse Sonderausgaben (Fernstudium etc. bei mir) einträgt und wüsste das für das nächste Mal...


    Zur Sicherheit noch: Wenn der Steuerberater bei der Erstellung der Ust- und Ekst-Erklärung hilft, muss diese doch nicht unbedingt bis Ende Mai beim Finanzamt vorliegen, oder? Meines Wissen kann sie dann auch später eingehen... die Frage wäre ja, ob der STB, für den ich mich entscheide, gerade freie Kapazitäten hat.

    Hallo,


    kurz zu meinem Hintergrund: Ich habe die Steuererklärung und meine EÜR 2008 noch selber in die Hand genommen. Bei der Steuererklärung 2009 sehe ich das nun etwas anders, denn im Laufe meiner noch nicht lange ausgeübten Tätigkeit sind mir diesmal grob 4-6 Dinge nicht ganz klar, soll heißen: Was ich wo buchen muss, ist mir bei einigen ganz speziellen Dingen diesmal unklar, daher will ich das unbedingt mit einem Steuerberater erklären.


    Frage: Hat jemand von euch schon mal die Steuererklärung größtenteils selbst gemacht und diese lediglich vom Steuerberater auf Korrektheit prüfen lassen bzw. einige wenige Fragen dazu gestellt? Wie der Großteil einzutragen ist, ist mir nämlich klar, bei der EÜR ebenso. Bei der EÜR wäre es vielleicht sinnvoll, wenn sich ein Steuerberater die ca. 50 Buchungen mal ansieht und guckt, ob wirklich alle Konten korrekt sind.


    Was ich aber nicht will, ist jemand der nochmals sämtliche Buchungen inklusive der Kontoauszüge etc. prüft, das ist nämlich absolut nicht notwendig und würde nur unnötig teuer. Wie sind denn eure Erfahrungen, sind Steuerberater normalerweise darauf eingestellt, ihre Beratung wie von mir gewünscht nur relativ eingeschränkt durchzuführen? Und sind sie unter Umständen so unbürokratisch und flexibel, dass ich ihnen meine Taxpool-Datei mit der EÜR, den Fragen und nötigen Unterlagen einfach zuschicken kann? Ich stelle mir das so vor, dass ich das Einkommensteuerformular provisorisch ausfüllen und von ihm prüfen lassen könnte. Ich würde mich sehr freuen über eure Meinung/ kurze Erfahrungsberichte.

    Danke für Deine Antwort! Ich habe mit der Information weiter recherchiert und kann sie bestätigen:


    "Werbekosten: Ein Unternehmer muss häufig gerade am Beginn seiner Tätigkeit viel Geld in Werbung investieren. Dazu zählen bspw. Anzeigen in Zeitungen oder Fachzeitschriften, das Erstellen von Werbemitteln wie Flyer, Visitenkarten oder einer Internetpräsenz. "
    http://www.betriebsausgabe.de/werbekosten-45.html


    Zu unterscheiden ist offensichtlich zwischen den Kosten für die Erstellung der Homepage (Abschreibung) und der Pflege (Werbekosten):
    http://www.betriebsausgabe.de/forum/topic-45.html

    Hallo zusammen,


    nachdem mein Provider mir die Jahresrechnung zugesendet hat, überlege ich nun, auf welches Konto ich die angefallenen Kosten für meine Homepage buchen kann - immer unter der Voraussetzung, dass diese (ausschließlich zur Präsentation meiner freiberuflichen Tätigkeit verwendet) auch als Betriebsausgabe geltend gemacht werden können, wovon ich zumindest ausgehe. Weiß jemand, welches Konto dafür geeignet ist?

    Hallo,


    ich habe Anfang des Jahres einen Brief vom Finanzamt erhalten, in dem erwähnt wurde, dass ich ab dem 1.1.09 nicht mehr verpflichtet bin, Umsatzsteuer-Voranmeldungen abzugeben bzw. entsprechende Vorauszahlungen zu tätigen. Begründung: Im ersten Jahr meiner freiberuflichen Tätigkeit betrug meine Ust weniger als 1000 Euro, zumal ich eher ausländische Kunden hatte.


