Beiträge von Epic

    Zitat von Jordan

    ich versteh jetzt nicht.


    also ich hätte schon den buchungssatz wareneingang an bank schon ende dezember buchen müssen obwohl ich noch garnicht die ware und die rechnung hatte?


    für mich etwas unverständlich!

    Wenn Du tatsächlich Rechnungen bezahlst ohne das Du eine Rechnung geschweige den überhaupt Ware bekommen hast ist das so...... allerdings ist die Vorsteuer erst abziehbar wenn die Leistung ausgeführt wurde und Dir eine Ordnungsgemäße Rechnung vorliegt.


    Normalfall läuft aber so: Kunde bestellt Ware......... Ware wird geliefert........ Rechnung kommt............ Kunde bezahlt Rechnung........


    der Kunde bucht bei sich die Betriebsausgabe zum Zeitpunkt des Geldabflusses wenn er den seinen Gewinn nach § 4 (3) EStG ermittelt


    Gruß Epic03

    Zitat von julchri

    ja


    nicht ja, "Nein" bei Gewinnermittlung nach § 4 (3) EStG gilt das Zufluss- Abflussprinzip. Es wird also erst dann gebucht wenn Geld kommt oder geht.


    Gruß Epic03

    Zitat von alice73

    hallo Epic,
    danke das Du geantwortet hast:p


    also...
    als ich den Monat fertig gebucht hatte, war der Saldo nicht identisch mit dem Kontoauszug.
    Es fehlten 212,23€ ja, nachdem ich mir den Auszug gedruckt hatte und verglichen habe, war von den Buchungen alles O.K.
    Nur die doofe Differenz ist immer noch da


    -Kontrollier ob alle Auszüge vorhanden sind.


    -Überprüfe ob der Anfangssaldo in Deiner Fibu ok war (vieleicht kommt die Diff aus einem früheren Zeitraum)


    -Vieleicht eine Buchung Bank an Bank dabei ?


    mehr fällt mir spontan auch nicht ein.


    Gruß Epic03

    Zitat von boundles

    NOCH EIN TIPP: Mit der Abgabe einer USTVoranmeldung wäre ich SEHR SEHR vorsichtig, weil sie unter Umständen vom FA so verstanden wird, dass ihr zur Regelbesteuerung optiert. Wie ich das sehe müsst ihr es in der Umsatzsteuererklärung angeben. Macht zur Not einfach noch eine Frage bei www.frag-einen-anwalt.de auf.

    Es gibt Leute die halten es für Verfassungswidrig das in so einem Fall wie diesem die Steuerschuldnerschaft auf den Kleinunternehmer übergeht, welcher im steuersystem Umsatzsteuerlich gar nicht richtig registriert ist.......... aber es ist nunmal so. Folglich müssten auch Umsatzsteuer Voranmeldungen abgegeben werden. Ich gebe Dir Recht das es tatsächlich vom Fa. versehentlich als Option verstanden werden könnte, daher würde ich der Voranmeldung noch ein kurze Erläuterung hinzufügen.
    Sämtlich USt erst in der Umsatzsteuererklärung zu melden birgt meiner Meinung nach die Gefahr das Verspätungszuschläge festgesetzt werden könnten (bei Kleinbeträgen sollte es kein Thema sein).


    Gruß Epic03

    Zitat von msaudi

    Ja aber wie soll ich denn die Umsatzsteuer in Deutschland veranlagen wenn ich doch gar keine UstVoranmeldung mache? Bin doch Kleinunternehmer und nicht Vorstuerabzugsberechtigt, habe also nichts mit Steuern am Hut....
    Das ist das was ich nicht verstehe... normalerweise müsste ich doch weiterhin als Privatperson von Google behandelt werden, oder?


    Natürlich, grundsätzlich hast Du mit Umsatzsteuer auch nichts zu tun. Der 13b UStG stellt eine Ausnahme dar. In dem Fall ist eine Umsatzsteuer Voranmeldung für den entsprechenden Zeitraum wo die Steuer enstanden ist abzugeben.


    Gruß Epic03

    Zitat von qdream

    Ich denke ja nach...


    Wenn ich es als negative Betriebseinnahme ansetze, könnte ich ja so meinen Umsatz senken und so theoretisch immer Kleinunternehmer bleiben. Daher würde ich zur Betriebsausgabe tendieren...Aber ich meine irgendwo gelesen zu haben ,dass es nicht so sei.