    Weiter heißt es: "Beträgt Ihre Umsatzsteuer für 2009 [...] mehr als 1000 EUR, sind Sie verpflichtet, dies dem Finanzamt mitzuteilen und Ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen ab dem folgenden Kalenderjahr vierteljährlich bzw. monatlich abzugeben."


    Da ich mittlerweile mehr deutsche Kunden habe, rechne ich momentan damit, im September oder Oktober noch über die Grenze von 1000 EUR Ust für dieses Jahr zu kommen. Muss ich das dem Finanzamt unverzüglich mitteilen und die Ust abführen, oder die gesamte Ust erst Ende des Jahres zahlen und ab 2010 wieder Voranmeldungen machen?


    Viele Grüße
    Early Stages

    Ich habe mal wieder eine Frage, die das Buchen betrifft.


    Ich habe einen Drucker gekauft und will diesen nun abschreiben - die Abschreibung für die entsprechenden Monate im ersten Jahr buche ich am 31.12., da fällt dann also eine Buchung an.


    Wie ist es aber mit dem eigentlichen Kauf des Druckers - der kann meinem Verständnis nach ja nicht gebucht werden, weil er sonst von der Buchhaltung als Betriebsausgabe/Betriebskosten (=sofortige Abschreibung) verstanden würde. Als Gegenbeispiel, damit klar wird, was ich meine: Büromaterial und andere Dinge, die sofort abgeschrieben werden, würde ich im Gegensatz zu dem Drucker, der 3 Jahren lang abgeschrieben wird, normal über das entsprechende Konto buchen, woraufhin das Büromaterial als Betriebsausgabe erfasst würde.


    Irgendwas muss ich aber ja doch tun, um zumindest die Vorsteuer für den Drucker zu buchen. Geht das dann separat über das Umsatzsteuerkonto?

    Hallo Dorintia,


    danke für Deinen Kommentar. Das Lieferdatum etc. bleibt natürlich gleich, aber der Knackpunkt dürfte das Datum der Rechnungstellung sein. Ich gehe davon aus, dass der Kunde keine Rechnung haben will, auf dem das Datum aus dem November 2008 vermerkt ist - ich persönlich hätte nichts dagegen, zumal das die Sache wirklich vereinfachen würde. Ich muss da mal nachhaken... wenn er signalisiert, dass ihm das egal ist, umso besser. Aber ich vermute mal, dass er das aktuelle Datum haben will.

    Hallo Suxxess,


    danke für Deine Antwort! Ich hätte genauer schreiben sollen, wie es bei mir aussieht, merke ich jetzt - ich bin nämlich freiberuflicher Übersetzer und Dolmetscher mit Ist-Besteuerung und Einnahmen-Überschuss-Rechnung.


    Das heißt, dass ich wie auch in diesem Fall eine Einnahme wie eine bezahlte Rechnung in meiner Buchhaltung erst dann erfasse, wenn das Geld auf meinem Konto eingeht. Deshalb habe ich die Rechnung noch gar nicht gebucht. Die Frage wäre jetzt, ob ich die ausgedruckte Rechnung, die ich nicht abgeschickt habe, vielleicht einfach als ungültig kennzeichne, was ja in etwa einer Stornierung entsprechen würde, mit dem Vermerk "Rechnung nicht abgesendet". Wahrscheinlich ist das die einzige Möglichkeit, denn mit dem Datum von 11/08 kann ich diese alte Rechnung nicht stellen, und "verschwinden" lassen kann ich sie ja auch nicht.

    Hallo,


    ich habe mich schon Mitte Januar über eine offene Rechnung gewundert, weil der jeweilige Kunde sonst schnell gezahlt hat. Jedenfalls habe ich dann das Verzeichnis mit Rechnungen im PDF-Format geprüft und in meinem E-Mail-Programm (Opera) leider nicht feststellen können, dass ich die Rechnung abgeschickt habe. Es sieht also stark danach aus, dass sie gar nicht rausgegangen ist, obwohl ich sie zumindest getippt habe. Bevor ihr euch wundert: Ich hatte zu dem Zeitpunkt recht viele Rechnungen, und es handelte sich um einen sehr kurzen Auftrag. Trotzdem kommt mir das komisch vor. Möglicherweise zeigt Opera einfach nicht an, dass ich die E-Mail geschickt habe... jedenfalls ist es mir noch nie passiert, dass ich vergessen habe, eine geschriebene Rechnung abzuschicken.


    Problem: Wenn ich das jetzt nachträglich mache, passt die Rechnungsnummer ja nicht mehr. Was kann man da machen? Ich kann die Nummer ja auch nicht in die jetzt aktuelle Rechnungsnummer ändern, weil ich sonst zwischen, sagen wir mal 38 und 40, eine Lücke hätte. Wenn ich die Rechnung mit der alten Nummer stelle, müsste ich korrekterweise das Datum ändern. Mist. :-( Was macht man in solchen Fällen, kann mir das jemand sagen? Oder wäre eine Lücke zwischen 38 und 40 akzeptabel für das Finanzamt?

    Hallo,


    ich habe mal eine allgemeine (Verständnis-)Frage, die sich auf private Rentensversicherungen bezieht. Auf Seiten wie diesen wird darauf hingewiesen, dass man noch bis Jahresende einen Vertrag abschließen kann, um Steuern zu sparen:


    http://www6.cosmosdirekt.de/webapp/stat/SessionServlet?url=/html/produkte/versicherung/rente/basis_ruerup/index.html&k_vtweg=00000&con_id=XjM3EgrodE8ADqAuU4cAAAA1


    Abgesehen davon, dass die Altersvorsorge im Vordergrund stehen sollte: Stimmt es denn, dass der Abschluss allein bis zum 31.12. reicht, damit ich später bei der Einkommensteuererklärung diesen Betrag als Altersvorsorge angeben kann? Muss nicht der Betrag auch noch im Jahr 2008 von meinem Konto abgebucht werden? Wenn ich ihn so spät abschließe, gehe ich mal davon aus, dass er auch erst 2009 abgebucht wird.


    Oder macht es einen Unterschied, ob man Angestellter oder Freiberufler ist? Als Freiberufler zahle ich ja (wie auch der Angestellte) Steuern auf das Geld, dass 2008 noch auf meinem Konto eingeht. Wenn ein Kunde eine hohe Rechnung erst 2009 bezahlt, wird sie auch dann erst versteuert. Kann mir jemand sagen, wie das hier bei der Altersvorsorge läuft?

    Hallo Sven,


    danke für Deine Antwort. Ja, der Zusammenhang ist meines Erachtens deutlich erkennbar. Ich habe ein Diplom als Übersetzer und Dolmetscher, spezialisiere mich bei der Arbeit insbesondere auf die Bereiche Technik und Wirtschaft und beginne nun ein Fernstudium als Wirtschaftsingenieur. Inhaltlich trifft es das genau, deshalb will ich mich auf diesem Weg weiterbilden, um noch mehr Fachwissen für meine Fachgebiete zu bekommen und das so auch nachweisen zu können.


    Ich habe Links gefunden, die auf das Konto 4945 Fortbildungskosten hinweisen, das habe ich mir mal angelegt.


    Fraglich ist noch, wie es mit den Fahrtkosten zur Hochschule aussieht. Kann ich die absetzen, wenn ich Einzelfahrscheine kaufe und mit der Bahn hinfahre?
    Ich weiß leider nicht, wo man soclhe Dinge nachlesen könnte.