    Oh Oh Oh caipi Wenn Du eine Provison gewährst stellt das für Dich primär eine Einnahme dar ? wenn auch eine negative ? Nein, natürlich ist es für Dich Aufwand und wird dann auch als Provisionsaufwand verbucht.


    Gruß Epic03

    Zitat von qdream

    Also muss ich keine MwSt zahlen, da es eine Leistung war, die auf einem Server in England von einem Unternehmen in England ausgeführt wurde und das Ergebnis wurde mir elektronisch nach Deutschland übermittelt?


    Sag hast Du meinen Beitrag (No.2) überhaupt gelesen ??? Dort hab ich doch bereits erklärt wie ich die Sache sehe. Sei nicht beleidigt, aber ständig alles mehrfach schreiben zu müssen macht echt keine Laune.


    Gruß Epic03

    Sorry, aber die Frage lässt sich von hier aus wirklich nicht beantworten, weil es einfach zuviele Möglichkeiten gibt....... Vieleicht kann ich Dir einen Tip gegeben wenn Du mal beschreibst wo genau Du eine Differenz festgestellt hast.


    Gruß Epic03

    Zitat von magxxl

    nochmal kurz dazu,


    wenn ich investitionen von ca 11t in 12.2003 und 01.2004 hatte kann ich da auch noch etwas bezüglich vorsteuer machen? oder ist das schon all zu weit entfernnt?


    gewerbe ist 10.2005 angemeldet!


    Generell kann man da weder ja noch nein sagen. Hängt mehr oder wenige davon ab um was für eine Art von Selbständigkeit es sich handelt und über welchen Zeitraum sie nachverfolgbar geplant wurde. In den allermeisten Fällen ist der Zeitraum allerdings zu weit entfernt so das keine Vorsteuer mehr geltend gemacht werden kann.


    Gruß Epic03

    Zitat von bosc

    Das Problem dabei ist nur, wenn es eine fernmuendliche Aussage ist, jene nach ein paar Jahren (bei einer eventuellen Betriebspruefung) noch beweiskraeftig nachzuhalten. Habe auch überlegt den Herrn zu bitten, es mir schriftlich zu geben. (z. B. das leidige Thema mit dem Porto)

    Kein Problem, ich habe nicht von Fernmündlichen Auskünften gesprochen caipi Verbindliche Auskünfte erhält man beim Fa nur wenn man sie schriftlich stellt und explizit um eine verbindliche Auskunft bittet. Viele schreckt es allerdings ab weil es etwas länger dauert und in unser heutigen Gesellschaft muss ja jeder immer gleich alles Sofort und natürlich Umsonst haben :D


    Gruß Epic03

    Zitat von qdream

    Bleibt die Frage, ob die Provision als Betriebsausgabe oder als negative Betriebseinnahme zu verbuchen ist?

    Nicht wirklich. Denke bitte nochmal über die Frage nach! Ohne das die Leute ein ganz kleines bisschen mit denken macht es nämlich keinen Spaß :(


    Gruß Epic03

    Zitat von qdream

    Auch wenn der Ort der Leistung England ist oder gerade dann? Sorry...ist schon spät...

    Nein, dann gerade nicht. Was ich oben geschrieben habe gilt nur wenn der Umsatz in Deutschland als ausgeführt gilt.


    Gruß Epic03

    Zitat von boundles

    Mist !! Ein Kleinunternehmer muss eben doch MwSt auf ausländische Rechnungen zahlen (13b ist von der Kleinunternehmerregelung nämlich ausgenommen !!) und ich muss jetzt fett nachzahlen und hoffen dass es keinen Ärger gibt


    Poloatze hat eigentlich nichts anders geschrieben........ es kommt darauf an wo die sonstige Leistung als ausgeführt gilt. Nur wenn die Leistung in Deutschland als erbracht gilt zieht der 13b UStG und dann natürlich auch für Kleinunternehmer. Deshalb sag ich immer wieder holt Euch im Web nur Anregungen und Lösungsansätze. Eine Verbindliche Auskunft bekommt Ihr nur beim Finanzamt oder beim Steuerberater (welche bei Falschauskünften Haftbar gemacht werden kann). Ganz oft hängt die richtige Lösung an ganz kleinen Details und werden die nicht richtig geklärt kann es richtig teuer werden.


    Tut mir echt leid für Dich boundles. Aber ich an Deiner Stelle würde jetzt nicht übereilt handeln. Geh zu einem Steuerberater und kläre den Sachverhalt genau ab und vorallem was Du wie und vorallem "wann" zu tun hast. Trifft alles zu hast Du zumindest leichtfertig Umsatzsteuern verkürzt, es gilt also jetzt Schadensbegrenzung zu betreiben.