    Hallo,


    bei mir geht es um die Absetzbarkeit von Kosten für ein Fernstudium, das ich nun im WS 2008/09 neben meiner freiberuflichen Tätigkeit beginne.


    Die Forensuche hat schon mal zu Tage gefördert, dass es diese Möglichkeit für Unternehmer gibt.


    Aber: Kann mir jemand sagen, wie und wo ich die entsprechenden finanziellen Aufwendungen in meiner Buchhaltung vermerken kann? Als Übersetzer und Dolmetscher mache ich eine EÜR und habe bislang relativ wenig zu buchen gehabt, daher weiß ich noch nicht, welches Konto für eine Fortbildung dieser Art das richtige ist.


    Und: Ich gehe mal davon aus, dass ich den Semesterbeitrag (Sozialbeiträge etc.) und die zusätzliche Gebühr pro Kurs (die sind ja kostenpflichtig) absetzen kann. Zählen denn auch Dinge wie die Fahrten zu den Präsenzphasen an der Hochschule dazu? Ich habe kein Monatsticket, sondern muss mir jedes Mal Einzelfahrscheine für die Fahrten zur Hochschule besorgen.


    Ich danke euch schon vielmals im Voraus für eure Tipps!

    Jetzt habe ich doch noch mal eine Frage. Ich denke momentan darüber nach, meinen 3 Jahre alten PC flottzumachen, indem ich den Arbeitsspeicher erweitere. Nun bin ich selber aber erst seit knapp 7 Monaten freiberuflich tätig und habe den PC also nicht in diesem Zeitraum gekauft. Kann ich die Umsatzsteuer vom Finanzamt beim Kauf des Arbeitsspeichers zurückerhalten, oder muss der PC dazu zum Betriebsvermögen zählen?


    Danke!

    Hallo,


    eine Frage zur Umsatzsteuer: Wie immer gebe ich diese bis zum 10. eines Monats per Elster dem Finanzamt bekannt. Nun muss ich auch erstmals wirklich Umsatzsteuer zahlen. Wird die angegebene Umsatzsteuer von meinem Konto durch das Finanzamt eingezogen, oder muss ich sie von mir aus überweisen? Die Anmerkung in Elster hier lässt mich nämlich zweifeln:


    "Die Vorauszahlung ist am 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums fällig und an das Finanzamt zu entrichten. Wird die Einzugsermächtigung wegen Verrechnungswünschen ausnahmsweise widerrufen, ist ein durch die Verrechnung nicht gedeckter Restbetrag zu entrichten."


    "Entrichten" klingt für mich wie eine Überweisung, der nachfolgende Satz deutet aber daraufhin, dass das Finanzamt automatisch eine Einzugsermächtigung hat. In den Monaten vorher habe ich nur zweimal automatisch die angegebene Vorsteuer auf mein Konto erstattet bekommen.


    Vielen Dank
    Early Stages

    Danke für die Antwort! Dann bin ich ja beruhigt - zum Abzug der Vorsteuer bin ich berechtigt.


    Eine Frage hätte ich aber noch: Wenn ich nun eine Festplatte für meinen PC kaufe, kann ich diese ja nicht als GWG abschreiben, sondern nur den PC, den ich mir zugelegt habe. Nun gibt es in der Einkommensteuererklärung ja den Bereich "Sonstige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben für" und dann ein Feld "Porto, Telefon, Büromaterial". Da würde mich interessieren, ob beispielsweise die Druckerpatrone, aus meinem eingangs genannten Beispiel auch dazu zahlen würde. Da frage ich mich, wie "Büromaterial" definiert wird, darunter könnte man neben Papier und Schreibgeräten ja durchaus noch andere Dinge verstehen.


    Gut, dieses Jahr ist der Steuererklärung ja bereits rausgegangen, aber im Hinblick auf die nächste, die mit Sicherheit umfangreicher für mich wird, würde mich das sehr interessieren.


    Viele Grüße
    Early Stages