    Gruß Epic03

    Zitat von Bling-Bling

    Erstmal vielen Dank !

    Werde da mal schauen, hoffe ich finde was geeignetes. :)


    Doch das wirst Du. Die Seite ist sehr gut aufgebaut und alles wird sehr viel besser erklärt als ich es tun könnte :-) Die Minijob-Zentrale ist Melde und Einzugstelle für Minijobs und das zu wissen ist doch schonmal viel Wert :D


    Gruß Epic03

    Zitat von Bling-Bling

    Danke Epic, aber dort haben wir so 'nen Haushaltcheck ausgefüllt, die Anstellung würde nicht von PRivat machber sein, er als Eigentümer Vorsitzender Wohnbedarfsgemeinschaft ist.

    Wie müsste er die Steuern denn abführen, wo und was anmelden ?


    Entschuldige bitte, Du hast natürlich Recht. Scheinbar habe ich Deine frage nicht ausreichend gelesen.......... es handelt sich ja nicht um eine Beschäftigung im eigenen Haushalt :rolleyes:



    Also liegt hier eine normale geringfügige Beschäftigung vor. Alle informationen zum thema geringfügige Beschäftigung (minijob ) erhälst Du auf Homepage der Minijobzentrale hxxp://www.minijobzentrale.de/


    Gruß Epic03

    Das mag nicht nur der Auslöser sein *G* das ist der Auslöser. Nur durch das genannte Urteil sind schließlich solche etwaigen Steuervorteile möglich geworden. Fraglich bleibt also weiterhin was mit den ganzen UN ist die immer davon ausgegangen sind das sie ihre Pkws zu mehr als 50% betrieblich nutzen...... Aufeinmal stehen sie in der Beweispflicht und müssen zumindest Glaubhaft machen das sie über den 50% liegen.


    Ich habe leider noch keine neuen Infos darüber wie man die betriebliche Nutzung rechtssicher ohne Führung eines Fahrtenbuches belegen kann. Wenn jemand was hört ? immer her damit


    Gruß Epic03

    Zitat von halihalo

    DANKE ! Soweit fast alles verstanden und die letzten tage auch die Threads über fahrtenbuch , 1% Regelung etc. gelesen.....
    Mir "schwimmen" schon die Augen caipi ...


    Aber für mich bleibt folgende Frage unbeantwortet:


    Auto kaufen, Vorsteuer einreichen, Nutzung über 50% betrieblich , Übernahme in Betriebsvermögen- aber dennoch Abrechnung nach 30 cent Regelung.
    Ist das möglich ????


    Nein, das geht nicht. 30 Cent pro Km nur wenn der Pkw im Privatvermögen bleibt. Legst Du den Pkw ins Bv ein, kannst Du nur die Afa und die tatsächlich enstandenen Kosten als Betriebsausgabe geltend machen. Und nicht vergessen die Privatnutzung ist USt Pflichtig :D


    Gruß Epic03

    Hier müssen die Voranmeldungen für jeden Monat nachgereicht werden.


    Zitat von Purzel


    Zweite Frage.


    Im Februar 2006 ist eine neue Selbstständigkeit geplant. Die Umsätze für 2006 sollen unter 17.500 Euro liegen. Ist es möglich 2006 wieder in die Kleinunternehmerregelung zu gehen? Es handelt sich ja zum einen um eine Neugründung und desweiteren ist der Umsatz im Vorjahr REAL ja unter 17.500 Euro geblieben. Es heisst ja : Wenn man im vorangegangenen Jahr unter 17.500 geblieben ist oder aber : Wenn im Gründungsjahr 17.500 vorrausichtlich nicht überschritten werden..


    Wer weiss also ob ich 2006 wieder in die kleinunternehmerregelung gehen kann?

    Die Antwortt lautet Nein, ja, kommt drauf an. Ohne nähere Angaben würde ich so eine vorgehen erstmal als Gestaltungsmissbrauch ansehen. Folge Kleinunternehmeregeltung wäre nicht möglich.
    Liegt zwischen den beiden Unternehmungen eine angemessene Zeit könnte man zu einer andere Beurteilung kommen. Hierzu sollte deshalb ein Steuerberater gezielt zu Rate gezogen werden, da eine flasche Entscheidung sehr teuer werden kann.


    Gruß Epic03